Sunny Leone

Sunny Leone (* 13. Mai 1981 in Sarnia, Ontario als Karenjit Kaur Vohra)[1] ist ein indisch-kanadisches Model, Schauspielerin und ehemalige Pornodarstellerin. Sie wurde als „Penthouse Pet of the Year“ des Jahres 2003 bekannt und war eine der wenigen Preisträgerinnen indischer Abstammung.[2]
2011 nahm sie an der fünften Staffel von Big Boss, der indischen Version von Big Brother, teil. 2012 startete Leone mit dem Film Jism 2 ihre Bollywood-Karriere, nachdem ihr Mahesh Bhatt, ein prominenter indischer Regisseur und Produzent, das Angebot während eines Besuchs im Bigg Boss-Haus unterbreitet hatte, und beendete damit ihre frühere Laufbahn als Pornodarstellerin[3].
Leben
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Leones Vater wurde in Tibet geboren und wuchs in Neu-Delhi auf, während ihre Mutter aus einer kleinen Stadt namens Nahan, Himachal Pradesh stammt.[4] Ihre Familie zog 1996 nach Kalifornien. Nach dem erfolgreichen Abschluss der High School 1999, begann sie zu modeln und wirkte zunehmend auch bei erotischen Nacktaufnahmen mit. Anschließend erschien sie in Zeitschriften und auf Webseiten mit pornografischem Inhalt. 2001 posierte sie für das Penthouse-Magazin als „Pet des Monats März“; sie erschien ebenfalls in der Holiday 2001-Edition des Hustler. Ihre Popularität führte 2003 zur Auszeichnung als „Penthouse Pet of the Year“. Sie machte hauptsächlich Softcore-Aufnahmen, die sowohl lesbische als auch Soloerotik zeigen.
Leone unterschrieb einen exklusiven Vertrag bei Vivid Entertainment, wo sie schließlich begann Hardcore-Videos zu drehen. Zu Beginn arbeitete sie dabei ausschließlich zusammen mit Darstellerinnen. 2004 war sie eine der „No More Bush Girls“, verschiedener Pornodarstellerinnen, die ihre Schamhaare abrasierten, um gegen die Präsidentschaft von George W. Bush zu demonstrieren. Ihre erste Veröffentlichung bei Vivid trug den Titel Sunny[5], 2006 gefolgt von ihrer Veröffentlichung Virtual Vivid Girl Sunny Leone (der Dreh dauerte vier Tage[6]). Sie war der erste Vivid-Star, der ein interaktives Video aufnahm.
Im Juni 2006 wurde Leone US-amerikanische Staatsbürgerin.[6]
Ihr nächster Film, Sunny and Cher, wurde im Oktober 2006 veröffentlicht, das folgende Video trägt den Namen Der weibliche Gärtner und kam im Januar 2007 heraus. 2007 erneuerte Leone ihren Vertrag bei Vivid Entertainment, dem Weltmarktführer für pornografische Filme. Der Vertrag schrieb vor, dass sie fortan auch mit Männern arbeiten müsse. Der erste Film mit männlichem Hauptdarsteller hieß Sunny Loves Matt mit Matt Erickson und wurde am 2. März 2008 veröffentlicht. Sie spielte außerdem die Hauptrolle in dem Remake von Debbie does Dallas … Again, dem ersten Vivid-Film, der auf Blu-ray Disc und HD DVD erschien. Es folgte der Film It's Sunny in Brazil. In der August-Ausgabe 2008 des Porno-Magazins „Genesis“ wurde sie auf Platz 13 im „Porn’s Hot 100“-Ranking gelistet.
2012/2013 beendete Leone ihre Tätigkeit als Pornodarstellerin und ist seither als Schauspielerin in indischen Produktionen zu sehen. Ihr diesbezügliches Schaffen umfasst rund 30 Filme sowie diverse Fernsehserien. Der mit ihr besetzte Film Kennedy wurde beim Cannes-Filmfestival 2023 aufgeführt.[7]
Filmografie (Auswahl)
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- 2002: Penthouse Video: Virtual Harem
- 2005: Alabama Jones and the Busty Crusade
- 2006: Busty Cops 2
- 2007: It's Sunny in Brazil
- 2009: Deviance
- 2009: Sunny's Slumber Party
- 2010: Sunny's Casting Couch: I Wanna Be a Pornstar
- 2010: The Virginity Hit
- 2012: Jism 2
- 2013: Shootout at Wadala
- 2014: Ragini MMS 2
- 2015: Ek Paheli Leela
- 2015: Kuch Kuch Locha Hai
- 2016: One Night Stand
- 2016: Beiimaan Love
- 2017: Raees
- 2017: Bhoomi
- 2017: Tera Intezaar
- 2023: Kennedy
Auszeichnungen
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- 2010: AVN Award: Best All-Girl Group Sex Scene (in Deviance, zusammen mit Teagan Presley, Eva Angelina und Alexis Texas)[8]
- 2010: AVN Award: Web Starlet of the Year
- 2010: PornstarGlobal – 5 Star Award[9]
- 2011: XRCO Award - Mainstream Adult Media Favorite[10]
- 2013: AEBN VOD Award als Performer of the Year[11]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Sunny Leone bei IMDb
- Sunny Leone in der Internet Adult Film Database (englisch)
- Offizielle Website von Sunny Leone
- Pornodarstellerin Sunny Leone - Kulturschock für Bollywood auf Spiegel Online am 8. August 2012
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Sunny Leone's real name revealed! ( vom 20. Oktober 2014 im Internet Archive). Hindustan Times, 27. April 2012
- ↑ Archivierte Kopie ( vom 29. Oktober 2007 im Internet Archive) Sunny Leone on life as a desi adult star
- ↑ Gayatri Adiraju: I First Did Not Want To: Sunny Leone Reveals Why She Did Bigg Boss, Says She Had No Clue Who Mahesh Bhatt Was. 23. Juli 2023, abgerufen am 12. Februar 2026 (englisch).
- ↑ Luke Ford: Interview. lukeisback.com, archiviert vom am 14. Juli 2011; abgerufen am 13. Mai 2007.
- ↑ Dan Millar: Vivid to Ship Sunny. AVN, 1. November 2005, abgerufen am 3. Juli 2007.
- ↑ a b Big D: Inside Sunny Leone. XRentDVD, 6. Juli 2006, abgerufen am 7. Juni 2007.
- ↑ Anthony D'Alessandro: How Sunny Leone Segued From Being An Adult Film Actress To Cannes Star In ‘Kennedy’ – Deadline Studio. In: deadline.com. 23. Mai 2023, abgerufen am 30. Mai 2023 (englisch).
- ↑ 2010 AVN Award Winners Announced. AVN Media Network, 14. Januar 2010, abgerufen am 2. Dezember 2024 (englisch).
- ↑ PornStarGlobal Announces 2010 5 Star Award Winner. XBIZ.com, archiviert vom am 2. Dezember 2013; abgerufen am 6. März 2010 (englisch).
- ↑ http://www.xrco.com/
- ↑ VOD Award Winners Archive ( vom 7. März 2016 im Internet Archive), abgerufen am 8. August 2016. Vergeben durch den pornografischen Video-on-Demand (VOD) Internetstreaming-Dienst Adult Entertainment Broadcast Network (AEBN) auf Grundlage der höchsten Streamingminuten unter den Kunden.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Leone, Sunny |
| KURZBESCHREIBUNG | indisch-kanadisches Model, Schauspielerin Pornodarstellerin |
| GEBURTSDATUM | 13. Mai 1981 |
| GEBURTSORT | Sarnia, Ontario, Kanada |