Subkowy
| Subkowy | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Pommern | |
| Powiat: | Tczewski | |
| Gmina: | Subkowy | |
| Geographische Lage: | 54° 0′ N, 18° 46′ O | |
| Einwohner: | 2626 (2021[1]) | |
| Postleitzahl: | 83-120 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 58 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GTC | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Eisenbahn: | Laskowice Pomorskie–Tczew | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Subkowy (deutsch Subkau, kaschubisch Subkòwë) ist ein Ort im Powiat Tczewski (Kreis Dirschau) der polnischen Woiwodschaft Pommern. Der Ort ist Sitz der gleichnamigen Gmina Subkowy (Landgemeinde Subkau).
Geographische Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Subkowy (Subkau) liegt in der Landschaft Pommerellen, auf dem Gebiet des ehemaligen Westpreußens. Heute befindet sich der Ort in der Woiwodschaft Pommern, im Norden Polens. Die Entfernung zur Kreisstadt Tczew (Dirschau) liegt bei 10 Kilometer[2].
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ortsgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die in älteren Urkunden aufgeführten Namen des heutigen Ortes sind Sobkowy, Sobkowo und Subkau[3].
Der Ort war einst ein Kirchendorf im Besitz des Bistums Włocławek (Bistum Leslau) und lag zur damaligen Zeit in der Woiwodschaft Pommerellen innerhalb Polnisch-Preußens[4].
Nach der Ersten Teilung Polens von 1772 kam Subkau, mit dem restlichen Teil von Pommerellen, an das Königreich Preußen und wurde darauf dem Kreis Dirschau, innerhalb der neuen Provinz Westpreußen, zugeteilt. Das Domänenamt Subkau wurde darauf zur Verwaltung eingerichtet, während für die Rechtsprechung das Justizamt Subkau im Sprengel der Westpreußischen Regierung geschaffen wurde. Im Jahr 1802 übernahm das Land- und Stadtgericht Dirschau die Rechtsprechung[5]. Mit der Schaffung der preußischen Amtsbezirke im Jahr 1874 wurde der Amtsbezirk Subkau gebildet, der zudem über ein eigenes Standesamt verfügte.
Nach dem Ersten Weltkrieg kam Subkau mit dem Großteil des Kreises Dirschau, gemäß dem Versailler Vertrags, zu Polen. Die Zugehörigkeit zum Kreis Dirschau, der nun Powiat Tczewski genannt wurde, blieb weiterhin bestehen. Während der Zwischenkriegszeit lag Subkowy in der wiedererrichteten Woiwodschaft Pommerellen.
Nach dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939 wurde kurz darauf das Gebiet des ehemaligen Kreises Dirschau, zudem auch Subkau gehörte, am 26. Oktober 1939 völkerrechtswidrig zu deutschem Gebiet erklärt[3]. Subkau kam darauf mit dem restlichen Kreis Dirschau zum Reichsgau Danzig-Westpreußen und verblieb bei diesem bis Kriegsende. Kurz nach Beginn der deutschen Besatzung wurden im Zuge der Intelligenzaktion mehrere polnische Intellektuelle, auch einige aus Subkowy/Subkau, im Wald bei Spengawsken ermordet[6].
Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 kam Subkau wieder zu Polen und erhielt darauf seinen vorherigen und heutigen polnischen Ortsnamen Subkowy.
Einwohnerzahlen bis 1945
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohner[3] |
|---|---|
| 1818 | 381 |
| 1869 | 1126 |
| 1885 | 1134 |
| 1905 | 1055 |
| 1910 | 1139 |
| 1921 | 1191 |
| 1943 | 1497 |
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Robert Heine (1823–1916), preußischer Gutsbesitzer und Politiker
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Polska w Liczbach: Wieś Subkowy w liczbach (polnisch)
- ↑ Polska w Liczbach: Wieś Subkowy w liczbach (polnisch), abgerufen am 21. Mai 2026
- 1 2 3 Familien Forschung in Westpreußen in: westpreussen.de, abgerufen am 21. Mai 2026
- ↑ Biskup, Marian; Tomczak, Andrzej (1955). Mapy województwa pomorskiego w drugiej połowie XVI w. (polnisch). Toruń. S. 121.
- ↑ Johann Friedrich Goldbeck: Vollständige Topographie des Königreichs Preussen: Th. I-II., 1789, S. 60.
- ↑ Wardzyńska, Maria (2009). Był rok 1939. Operacja niemieckiej policji bezpieczeństwa w Polsce. Intelligenzaktion (polnisch). Warschau: S. 150.
