Stremmen
Stremmen Gemeinde Tauche | |||||||||||||||||
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| Koordinaten: | 52° 8′ N, 14° 10′ O | ||||||||||||||||
| Höhe: | 47 m | ||||||||||||||||
| Fläche: | 6,04 km² | ||||||||||||||||
| Einwohner: | 232 (31. Dez. 2017)[1] | ||||||||||||||||
| Bevölkerungsdichte: | 38 Einwohner/km² | ||||||||||||||||
| Eingemeindung: | 26. Oktober 2003 | ||||||||||||||||
| Postleitzahl: | 15848 | ||||||||||||||||
| Vorwahl: | 033674 | ||||||||||||||||
Dorfstraße in Stremmen | |||||||||||||||||
| Bevölkerungsentwicklung von 1774 bis 2000[3][45] | |||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1774 | 1801 | 1818 | 1837 | 1858 | 1875 | 1890 | 1910 | 1925 | 1939 | 1946 | 1950 | 1964 | 1971 | 1981 | 1991 | 2002 |
| Einwohner | 112 | 145 | 173 | 256 | 247 | 243 | 231 | 234 | 277 | 254 | 389 | 450 | 303 | 326 | 278 | 266 | 229 |
Politische und kommunale Zugehörigkeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stremmen war im Spätmittelalter Teil der niederlausitzischen Herrschaft Beeskow, die 1518 als Pfand an den Bischof von Lebus kam, 1556 wurde das Pfand an den brandenburgischen (Mit-)Kurfürsten Johann von Küstrin weiter gereicht, der 1571 starb. Die Herrschaft Beeskow (und ebenfalls die Herrschaft Storkow) kam 1575/6 de facto an Brandenburg, blieben jedoch de jure bis 1742 ein Lehen der böhmischen Krone. Aus den beiden Herrschaften Beeskow und Storkow bildete sich im 17. und 18. Jahrhundert der Beeskow-Storkowische Kreis heraus, der 1815 aufgelöst wurde. Das Gebiet der ehemaligen Herrschaft Beeskow wurde an den Kreis Lübben angeschlossen, das Gebiet der ehemaligen Herrschaft Storkow wurde mit dem Teltowischen Kreis zum Kreis Teltow-Storkow vereinigt. 1835 wurde die Teilung der beiden Herrschaften rückgängig gemacht und es entstand der neue Kreis Beeskow-Storkow, der im Wesentlichen die alten Herrschaften Beeskow und Storkow umfasste. 1849 wurde die Gerichtsbarkeit vom Land- und Stadtgericht Beeskow auf das Kreisgericht Beeskow übertragen; es entstanden der Gemeinde- und der Gutsbezirk. Der Gemeindebezirk hatte 1858 1441 Morgen, davon 5 Morgen Gehöfte, 67 Morgen Gartenland, 972 Morgen Ackerland, 104 Morgen Wiese und 293 Morgen Weide. Der Gutsbezirk hatte 1684 Morgen, davon 5 Morgen Gehöfte, 10 Morgen Gartenland, 1483 Morgen Ackerland, 131 Morgen Wiese und 55 Morgen Weide. Die entsprechenden Zahlen für das Jahr 1900: Gemeindebezirk 276 ha, Gutsbezirk 450 ha.
Mit der Kreisreform von 1872/74 wurden Amtsbezirke geschaffen. Stremmen bildete zusammen mit Trebatsch (mit Rocher), Sawall, Sabrodt, Ranzig und Trebatsch den Amtsbezirk 20 Trebatsch im Kreis Beeskow-Storkow. Amtsvorsteher war Oberamtmann Korth in Trebatsch, Stellvertreter der Gutsbesitzer Otto auf Glowe.[46] Erst 1928 wurden Gemeinde- und Gutsbezirk vereinigt. 1939 wird als Wohnplatz der Gemeinde die Einzelsiedlung Hungriger Wolf angegeben.
In einer ersten Kreisreform 1950 in der damaligen DDR wurde der Kreis Beeskow-Storkow erneut aufgelöst und zum größeren Teil dem Kreis Fürstenwalde und zum kleineren Teil dem Kreis Lübben zugewiesen. Stremmen kam für zwei Jahre zum Kreis Lübben, Bereits 1952 wurde diese Kreiseinteilung zum größten Teil wieder rückgängig gemacht und der neue Kreis Beeskow im Bezirk Frankfurt (Oder) gebildet. Stremmen wurde nun diesem Kreis zugeordnet.
Nach der Wende wurde der Kreis Beeskow 1990 noch in Landkreis Beeskow umbenannt. 1992 schloss sich Stremmen mit sieben weiteren Gemeinden zum Amt Tauche/Trebatsch zusammen, das 1994 in Amt Tauche umbenannt wurde. Vier weitere Gemeinden waren dem Amt Tauche/Trebatsch per Ministerbeschluss zugewiesen worden. 2001 schlossen sich elf der amtsangehörigen Gemeinden zur neuen Gemeinde Tauche zusammen. Stremmen wurde als letzte Gemeinde der neuen (Groß-)Gemeinde Tauche zum 26. Oktober 2003 per Gesetz eingegliedert, und das Amt Tauche aufgelöst. Seither ist Stremmen ein Ortsteil der Gemeinde Tauche, Im Ortsteil Stremmen wird ein Ortsbeirat bestehend aus drei Mitgliedern gewählt, die wiederum aus ihrer Mitte für die Dauer einer Wahlperiode den Ortsvorsteher wählt[47]. Ortsvorsteher für Stremmen ist derzeit (2018) Maik Michaelis.[1]

Kirchliche Zugehörigkeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stremmen war 1346 bzw. 1495 Kirchdorf in der Sedes Beeskow. 1508 wird ein Pfarrer zu Stremmen genannt. Vor 1778 war Stremmen Mutterkirche, ab 1778 Tochterkirche von Tauche. Das Patronat hatten um 1600 die von Schapelow bzw. die Gutsherrschaft, ab 1738 das Amt Trebatsch bzw. der Fiskus. 1600 und 1692 gehörten zur Pfarre zwei Pfarrhufen. 1600 und 1897 war Ranzig nach Stremmen eingekircht. Stremmen gehörte heute zur Evangelischen Kirchengemeinde Tauche der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.[48]
Denkmale und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Denkmalliste des Landes Brandenburg für den Landkreis Oder-Spree verzeichnet nur ein Boden- und ein Baudenkmal.[49]
- Bodendenkmal (Nr.90784) Flur 1: der Dorfkern aus der Neuzeit, der Dorfkern aus dem deutschen Mittelalter
- Baudenkmal (Nr.09115005) Stremmener Dorfstraße: Dorfkirche Stremmen. Der neugotische Saalbau aus Backstein auf einem Feldsteinsockel wurde 1883 auf einem Vorgängerbau errichtet.
Vereine
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stremmen hat zwei aktive Vereine, die Freiwillige Feuerwehr Stremmen und den Sportverein „Stremmener Löwen“.[1]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Heinrich Karl Wilhelm Berghaus: Landbuch der Mark Brandenburg und des Markgrafthums Nieder-Lausitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts; oder geographisch-historisch-statistische Beschreibung der Provinz Brandenburg, auf Veranlassung des Staatsministers und Ober-Präsidenten Flottwell. Zweiter Band. 650 S., Druck und Verlag von Adolph Müller, Brandenburg 1855. Online bei Google Books (Im Folgenden abgekürzt Berghaus, Landbuch, Bd.2 mit entsprechender Seitenzahl)
- Friedrich Wilhelm August Bratring: Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. Zweiter Band: Die Mittelmark und Ukermark enthaltend. VIII, 583 S., Maurer, Berlin 1805 Online bei Google Books (Im Folgenden abgekürzt Bratring, Beschreibung, Bd.2 mit entsprechender Seitenzahl).
- Carl von Eickstedt: Beiträge zu einem neueren Landbuch der Marken Brandenburg: Prälaten, Ritter, Städte, Lehnschulzen, oder Roßdienst und Lehnwahr. Creutz, Magdeburg 1840 (Im Folgenden Eickstedt, Landbuch mit entsprechender Seitenzahl)
- Ernst Fischer: Die Familie von Schapelow. Forschungen zur brandenburgischen und preussischen Geschichte, 4: 261–272, Berlin 1891
- Rudolf Lehmann: Quellen zur Geschichte der Niederlausitz. Band 2. Böhlau Verlag, Köln & Wien, 1976. ISBN 3-412-05175-6 (Im Folgenden abgekürzt Lehmann, Quellen, Bd.2 mit entsprechender Seitenzahl und Urkundennummer)
- George Adalbert von Mülverstedt, Hrsg.: Sammlung von Ehestiftungen und Leibgedingsbriefen ritterschaftlicher Geschlechter der Provinzen Sachsen, Brandenburg, Pommern und Preußen. 360 S., Magdeburg 1863 (im Folgenden abgekürzt Mülverstedt, Sammlung von Ehestiftungen, mit entsprechender Seitenzahl).
- Adolph Friedrich Johann Riedel: Codex Diplomaticus Brandenburgensis A. Erster Haupttheil, XI. Band, Fortsetzung der mittelmärkische Urkunden. Stadt und Kloster Spandau, Stadt Potsdam, Stadt Teltow, Stadt Mittenwalde, Zossen und die von Torgow, Vermischte Urkunden vornämlich den Ländchen Teltow und Barnim angehörig. 528 S., Berlin, Reimer 1856 (Im Folgenden abgekürzt Riedel, Codex Diplomaticus Brandenburgensis, A 11, mit entsprechender Seitenzahl) Online bei Google Books
- Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellschriften. Teil 1 (A) Bd. 20. 516 S., Reimer, Berlin 1861 (Im Folgenden abgekürzt Riedel, Codex Diplomaticus Brandenburgensis, A 20, mit entsprechender Seitenzahl)
- Francesko Rocca: Geschichte und Verwaltung der Königlichen Familiengüter: nach den Akten und Urkunden der Kgl. Hofkammer in Charlottenburg zusammengestellt. 522 S., Berlin, Rohde, 1913–1914 (Im Folgenden abgekürzt Rocca, Königliche Familiengüter mit entsprechender Seitenzahl)
- Siegmund Wilhelm Wohlbrück: Geschichte des ehemahligen Bisthums Lebus und des Landes dieses Nahmens. Zweyter Theil. 545 S., Im Selbstverlag des Verfassers, Berlin 1829 Volltext bei Google Books (Im Folgenden abgekürzt Wohlbrück, Bistum Lebus, Bd.2 mit entsprechender Seitenzahl)
- Siegmund Wilhelm Wohlbrück: Geschichte des ehemahligen Bisthums Lebus und des Landes dieses Nahmens. Dritter Theil. 575 S., Im Selbstverlag des Verfassers, Berlin, 1832 Volltext bei Google Books (Im Folgenden abgekürzt Wohlbrück, Bistum Lebus, Bd.3 mit entsprechender Seitenzahl)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Stremmen auf den Internetseiten der Gemeinde Tauche
- 1 2 Sophie Wauer, Klaus Müller: Brandenburgisches Namenbuch. Band 12. Die Ortsnamen des Kreises Beeskow-Storkow. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2005 (= Berliner Beiträge zur Namenforschung. Band 13) ISBN 3-515-08664-1 Vorschau bei Google Books, S. 113.
- 1 2 Schölzel, Historisches Ortslexikon Beeskow Storkow, S.273/74.
- ↑ Riedel, Codex Diplomaticus Brandenburgensis, A 20, S. 387 Urk.Nr.LXIV (=64) Online bei Google Books
- ↑ Riedel Codex Diplomaticus Brandenburgensis, A 11, S.350, Urk.LXXXVII (= 87) Online bei Google Books
- ↑ Brandenburgisches Landeshauptarchiv: Online-Recherche: Matthias Neuburger, Hauptmann zu Beeskow, entscheidet in einer Grenzauseinandersetzung der Stadt Beeskow mit den v. Schlabrendorf zu Stremmen und deren Dorfschaft Kohlsdorf. 1456 Februar 8.
- ↑ Riedel, Codex Diplomaticus Brandenburgensis, A 20, S. 417 Urk.Nr.XCI (= 91) Online bei Google Books
- ↑ Brandenburgisches Landeshauptarchiv: Online-Recherche: Wenzel von Biberstein zu Sorau und Beeskow vergleicht sich mit den Gebrüdern von Schlabrendorf zu Stremmen wegen des Dorfes Kohlsdorf. 1460 Februar 16.
- ↑ Brandenburgisches Landeshauptarchiv: Online-Recherche: Hans von Schlabrendorf zu Stremmen verkauf das Dorf Rauen, Güter in Selchow und Buckow und 2 Seen an Wenzel von Biberstein zu Sorau und Beeskow. 1463 April 17.
- ↑ Riedel, Codex Diplomaticus Brandenburgensis, A 20, S. 431 Urk.Nr.CVI (= 106) Online bei Google Books
- 1 2 Wohlbrück, Bistum Lebus, Bd.2, S.448 Online bei Google Books
- ↑ Wohlbrück, Bistum Lebus, Bd.3, S.229 Online bei Google Books
- ↑ Riedel, Codex Diplomaticus Brandenburgensis, A 20, S. 511 Urk.Nr.CXXXVIII (= 138) Online bei Google Books
- ↑ Lehmann, Quellen, Bd.2, S. 222, Urk.Nr.217.
- ↑ Eickstedt, Landbuch. S. 20 Online bei Google Books
- ↑ Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon, Band 8 Saackhen – Steinhauer zu Bulgarn. Friedrich Voigt’s Buchhandlung, Leipzig 1868 Online bei Google Books S. 91
- 1 2 Eickstedt, Landbuch. S. 95 Online bei Google Books
- ↑ Götz Freiherr von Houwald: Die Niederlausitzer Rittergüter und ihre Besitzer. Band III: Kreis Lübben. Verlag Degener & Co., Inhaber Gerhard Gessner, Neustadt an der Aisch 1984, ISBN 3-7686-4109-0, S. 191.
- ↑ Leopold Freiherr von Ledebur: Adelslexikon der preussischen Monarchie. 2. Band L-S. 630 S., Verlag von Ludwig Rauh, Leipzig 1856 Online bei Google Books, S. 197
- 1 2 Mülverstedt, Sammlung von Ehestiftungen, S. 66 Online bei Google Books
- ↑ Brandenburgisches Landeshauptarchiv: Online-Recherche: Kurfürstlich brandenburgische Kommissarien entscheiden in einem Grenzstreit zwischen von Krummensee zu Giesensdorf und von Schapelow zu Stremmen. 1687 Oktober 1.
- ↑ Brandenburgisches Landeshauptarchiv: Online-Recherche: Jobst von Schapelow verkauft Otto von Wagenschütz das Gut Stremmen für 14 000 Taler. 1710 November 1.
- ↑ Rocca, Königliche Familiengüter, S. 17.
- 1 2 Rocca, Königliche Familiengüter, S. 6.
- ↑ Brandenburgisches Landeshauptarchiv: Online-Recherche: Kaufvertrag vom 9. Juni 1738 mit Adolph Friedrich von Beerfelde über das Gut Stremmen. (1738)
- ↑ Berghaus, Landbuch, Bd. 2, S. 599 Online bei Google Books
- 1 2 Paul Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedell: General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche. Mit Angabe der Besitzungen, ihrer Grösse (in Culturart), ihres Grundsteuer-Reinertrages, ihrer Pächter, Industriezweige und Poststationen. I. Das Königreich Preußen. I. Lieferung Die Provinz Brandenburg. 311 S., Nicolaische Verlags-Buchhandlung R. Stricker, Berlin 1879, PDF, S. 30–31.
- 1 2 3 4 5 6 Tatjana Littig: Harken für Gemeinwohl – Annette Schneider pflegt die Ruhestätte der Familie Marsch, einstige Pächter der Hofdomäne in Stremmen. Märkische Oderzeitung (MOZ) vom 16. Juni 2017
- ↑ Paul Ellerholz: Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche. Mit Angabe sämmtlicher Güter, ihrer Qualität, ihrer Grösse (in Culturart); ihres Grundsteuerreinertrages; ihrer Besitzer, Pächter, Administratoren etc.; der Industriezweige; Poststationen; Züchtungen specieller Viehraçen, Verwerthung des Viehbestandes etc. I. Das Königreich Preussen.I. Lieferung: Provinz Brandenburg. 2. verbesserte Auflage, 340 S., Berlin, Nicolaische Verlagsbuchhandlung, 1885, S. 182–183.
- ↑ Grabsteine zum vorherigen Friedhof Stremmen (Tauche, Oder-Spree): Marsch, Elisabeth (geb. Wilke) * 1865, + 1947, Marsch, Louis * 1849, + 1919
- ↑ Ernst Kirstein (Bearbeiter): Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche. Mit Angabe sämmtlicher Güter, ihrer Qualität, ihrer Grösse und Culturart; ihres Grundsteuerreinertrages; ihrer Besitzer, Pächter, Administratoren etc.; der Industriezweige; Post-, Telegraphen- und Eisenbahn-Stationen; Züchtungen spezieller Viehrassen; Verwerthung des Viehbestandes etc. I. Das Königreich Preussen. I. Lieferung Provinz Brandenburg. 4. verbesserte Auflage, LXX + 321 S., + 4 S., Nicolaische Verlags-Buchhandlung, Berlin, 1903, S. 178–179.
- 1 2 R. Stricker, unter Mitwirkung der Behörden und Landwirtschaftskammern (Hrsg.): Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche. Provinz Brandenburg. Vollständiges Adressbuch sämtlicher Rittergüter, Güter und größeren Höfe mit Angabe der Eigentümer, Pächter und Verwalter, der Post-, Telegraphen- und Eisenbahnstationen und deren Entfernung vom Gute, sowie der Fernsprechanschlüsse, der Gutseigenschaft, des Grundsteuer-Reinertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen, des Viehstandes, der Vieh-Verwertung, Tierzuchten und besonderen Kulturen, der industriellen Anlagen, der Gerichte und Amtsbezirke, nebst einem alphabetischen Orts- und Personenregister, einem Überblick über die landwirtschaftlichen und statischen Verhältnisse des betreffenden Landesteiles, einem Verzeichnis der landwirtschaftlichen Behörden und Vereine, Genossenschaften und industriellen Betriebe, sowie einer genauen Karte. 6. gänzlich umgearbeitete Auflage, 296 S., Nicolaische Verlags-Buchhandlung, Berlin, 1921, S. 152–153.
- 1 2 Oskar Köhler (Bearb.), Kurt Schleising (Einleitung): Niekammer’s landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher. Landwirtschaftliches Güter-Adressbuch der Provinz Brandenburg: Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und grösseren Bauernhöfe der Provinz von ca. 30 ha aufwärts mit Angabe der Gutseigenschaft, des Grundsteuer-Reinertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen, des Viehbestandes, aller industriellen Anlagen und der Fernsprechanschlüsse, Angabe der Besitzer, Pächter und Verwalter, der Post-, Telegraphen- und Eisenbahnstationen und deren Entfernung vom Gute, der evangelischen und katholischen Kirchspiele, der Standesamtsbezirke, der Stadt- und Amtsbezirke, der Oberlandes-, Land- und Amtsgerichte, einem alphabetischen Orts- und Personenregister, dem Handbuch der Königlichen Behörden und einer Landkarte im Maßstabe 1:175.000. I-XXXII, 343 S., Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig, 1923, S. 14.
- ↑ Amtsblatt der Regierung in Potsdam der Königlichen Regierung zu Potsdam und der Stadt Berlin, Beilage zum Amtsblatt No.40 vom 2. Oktober 1874, S. 11 Online bei Google Books
- ↑ Paul Ellerholz, Ernst Kirstein, Traugott Müller, W. Gerland und Georg Volger: Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche. Mit Angabe sämmtlicher Güter, ihrer Qualität, ihrer Grösse und Culturart; ihres Grundsteuerreinertrages; ihrer Besitzer, Pächter, Administratoren etc.; der Industriezweige; Post-, Telegraphen- und Eisenbahn-Stationen; Züchtungen spezieller Viehrassen; Verwerthung des Viehbestandes etc. I. Das Königreich Preussen. I. Lieferung: Provinz Brandenburg. 3. verbesserte Auflage, 310 S., Berlin, Nicolaische Verlagsbuchhandlung, 1896, S. 178–179.
- ↑ Reinhold Reichert, Königliche Behörden und Landwirtschaftskammer für die Provinz Brandenburg (Bearb.): Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche. Provinz Brandenburg. 5. gänzlich umgearbeitete Auflage. I-LXXXVI (1-86), 376 S., + 24 S. (Ortsregister), Nicolaische Verlags-Buchhandlung R. Stricker, Berlin, 1910, S. 244–245.
- ↑ Theodor Alexander Ludwig Georg Freiherr von der Goltz: Geschichte der deutschen Landwirtschaft. Erster Band. Von den ersten Anfängen bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts. J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger, Stuttgart & Berlin, 1902, S. 261.
- ↑ Anton-Friedrich Büsching: Vollständige Topographie der Mark Brandenburg. 348 S., Verlag der Buchhandlung der Realschule, Berlin 1775. Online bei Google Books, S. 277.
- ↑ Bratring, Beschreibung, Bd.2, S. 448 Online bei Google Books
- ↑ Brandenburgisches Landeshauptarchiv: Online-Recherche: Die Schule, der Dienst des Schullehrers und das Schulhaus zu Stremmen. 1809–1835
- ↑ Brandenburgisches Landeshauptarchiv: Online-Recherche: Liquidation der Gemeinden Falkenberg, Sabrodt, Sawall, Stremmen, Tauche, Vorwerk Trebatsch und Trebatsch von Naturalien. 1813–1814
- ↑ Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Frankfurt a. d. Oder, Beilage zum Amtsblatt No.12, vom 19. März 1834 Online bei Google Books, S. 63.
- ↑ Amtsblatt der Regierung in Potsdam der Königlichen Regierung zu Potsdam und der Stadt Berlin, Extrablatt zum 14. Stück des Amtsblatts vom 3. April 1840 Online bei Google Books, S. 106.
- ↑ Amtsblatt der Regierung in Potsdam der Königlichen Regierung zu Potsdam und der Stadt Berlin, Öffentlicher Anzeiger zum 21. Stück des Amtsblatts vom 22. Mai 1846 Online bei Google Books, S. 234.
- ↑ Beitrag zur Statistik. Landesbetrieb für Datenverarbeitung Land Brandenburg Statistik. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 19.9 Landkreis Oder-Spree PDF ( des vom 26. Oktober 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Potsdam und der Stadt Berlin, Beilage zum 27. Stück des Amtsblatts, vom 3. Juli 1874, S. 14 Online bei Google Books.
- ↑ Hauptsatzung der Gemeinde Tauche vom 16. März 2009 PDF (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2023. Suche im Internet Archive ) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)
- ↑ Evangelische Kirchengemeinde Tauche
- ↑ Denkmalliste des Landes Brandenburg: Landkreis Oder-Spree (PDF). Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum


