Am 12. Juni 2020 wurde das Dorf ein Teil neu gegründeten Stadtgemeinde Rohatyn im Rajon Iwano-Frankiwsk;[1] bis dahin bildete es zusammen mit dem Dorf Pohrebiwka (Погребівка) und der Siedlung Pylypiwzi (Пилипівці) die Landratsgemeinde Stratyn (Стратинська сільська рада/Stratynska silska rada) im Rajon Rohatyn.
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam der Ort zur Polen, war hier ab 1921 als Stratyn Miasto in die Woiwodschaft Stanislau, Powiat Rohatyn, Gmina Stratyn (ab 1934 Gmina Putków) eingegliedert. 1932 wurde ihm durch Herabstufung zum Dorf der Stadtstatus aberkannt und das bis dahin östlich des Flusses gelegene eigenständige Dorf Stratyn Wieś eingemeindet[3], im Zweiten Weltkrieg wurde er dann erst von der Sowjetunion und ab 1941 bis 1944 von Deutschland besetzt und dem Distrikt Galizien angeschlossen. Nach der Rückeroberung durch sowjetische Truppen 1944 kam er 1945 wiederum zur Sowjetunion und wurde in die Ukrainische SSR eingegliedert, seit 1991 ist der Ort Teil der heutigen Ukraine.
Bis zum Zweiten Weltkrieg gab es im Ort auch eine große jüdische Gemeinde, der auf Jiddisch Strettin/Staretin genannte Ort hatte eine kleine chassidische Gemeinde.