Stixendorf
| Stixendorf (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Stixendorf | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Krems (KR), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Krems an der Donau | |
| Pol. Gemeinde | Weinzierl am Walde | |
| Koordinaten | 48° 26′ 10″ N, 15° 27′ 5″ O | |
| Höhe | 570 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 189 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 5,02 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04369 | |
| Katastralgemeindenummer | 12133 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Stixendorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Weinzierl am Walde im Bezirk Krems im niederösterreichischen Waldviertel mit 189 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1967 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.[2]
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das von der Landesstraße L7078 erschlossene Dorf befindet sich östlich von Weinzierl und entwässert über den Reichaubach zur Krems. Zur Ortschaft zählt weiters die östlich gelegene Streusiedlung Hochstraß, womit diese am 1. April 2020 insgesamt 69 Adressen umfasste.[3]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 28 Häusern genannt, das nach Weinzierl eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Dürnstein besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Stixendorf ein Gastwirt und mehrere Landwirte ansässig.[5] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich mit Wirkung von 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Nöhagen, Weinzierl am Walde und Stixendorf.[2]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Manhardsberg. 6 von 34 Bänden. 2. Band: Krems bis Stift Zwettl. Wallishausser, Wien 1839, S. 161 (Stiexendorf – Internet Archive).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 179.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- 1 2 Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 23. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3 MB; Inhalt PDF); abgerufen am 30. Januar 2025.
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 294 (Stixendorf in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 462
