1614 wurde die katholische Matthäuskirche errichtet.
Die Volkszählung 1910 ergab für Sternalitz 708 Einwohner, davon 54 deutscher und 654 polnischer Muttersprache, 706 katholischer Konfession. Im Gutsbezirk waren bei 242 Einwohnern 18 deutscher Muttersprache und überwiegend evangelisch, 224 polnischer Muttersprache und größtenteils katholisch.[1]
Am 1. September 1925 wurde die täglich verkehrende Postbuslinie zwischen Sternalitz und Rosenberg eröffnet. Sie wurde bis Januar 1945 betrieben.[2] Zwischen dem 27. April 1936 und 1945 hieß der Ort Ammern O.S. Bis 1945 war es Teil des Landkreises Rosenberg O.S.
1945 kam Ammern unter polnische Verwaltung und wurde in Sternalice umbenannt und an die Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. Mit der Aufteilung der Woiwodschaft Schlesien in die Woiwodschaft Oppeln und Kattowitz kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln. Von 1975 bis 1998 lag Sternalitz in der Woiwodschaft Tschenstochau. 1999 kam der Ort nach der Auflösung der Woiwodschaft Tschenstochau wieder zur Woiwodschaft Oppeln und zum wiederhergestellten Powiat Oleski.
2006 wurde Sternalitz mitsamt der Gemeinde Radlau offiziell zweisprachig und im September 2008 wurden zweisprachige Ortsschilder aufgestellt.
↑Regierungsbezirk Oppeln. In: Gemeindelexikon für die Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen bearbeitet vom Königlich Preußischen Statistischen Landesamte. Heft VI. Verlag des Königlichen Statistischen Landesamtes, Berlin 1912, S.78ff. (bibliotekacyfrowa.pl[PDF]).