Stenn
Stenn Gemeinde Lichtentanne | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 50° 41′ N, 12° 26′ O | |
| Höhe: | 352 (330–390) m ü. NHN | |
| Fläche: | 7,38 km² | |
| Einwohner: | 1193 (31. Dez. 2021)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 162 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1996 | |
| Postleitzahl: | 08115 | |
| Vorwahl: | 0375 | |
Lage von Stenn in Sachsen | ||
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1834[2] | 703 |
| 1871 | 1523 |
| 1890 | 1729 |
| 1910 | 2101 |
| 1925 | 2074 |
| 1939 | 2142 |
| 1946 | 2472 |
| 1950 | 2402 |
| 1964 | 2022 |
| 1990[10] | 1267 |
| 1995 | 1339 |
| 2021[1] | 1193 |
Im Jahr 1551 wirtschafteten in Stenn 52 besessene Mann und 24 Inwohner. Rund zwei Jahrhunderte später lag die Zahl der Wirtschaften 1764, ein Jahr nach Ende des Siebenjährigen Krieges, bei 55 besessenen Mann, 7 Gartennahrungen und 21 Häuslerstellen.
In den knapp 40 Jahren vom Beitritt des Königreichs Sachsen zum Deutschen Zollverein bis zur Reichsgründung stieg die Einwohnerzahl von rund 700 auf über 1500 auf mehr als das Doppelte. Von der Jahrhundertwende bis zum Zweiten Weltkrieg pendelte die Einwohnerzahl um 2100 und stieg nach dem Krieg auf etwa 2500. Nach einem leichten Rückgang in den fünfziger und sechziger Jahren auf etwa 2000 im Jahr 1964 fiel die Einwohnerzahl bis zum Ende der DDR unter 1300. Bei der Eingemeindung hatte Stenn 1339 Einwohner.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Gotthard Schuster (1674–1761), evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter, hatte 1703–1706 in Stenn seine erste Pfarrstelle
- Friedrich August Barth (1816–1879), Landwirt, der als konservativer Politiker auch im Sächsischen Landtag saß
- Walter Modes (1902–1945), V-Mann der Gestapo
- Günter Wutzler (1925–1985), Pädagoge und Politiker (SED), Abgeordneter der Volkskammer
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ortsteil Stenn auf der Website der Gemeinde Lichtentanne
Fußnoten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 6 7 Stenn. In: Website der Gemeinde Lichtentanne. Abgerufen am 12. Januar 2022.
- 1 2 Stenn im Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
- ↑ Kirche Stenn. In: Projekt Bildmedien Sachsen online der Kreismedienstelle Zwickauer Land. Archiviert vom am 15. Oktober 2013; abgerufen am 12. Oktober 2013.
- ↑ Stenn. In: Projekt Bildmedien Sachsen online der Kreismedienstelle Zwickauer Land. Archiviert vom am 15. Oktober 2013; abgerufen am 12. Oktober 2013.
- ↑ Die Burg Schönfels. In: www.sachsens-schloesser.de. Abgerufen am 11. August 2025.
- ↑ Das Rittergut Ruppertsgrün. In: www.sachsens-schloesser.de. Abgerufen am 11. August 2025.
- ↑ Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 64 f.
- ↑ Die Amtshauptmannschaft Zwickau im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 5. April 2023; abgerufen am 24. Juli 2025.
- ↑ Richard Steche: Stenn. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 12. Heft: Amtshauptmannschaft Zwickau. C. C. Meinhold, Dresden 1889, S. 65 f.
- 1 2 Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Stenn im Regionalregister Sachsen, abgerufen am 12. Oktober 2013.


