Stadtmuseum Freising

Das Stadtmuseum Freising ist stadtgeschichtliches Museum in Freising in Oberbayern. Das 1890 gegründete Museum wurde im Juli 2024 nach mehrjähriger Sanierung des historischen Asamgebäudes wiedereröffnet.[1] Das Museum umfasst eine Fläche von etwa 250 m². Betreiber ist die Stadt Freising, Besitzer der Sammlung der Historische Verein Freising.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1890 gründen Freisinger Bürger den Historischen Verein und riefen ein stadtgeschichtliches Museum ins Leben. Nach Jahrzehnten in der St. Georgsschule in der Heiliggeistgasse zog die Sammlung 1965 in die ehemalige bischöfliche Hochschule (Asamgebäude) am Marienplatz. Im Jahr 2000 wurde im Asamgebäude ein modernes Museumsdepot eingerichtet – im ehemaligen Karzer der Schule mit einer Vielzahl an barocken Graffiti.[2] Nach einer grundlegenden Umgestaltung der vorhandenen Ausstellungsräume wurde das Museum im Herbst 2007 als Stadtmuseum neu eröffnet. Der Historische Verein Freising blieb zwar Besitzer der Sammlung, die Stadt Freising war aber nunmehr Träger der Einrichtung. Während der Generalsanierung des Asamgebäudes war das Stadtmuseum vom März 2017 bis zum Juli 2024 Pforten geschlossen und wurde dann in den frisch sanierten Räumen feierlich neu eröffnet.[2] Die Kunsthistorikerin und langjährige Leiterin des Freisinger Stadtmuseums, Ulrike Götz, ging im Juli 2025 in den Ruhestand.[3] Ihre Nachfolgerin ist die Ingenieurin und Bauforscherin Eva Willberg.
Ausstellung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Stadtmuseum präsentiert im 1. Stock des Asamgebäudes in einem Rundgang um den Innenhof die Stadt Freising mit seiner Geschichte. In der Sammlung des Historischen Vereins werden vorgeschichtliche archäologische Funde, kostbare Kunst- und Handwerksobjekte und bedeutende Dokumente der jüngeren Stadtgeschichte präsentiert.[4]
Sonderausstellungen ergänzen die Dauerausstellung aus der Sammlung des Historischen Vereins, so z. B.
- „Korbinian – eine Gestalt zwischen Legende und historischer Wirklichkeit“
- „Schnee von gestern – Winter in Freising“
- „Mit allen Sinnen - Die Geschichte des Asamgebäudes“
Bilder
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Eingang zum Museum
- Treppenhaus und Eingang
- Neueröffnung des Stadtmuseums
- Neueröffnung des Stadtmuseums 2
- Durchblick in Museumsraum mit Korbiniansstatue
- Korbinian mit dem Bären
- Eichenholz vom Uferbereich der Isar
- Nadelholz von der Stadtbefestigung
- Freisinger Denare
- Gemälde-Epitaph 1
- Gemälde-Epitaph 2
- Gemälde-Epitaph 3
- Gemälde-Epitaph 4
- Bildnis Bischof Eckher v. Kapfing
- Bildnis Bischof Johann Thed. von Bayern
- Bildnis Bischof v. Welden
- Bildnis Abt Ildephons Huber
- Bildnis Abt Kastulus Wohlmuth
- Bild Korbinianslinde vor und nachBrand
- Raum mit Bürger-Portraits
- Schützenscheiben
- Musikinstrumente
- Wappensteine
- Tischuhr von Uhrmacher Johann Zaglmann
- Traktorenmodelle der Firma Schlüter
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Endlich wiedereröffnet: Die Freisinger haben ihr Asam zurück – und das Gebäude seine alte Würde. In: Münchner Merkur. 21. Juli 2024, abgerufen am 21. Juli 2024.
- 1 2 Stadtmuseum: Museum seit 1890. In: Stadt Freising. Abgerufen am 28. März 2026 (deutsch).
- ↑ Francesca Polistina: Freisings Stadtmuseumsleiterin Ulrike Götz geht in den Ruhestand. In: Süddeutsche Zeitung. 12. August 2025, abgerufen am 28. März 2026.
- ↑ Stadtmuseum Freising. Abgerufen am 28. März 2026 (deutsch).
Koordinaten: 48° 24′ 1,4″ N, 11° 44′ 39,4″ O