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Ildephons Huber

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Ildephons Huber um 1740/49

Ildephons Huber, auch Ildefons Hueber (* 10. Mai 1677 in Freising; † 31. Oktober 1749 in Weihenstephan) war Abt des Klosters Weihenstephan (1705–1749).

Huber hieß eigentlich Johannes Hu(e)ber. Er wurde 1677 als Sohn des Furtnerbräus Balthasar Huber und seiner Frau Katharina geboren. Er schloss sich den Benediktinern in Weihenstephan an, nahm den Ordensnamen Ildephons und studierte in München, Salzburg, Benediktbeuern und Ingolstadt.[1] Er amtierte von 1705 bis zu seinem Tod im Jahre 1749 als Abt und war 18 Jahre lang von 1717 bis 1735 Generalpräses der Bayerischen Benediktinerkongregation.[2]

Zu seinen Aufgaben als Abt gehörte neben der Verwaltung des umfangreichen Klosterbesitzes auch die Richtertätigkeit in den Hofmarken des Klosters Weihenstephan. Ildephons Huber gilt als einer der ersten Förderer der berühmten Gebrüder Asam. So ließ er 1718 die Korbinianskapelle in Weihenstephan durch einen Neubau der Gebrüder Asam ersetzen.[3]

Gedenktafel an Ildephons Huber

Am Gebäude des Freisinger Furtnerbräus ist heute eine Gedenktafel an Ildephons Huber angebracht.

Einzelnachweise

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  1. Universität Salzburg: Rektorenbriefe, abgerufen am 28. März 2026.
  2. Vom Brauereisohn zum Klostervorsteher. In: Süddeutsche Zeitung. 8. Juni 2017, abgerufen am 28. März 2026.
  3. Kunstsinniger Kirchenmann. In: Süddeutsche Zeitung. 6. November 2015, abgerufen am 28. März 2026.