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Sougwen Chung

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Sougwen Chung (2023)

Sougwen Chung (chinesisch 鍾愫君 / 钟愫君, Pinyin Zhōng Sùjūn) ist eine chinesisch-kanadische Person, deren Werk Malerei, Robotik und künstliche Intelligenz umfasst.[1]

Chungs Mutter ist Programmiererin und der Vater Opernsänger.[2] Chung lernte Violine und Programmieren, lernte am MIT Media Lab 2014 und befasste sich mit Zeichenrobotern.[2] Chung lebt in London[3] und gründete dort das Studio Scilicet.[4]

Künstlerische Arbeit

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Chung zeichnet seit 2015 mit D.O.U.G.-Robotern (Drawing Operations Unit: Generation).[4] Die zweite Generation aus dem Jahr 2017 basiert auf einem rekurrenten neuronalen Netz und trainiert mit mehr als 20 Jahren eigener Zeichnungen.[4] Die Roboter imitieren und ergänzen dabei Chungs Pinselstriche in improvisierten Malaktionen.[2] In der Arbeit Spectral werden die Bewegungen der Roboterarme durch Gehirnströme gesteuert.[5]

Ausstellungen und Anerkennung

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Im Jahr 2022 erwarb das Victoria and Albert Museum das Werk Memory (2017).[6] Chung wurde 2023 in die Liste TIME100 AI aufgenommen.[7] Im Jahr 2024 wurde Chungs Einzelausstellung Genesis in der Muffathalle in München gezeigt.[3] 2026 zeigte Chung auf der Art Basel Hongkong die mit Hirnwellendaten geschaffene Bildrolle Recursion 0.[7]

Commons: Sougwen Chung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ 當我們與機器共舞 鐘愫君:線性的詩意交錯. In: 典藏ARTouch. Abgerufen am 31. Oktober 2026 (chinesisch).
  2. 1 2 3 Artist Sougwen Chung wanted collaborators. So she designed and built her own AI robots. In: The Washington Post. 5. November 2020, abgerufen am 31. Oktober 2026 (englisch).
  3. 1 2 KI und Kunst von Sougwen Chung in der Münchner Muffathalle. In: Süddeutsche Zeitung. 19. August 2024, abgerufen am 31. Oktober 2026.
  4. 1 2 3 Where Does A.I. End and We Begin? In: The New York Times. 7. Dezember 2023, abgerufen am 31. Oktober 2026 (englisch).
  5. ↑ Sougwen Chung: meet the boundary-pushing pioneer of robot art. In: The Art Newspaper. 17. Januar 2025, abgerufen am 31. Oktober 2026 (englisch).
  6. ↑ The Algorithmic Gesture: Sougwen Chung’s MEMORY. In: Victoria and Albert Museum. 14. Dezember 2022, abgerufen am 31. Oktober 2026 (englisch).
  7. 1 2 'The human-machine creative entanglement': artist Sougwen Chung on her technology-based practice. In: The Art Newspaper. 26. März 2026, abgerufen am 31. Oktober 2026 (englisch).