Souffel
| Souffel Rivière la Souffel Suffelbach | ||
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Souffel in Kuttolsheim | ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | FR: A29-0200 | |
| Lage |
| |
| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Ill → Rhein → Nordsee | |
| Quelle | im Gemeindegebiet von Kuttolsheim 48° 38′ 51″ N, 7° 30′ 40″ O | |
| Quellhöhe | ca. 224 m[1] | |
| Mündung | im Gemeindegebiet von Wantzenau in die IllKoordinaten: 48° 38′ 24″ N, 7° 47′ 33″ O 48° 38′ 24″ N, 7° 47′ 33″ O | |
| Mündungshöhe | ca. 132 m[2] | |
| Höhenunterschied | ca. 92 m | |
| Sohlgefälle | ca. 3,6 ‰ | |
| Länge | ca. 25,5 km[3] | |
| Einzugsgebiet | 132,3 km²[4] | |
| Abfluss[4] AEo: 132,3 km² an der Mündung |
MQ Mq |
343 l/s 2,6 l/(s km²) |
Die Souffel (deutsch Suffel; französisch Rivière la Souffel) ist ein etwa 25,5 km langer linker Zufluss der Ill im Elsass, der nordwestlich der Stadt Straßburg verläuft.
Name
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Bach wurde im Jahr 1147 als Suvela erstmals schriftlich erwähnt. Der Name könnte sich mit l-Suffix vom althochdeutschen Wort sūf „Brühe, Suppe“ ableiten und als Benennungsmotiv könnte das trübe Flusswasser gedient haben.[5]
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Verlauf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Souffel entspringt etwa westlich des Hauptortes von Kuttolsheim auf einer Höhe von 224 m, erreicht kurz danach die Sainte-Barbe Kapelle (Monument historique), wo eine schwefelhaltige Quelle einmündet und wird dann in einem kleinen See aufgestaut. Anschließend durchquert sie den Ort teilweise im Untergrund, fließt Richtung Osten weiter zur Oberrheinische Tiefebene und mündet schließlich im südlichen Gemeindegebiet von Wantzenau, knapp nordöstlich von Bischheim auf einer Höhe von 132 m als linker Nebenfluss in die Ill. Auf ihrem Weg quert die Souffel die Bahnstrecke Paris–Strasbourg, die Autobahn A4 und den Canal de la Marne au Rhin.
Zuflüsse
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Durchquerte Gemeinden >1000 EW
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Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der kleine See unterhalb der Sainte-Barbe Kapelle mit seinem Schwefelwasser wurde seit der Römerzeit bis in die 1950er Jahre als Thermalbad bei Hauterkrankungen genutzt.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Débits caractéristiques de la Souffel (französisch; PDF; 18 kB)
- Sainte-Barbe Kapelle in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Quellhöhe gemäß cartes.gouv.fr
- ↑ Mündungshöhe gemäß cartes.gouv.fr
- ↑ Souffel bei SANDRE (französisch)
- 1 2 siehe Weblink: Débits caractéristiques de la Souffel
- ↑ Albrecht Greule: Deutsches Gewässernamenbuch. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1, S. 507, „Souffel“ (Auszug in der Google-Buchsuche).
- ↑ Rustlachgraben

