Smidary befindet sich rechtsseitig der Cidlina und Javorka auf der Ostböhmischen Tafel. Nördlich erhebt sich der Sychrov (265m), nordwestlich der Kamenec (266m) und im Westen die Homolka (286m). Entlang der Javorka führt die Bahnstrecke Velký Osek–Trutnov, die Station Smidary liegt einen reichlichen Kilometer östlich des Dorfes. Smidaray ist der Kreuzungspunkt der Staatsstraße 280 zwischen Kopidlno und Hořice mit der 327 von Nový Bydžov nach Podhorní Újezd a Vojice.
Nachbarorte sind Chotělice im Norden, Ohnišťany und Loučná Hora im Nordosten, Myštěves im Osten, Stihňov im Südosten, Červeněves, Ovčín und Křičov im Süden, Smidarská Lhota im Südwesten, Vinary im Westen sowie Hrobičany im Nordwesten.
Die erste urkundliche Erwähnung von Smidary erfolgte im Jahre 1332. Während der Hussitenkriege wurde das Dorf 1424 von Jan Žižka niedergebrannt. 1558 verkaufte Zdislava von Wartenberg die Feste Smidary einschließlich des Dorfes in der Pfarrkirche an Christoph Sylwar von Silberstein. Dieser ließ die Wasserfeste an der Cidlina erneuern. 1562 erhob Kaiser Ferdinand I. Smidary zum Mediatstädtchen und verlieh dem Ort ein Wappen. Nach den Wartenbergern folgen als Besitzer u.a. Magdalena Trčka von Lobkowicz, Albrecht von Waldstein und nach dessen Ermordung bis zum Jahre 1851 die Grafen von Colloredo.
1948 wurden die Stadtrechte von Smidary nicht erneuert. Seit 1961 gehört Smidary zum Okres Hradec Králové. Im selben Jahre wurden Červeněves, Loučná Hora und Křičov eingemeindet. 1980 kam noch Chotělice hinzu. Die Bahnstrecke Smidary–Vysoké Veselý wurde 1976 stillgelegt.
Die Gemeinde Smidary besteht aus den Ortsteilen Červeněves (Rothendorf), Chotělice (Chotielitz), Křičov (Kritschow), Loučná Hora (Wiesenberg) und Smidary (Smidar) sowie der Ansiedlung Ovčín (Schafstall).
500 m südöstlich von Smidary liegt das seit 1496 wüste Dorf Medříč.
Alois Neuman (1901–1977), Sozialist, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Häftling im KZ Buchenwald und Justizminister der Regierung der ČSR