Die Ortschaft liegt auf einer Höhe von 204m am Ufer der Slawetschna, einem 158km langen, rechten Nebenfluss des Prypjat, 33km westlich vom Rajonzentrum Owrutsch und 150km nördlich vom Oblastzentrum Schytomyr. Durch das Dorf verläuft die TerritorialstraßeT–06–17.
Vom 19. August 1941 bis zum 15. November 1943 war das Dorf von der Wehrmacht besetzt. In dieser Zeit war die Ortschaft ein Zentrum sowjetischer Partisaneneinheiten, worauf die deutschen Besatzer mit Strafaktionen reagierten und in Slowetschne sowie 13 umliegenden Dörfern (siehe auch Kopyschtsche-Tragödie) mehr als 5000 Menschen töteten und ganze Dörfer niederbrannten.[2]
Am 7. Juli 2017 wurde das Dorf zum Zentrum der neugegründeten Landgemeinde Slowetschne (ukrainischСловечанська сільська громада/Slowetschanska silska hromada), zu dieser zählten auch noch die 25 in der untenstehenden Tabelle aufgelisteten Dörfer,[3] bis dahin bildete es zusammen mit den Dörfern Antonowytschi, Duby, Sadoroschok und Tchoryn die gleichnamige Landratsgemeinde Slowetschne (Словечанська сільська рада/Slowetschanska silska rada) im Westen des Rajons Owrutsch.
Am 18. Januar 2018 kamen noch die Dörfer Bihun und Selesiwka zum Gemeindegebiet[4], am 12. Juni 2020 dann noch die Dörfer Illimka, Krassyliwka, Nowi Welidnyky, Prybytky, Sorokopen, Stari Welidnyky und Tschaban zum Gemeindegebiet.[5]
Am 17. Juli 2020 kam es im Zuge einer großen Rajonsreform zum Anschluss des Rajonsgebietes an den Rajon Korosten.[6]
Folgende Orte sind neben dem Hauptort Slowetschne Teil der Gemeinde: