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Sliedrecht

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gemeinde Sliedrecht
Flagge der Gemeinde Sliedrecht
Flagge
Wappen der Gemeinde Sliedrecht
Wappen
Staat Niederlande Niederlande
Provinz  Zuid-Holland
Bürgermeister Jan de Vries (CDA)[1]
Sitz der Gemeinde Sliedrecht
Fläche
 – Land
 – Wasser
14,01 km²
12,85 km²
1,16 km²
CBS-Code 0610
Einwohner 26.516 (1. Jan. 2026[2])
Bevölkerungsdichte 1893 Einwohner/km²
Koordinaten 51° 49′ N,  46′ OKoordinaten: 51° 49′ N,  46′ O
Bedeutender Verkehrsweg A15 E31 N482
Vorwahl 0184
Postleitzahlen 3361–3364, 3366
Website sliedrecht.nl
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte

Sliedrecht (anhören/?) ist eine Gemeinde in den Niederlanden, Provinz Südholland. Sie hat eine Gesamtfläche von 14,01 km². Am 1. Januar 2026 hatte sie 26.516 Einwohner.

Lage und Wirtschaft

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Sliedrecht, ein Dorf mit dem Aussehen einer kleinen Industriestadt, liegt am Nordufer der Merwede, im Polder Alblasserwaard. Es liegt östlich von Dordrecht und westlich von Hardinxveld-Giessendam. Sliedrecht hat zwei Kleinbahnhöfe an der Eisenbahnlinie Dordrecht – Geldermalsen (westliches Segment der Bahnstrecke Elst–Dordrecht). Es liegt an der Autobahn Rotterdam – Tiel – Arnhem/Nijmegen. Sliedrecht hat einen Binnenhafen.

Sliedrecht ist von alters her das Zentrum der Baggerindustrie der Niederlande. Es gibt dort auch Zulieferungsbetriebe, die z. B. Schiffs- und Maschinenteile und Baumaterialien herstellen.

Interessant ist das Museum über diese Industrie (Baggermuseum) in Sliedrecht.

Der Name besteht aus den Elementen : Slie = ein kleiner Fluss, oder; Schlick; und; drecht = Strom oder : Wasserübergang (die Etymologie ist ungewiss).

Zur Zeit des Grafen von Holland Floris V. (1277) war bei Sliedrecht schon ein Deich gebaut worden. Bei der Elisabethsflut vom 18./19. November 1421 wurde der Ort (der sich damals an einer anderen Stelle befand) überflutet; die Bewohner bauten an der heutigen Stelle einen neuen Ort.
Die erste Blütezeit Sliedrechts war die Periode 1600 bis 1650. Bis etwa 1900 war die Fischerei auf dem Fluss sehr bedeutend; sie wich dem Deichbauerhandwerk. Auch der Anbau von Weidenholz („rijshout“) als Rohstoff für Deiche war bedeutend (siehe auch Baggerindustrie#Geschichte). Sliedrecht wurde im Zweiten Weltkrieg mehrmals bombardiert. Am 8. Juli 1940 warf ein Bomber der Royal Air Force einige Bomben.[3]
Nach dem Krieg profitierte Sliedrecht von der Blüte des Rotterdamer Hafens und der Wasserbauindustrie.

Sitzverteilung im Gemeinderat

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Kommunalwahl am 18. März 2026[4]
Wahlbeteiligung: 61,15 %
 %
30
20
10
0
27,98
27,85
18,26
10,52
6,41
6,10
2,86
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2022
 %p
 20
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−4,33
+18,81
−6,08
−2,52
−3,01
−2,70
−0,20
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
b Slydregt.NU
c PRO Sliedrecht
e 2022 ohne GroenLinks

In Sliedrecht kommt der Gemeinderat seit 1982 wie folgt zustande:

ParteiSitze[4]
198219861990199419982002200620102014201820222026
ChristenUnie6777777
SGP55566
RPF
GPV
Slydregt.NU126
PRO Sliedrecht a112334245554
CDA344333233332
GroenLinks1
PvdA67645463222
D6611100
VVD322222222221
Gesamt191919191919191919212121
Sitzverteilung im Gemeinderat
von Sliedrecht 2022
      
Insgesamt 21 Sitze
Anmerkungen
a 
Bis einschließlich 1998 kandidierte PRO Sliedrecht unter dem Namen Progressief Sliedrecht. Im Jahr 2002 nahm die Lokalpartei als Leefbaar Sliedrecht an der Wahl teil.

Seit dem 13. April 2021 ist Jan de Vries (CDA) amtierender Bürgermeister der Gemeinde.[1] Zu seinem Kollegium zählen die Beigeordneten Hans Tanis (ChristenUnie/SGP), Hanny Visser-Schlieker (PRO Sliedrecht) sowie die Gemeindesekretärin Rita van Breugel.[5]

Sehenswürdigkeiten

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  • Nationaal Baggermuseum
  • Sliedrechts Museum

Töchter und Söhne der Stadt

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Commons: Sliedrecht – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Nieuwe burgemeester in Sliedrecht. In: rijksoverheid.nl. Rijksoverheid, 6. April 2021, abgerufen am 16. April 2021 (niederländisch).
  2. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand. In: StatLine. Centraal Bureau voor de Statistiek, 27. Februar 2026, abgerufen am 28. Februar 2026 (niederländisch).
  3. www.historie-sliedrecht.nl
  4. 1 2 Ergebnisse der Kommunalwahlen: 1982–2002 2006 2010 2014 2018 2022 2026, abgerufen am 15. Mai 2026 (niederländisch).
  5. College van B&W Gemeente Sliedrecht, abgerufen am 11. Juni 2018 (niederländisch)