Zum Inhalt springen

Simone Wild

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Simone Wild
Nation Schweiz Schweiz
Geburtstag 7. Dezember 1993 (32 Jahre)
Grösse 160 cm
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom, Super-G
Verein SC Flumserberg
Status aktiv
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 15. Dezember 2013
 Gesamtweltcup 50. (2016/17)
 Riesenslalomweltcup 16. (2016/17)
 Parallelweltcup 17. (2021/22)
letzte Änderung: 5. April 2026

Simone Wild (* 7. Dezember 1993) ist eine Schweizer Skirennfahrerin. Ihre Spezialdisziplinen sind Slalom und Riesenslalom.

Simone Wild stammt aus Adliswil bei Zürich und ist Mitglied des Skiclubs Flumserberg im Kanton St. Gallen. Ab November 2009 nahm sie als 15-Jährige an FIS-Rennen teil. Der erste Sieg auf dieser Stufe folgte im Januar 2011. Im Dezember 2011 kam sie zu den ersten Einsätzen im Europacup, zählbare Ergebnisse blieben jedoch vorerst aus.

Ihr Debüt im Weltcup hatte sie im Dezember 2013 in St. Moritz, wo sie im Riesenslalom auf Platz 33 fuhr. Drei Wochen später fuhr sie im Europacup erstmals in die Punkteränge. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2014 in Jasná belegte sie den 9. Platz im Riesenslalom. In der Saison 2014/15 gelang es ihr, sich in Europacuprennen mit regelmässigen Top-10-Ergebnissen nahe der Spitze zu etablieren.

Im Dezember 2015 erzielte Simone Wild als Zweite des Riesenslaloms von Trysil das erste Mal eine Europacup-Podestplatzierung. Am 12. Dezember 2015 belegte sie Platz 8 im Weltcup-Riesenslalom von Åre, womit sie erstmals Weltcuppunkte gewann. Der erste Europacupsieg gelang ihr im Februar 2016 im Riesenslalom von Borowez. Mit dem zweiten Platz in der Disziplinenwertung sicherte sich Wild einen Fixstartplatz für die Weltcupsaison 2016/17. Ihr bisher bestes Weltcupergebnis ist der vierte Platz im Riesenslalom von Lenzerheide am 27. Januar 2018.

Im Februar 2018 startete sie erstmals bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang (Südkorea), wo sie einen 28. Rang im Riesenslalom belegte. Im Anschluss kämpfte sie mehrere Jahre um den Anschluss an die Spitze. Anhaltende Probleme mit den Patellasehnen sorgten dafür, dass sie vom A- bis in den C-Kader zurückgestuft wurde.[1] In der Saison 2022/23 schaffte sie den Wiederaufstieg in den A-Kader.

Im Februar 2025 endete die Saison für Simone Wild vorzeitig nach einem Sturz im Europacup-Riesenslalom von Oberjoch, bei dem sie sich einen Kreuzbandriss zugezogen hatte.[2][3] Gleichzeitig verlor sie den A-Kader-Status und wurde in den Regionalverband Sarganserland-Walensee zurückgestuft.[2]

Olympische Spiele

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • 3 Platzierungen unter den besten zehn

Weltcupwertungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Saison Gesamt Riesenslalom Parallel
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2015/1684.4931.49
2016/1750.15116.151
2017/1871.7726.77
2018/19112.1243.12
2020/2190.2632.26
2021/2267.8127.6717.14
2022/2383.4233.42
2023/2476.6031.60
2024/2599.1942.19
2025/26128.755.7
Datum Ort Land Disziplin
13. Februar 2016BorowezBulgarienRiesenslalom
15. Dezember 2016AndaloItalienRiesenslalom
16. Januar 2022OrcièresFrankreichRiesenslalom
19. März 2022SoldeuAndorraRiesenslalom

South American Cup

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Saison 2024: 4. Riesenslalomwertung
  • 2 Platzierungen unter den besten zehn, davon 1 Sieg

Juniorenweltmeisterschaften

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Erfolge

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Simone Wild – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Reto Voneschen: Simone Wild hat ihr Lachen wieder. In: Tagesanzeiger. 25. November 2021, abgerufen am 9. März 2026.
  2. 1 2 Peter Gerber Plech: Ski-Ass gibt nach Kader-Rauswurf wichtige Entscheidung bekannt. In: merkur.de. 28. Mai 2025, abgerufen am 9. März 2026.
  3. Schweizer Ski-Fahrerin reisst sich im Europacup das Kreuzband. In: blick.ch. 18. Februar 2025, abgerufen am 9. März 2026.