Simocarcinus
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Simocarcinus | ||||||||||||
| Miers, 1879 |
Simocarcinus ist eine Gattung der Krabben aus der Familie Epialtidae mit neun Arten.[1] Sie besiedeln die Gezeitenzone zwischen Hoch- und Niedrigwasserlinie (intertidal) im westlichen und zentralen Indopazifik.[2]
Merkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Carapax ist bis zu 25 mm lang, rundlich und stachlig. Das Rostrum (mittiger Stirnfortsatz) ist einfach gebaut, hat ein Fünftel der Länge des übrigen Carapax und ist recht- bis dreieckig. Der Überaugenvorsprung ist vom Hinteraugendorn nicht abgrenzbar. Vor und hinter der Augenhöhle gelegene (prä- und postorbitale) Dornen fehlen. Der Leberrand trägt bei einigen Weibchen einen Lappen, der Kiemenrand ist erweitert und lamellenartig. Die Augenstiele sind kurz und unbeweglich.[2]
Systematik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gattung wird in die Unterfamilie Epialtinae eingeordnet, die Untergliederung der Epialtidae in Unterfamilien ist jedoch umstritten. Sie umfasst folgende Arten:[1]
- Simocarcinus camelus Klunzinger, 1906
- Simocarcinus depressus (A. Milne-Edwards, 1862)
- Simocarcinus longirostris Lenz, 1910
- Simocarcinus obtusirostris (Miers, 1879)
- Simocarcinus pusillus Cano, 1889
- Simocarcinus pyramidatus (Heller, 1861)
- Simocarcinus rostratus (Borradaile, 1900)
- Simocarcinus samoaensis (Edmondson, 1951)
- Simocarcinus simplex (Dana, 1851)
Synonyme sind Trigonothir Miers, 1879 und Xenocarcinoides Borradaile, 1900.[1]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b c Simocarcinus Miers, 1879. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 2. Februar 2026 (englisch).
- ↑ a b Gary C. B. Poore, Shane T. Ahyong: Simocarcinus Miers, 1879. In: Marine Decapod Crustacea. A Guide to Families and Genera of the World. Csiro Publishing, Clayton South 2023, ISBN 978-1-4863-1180-4, S. 604 (englisch).