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Simion Popescu

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Simion Popescu

Simion Popescu (* 11. August 1940 in Cuptoare, Kreis Caraș-Severin) ist ein ehemaliger rumänischer Ringer. Er gewann bei Olympischen Spielen eine Bronzemedaille im griechisch-römischen Stil. Zudem gewann er bei Weltmeisterschaften eine Goldmedaille und zwei Silbermedaillen und bei Europameisterschaften je einmal Gold und Bronze.

Sportliche Karriere

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Der 1,70 Meter große Popescu begann bei CSM Reșița und startete dann für CSA Steaua Bukarest.[1] Er trat bis 1968 in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm an und ab 1969 in der Gewichtsklasse bis 68 Kilogramm.

Sein erster internationaler Erfolg war der Gewinn der Bronzemedaille bei den Europameisterschaften 1966 in Essen hinter Serschik Agamow aus der Sowjetunion und dem Schweden Leif Freij, Vierter wurde Lothar Schneider aus der DDR.[2] Ein Jahr später bei den Europameisterschaften 1967 in Minski gewann Popescu den Titel vor Serschik Agamow und Jiří Švec aus der Tschechoslowakei.[3] Dreieinhalb Monate später bei der Weltmeisterschaft in Bukarest siegte Roman Rurua aus der Sowjetunion vor Simion Popescu und dem Japaner Hideo Fujimoto.[4] Im Jahr darauf bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt erkämpfte Popescu nach zwei klaren Siegen in der dritten Runde ein Unentschieden gegen Lothar Schneider. Nach einem Viertrundensieg über den Finnen Martti Laakso und einem Freilos in der fünften Runde verlor Popescu in der sechsten Runde gegen Hideo Fujimoto. Roman Rurua erhielt Gold vor Fujimoto und Popescu.[5]

1969 bei den Weltmeisterschaften in Mar del Plata trat Popescu erstmals in der Gewichtsklasse bis 68 Kilogramm an. Popescu gewann den Titel vor dem Jugoslawen Sreten Damjanović und Juri Grigorjew aus der Sowjetunion.[6] 1969 wurde Roman Rurua Weltmeister in der Gewichtsklasse bis 62 Kilogramm. 1970 rückte auch er in die höhere Gewichtsklasse auf. Rurua gewann auf Anhieb den Titel vor Popescu und dem Japaner Tanoue Takashi.[7] 1972 bei den Olympischen Spielen in München kämpfte Popescu in seinem Auftaktkampf gegen den Polen Andrzej Supron, beide Ringer wurden disqualifiziert. In der zweiten Runde erlitt Popescu eine Schulterniederlage gegen den späteren Olympiasieger Schamil Chissamutdinow, damit schied Popescu aus.[8]

Der vielfache rumänische Meister Simion Popescu arbeitete nach seiner eigenen Aktivenzeit als Trainer bei Rapid Bukarest.[1]

Commons: Simion Popescu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. 1 2 Simion Popescu bei cosr.ro, der Seite des Rumänischen Olympischen Komitees (Archivlink)
  2. EM 1966 bei whatsmat.uww.org
  3. EM 1967 bei whatsmat.uww.org
  4. WM 1967 bei whatsmat.uww.org
  5. OS 1968 in der Datenbank von Olympedia.org (englisch), abgerufen am 9. Mai 2026.
  6. WM 1969 bei whatsmat.uww.org
  7. WM 1970 bei whatsmat.uww.org
  8. OS 1972 in der Datenbank von Olympedia.org (englisch), abgerufen am 9. Mai 2026.