Wie alle digitalen Sigma-Spiegelreflexkameras verwendet die SD14 einen Foveon-X3-Direktbildsensor. Die Kamera verfügt über einen Sigma-Wechselobjektivanschluss. Als durchaus sinnvolle Hybrid-Anordnung entspricht dieser dem Pentax-K-Bajonett mit dem um 1,5mm geringeren Canon-EOS-Auflagemaß (44mm) und den damit verbundenen, allerdings nicht deckenden Kontakten. Die Verwendung von M42-Objektiven ist mittels Adapter möglich. Anders als ihre Vorgängerinnen verfügt die SD14 über ein eingebautes Blitzgerät, kann Bilder im JPEG-Modus speichern und verfügt nicht mehr über das Sigma-Außenbajonett (für das aber auch nie Objektive angeboten wurden). Das Sigma-Innenbajonett blieb kompatibel. Die Anzahl der Bildpunkte des speziellen CMOS-Bildsensors beträgt für jede einzelne der Farben Rot, Grün und Blau etwa 4,7 Millionen, so dass für jede Aufnahme etwa 14 Millionen Messwerte, entsprechend etwa 9 Megapixel eines konventionellen Sensors, zur Verfügung stehen.
Mit der Software Sigma Photo Pro können Bildbearbeitung und Konvertierung von RAW- in JPEG- oder TIFF-Dateien bei allen Kameras der SD-Reihe durchgeführt werden.
Die Version 6.x kann kostenlos für Windows 7+ und Mac OS ab Version 10.7 (6.3.0) heruntergeladen werden. Aktuell sind die Software-Versionen 6.5.4 (Win7+) und 6.5.5 (MacOSX 10.9+) verfügbar.[1]
Die Software wird für die Sigma-SLR-Kameras SD9, SD10, SD14, SD15, SD1 Merrill, die neue SD 1 Quattro (H) und auch für die Sigma DP-Reihen verwendet.