SiN
| SiN | ||
| Entwickler | ||
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| Publisher | ||
| Leitende Entwickler | Richard Gray, Matthias Worch | |
| Veröffentlichung | Microsoft Windows: MacOS: Linux: | |
| Plattform | Windows, Linux, Mac OS, Mac OS X | |
| Spiel-Engine | id Tech 2 | |
| Genre | Ego-Shooter | |
| Thematik | Dystopie, Cyberpunk | |
| Spielmodus | Einzelspieler, Mehrspieler | |
| Medium | CD-ROM, Download | |
| Sprache | Englisch | |
| Altersfreigabe |
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| Information | Deutsche Version zensiert.[1] Von 1998 bis 2023 indiziert. | |
SiN ist ein Ego-Shooter des Entwicklers Ritual Entertainment, der im November 1998 von Activision veröffentlicht wurde. Das Spiel wurde dann von Hyperion Entertainment auf Linux portiert.
Außerdem erschien im Jahr 1999 mit SiN: Wages of SiN ein Add-on zu SiN, welches 17 neue Level, zehn neue Gegner und sieben neue Waffen bietet und von 2015 Games entwickelt wurde. 2000 erschien SiN Gold welches Hauptspiel und Erweiterung kombiniert, allerdings zunächst ausschließlich für Mac OS. Seit 2014 ist SiN Gold als Download auch für Windows erhältlich.
Mit SiN Episodes existiert ein Nachfolger und mit SiN: The Movie ein Anime, der lose auf dem Franchise basiert.
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Man steuert den Polizisten John Blade, welcher von einem Hacker namens JC unterstützt wird. Man muss die Herkunft der Droge „U-4“ untersuchen, die von einer Firma namens „SinTek“ hergestellt wird. John Blade arbeitet für die „HardCORPS“ (gesprochen Hardcore), eine private Sicherheitsagentur, welche von der Regierung der Stadt Freeport City ins Leben gerufen wurde, um Unruhen zu bekämpfen.
Charaktere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Elexis Sinclair
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die attraktive Gegenspielerin von John Blade. Sie ist die Chefin des Konzerns „SiN-Tec Industries“ und will die Evolution der Menschheit mit der Droge „U-4“ in eine andere Richtung lenken. Die Droge lässt die Bewohner der Stadt Freeport City zu Mutanten werden, wodurch auf den Straßen das Chaos herrscht. Elexis kann am Ende von SiN entkommen und taucht im Nachfolger SiN Episodes: Emergence wieder auf.
Der Hacker JC steht Blade als Ratgeber über Funk zur Seite. JC kann es sich nicht nehmen lassen, sich während des Spielverlaufs über Blades Missgeschicke lustig zu machen. Seine Initialen sind eine Anspielung auf John Carmack, einen der Programmierer der in SiN verwendeten Quake-II-Engine.
Technik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]SiN bietet für sein Alter innovative Waffen und stimmungsvoll passende Musik. Das Spiel basiert auf einer modifizierten Quake-2-Engine und bietet 16-Bit-Grafik in Hardware- und Software-Modus sowie einen Mehrspielermodus via LAN oder Internet. An vielen Stellen des Spieles sind Scripte eingesetzt worden. Unterstützt wurden 3Dfx-Karten, Power VR, sowie jede OpenGL-fähige 3D-Grafikkarte.
Im Spiel vorhandene Computerterminals konnten aktiviert werden und nahmen dann direkt Tastatur-Eingaben entgegen. Durch Drücken von Escape konnte man wieder seinen Spieler steuern. Derartig in das Spiel integrierte direkt bedienbare Terminals fanden sich erst 6 Jahre später in Doom 3 wieder, in dem diese noch nicht einmal aktiviert werden müssen, sondern mit flüssigem Übergang sofort beim Betrachten (per Maus) steuerbar sind.
SiN bot erstmals einen Multiplayer-Level mit mehreren Schwerkraftachsen und das erste kommerzielle Miniaturisierungs-Level, in dem sich die Spielfiguren scheinbar geschrumpft in riesigen Wohnräumen bewegten. Zu den Level-Designern des Spieles gehörte Richard Gray.
Mit dem Leveleditor „Quark“ ist es außerdem möglich eigene Level für SiN und das Add-on zu erstellen.
Altersfreigabe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Deutschland wurde SiN wegen seines brutalen Inhaltes von der damaligen BPjS indiziert. Auch die deutsche Version wurde indiziert, da man mit Hilfe einer kleinen Änderung den Originalzustand wiederherstellen konnte. Die Änderungen betrafen sowohl das ganze Blut im Spiel, sowie geschnittene Szenen in einer Cyborgfabrik, in der einfach nur Kisten mit der Aufschrift „Censored“ übers Fließband rollen.[1] Die Indizierung wurde im Oktober 2023 durch automatische Listenstreichung gemäß § 18 Abs. 7 JuSchG aufgehoben.[2]
Rezeption
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