Shirley MacLaine

Shirley MacLaine (* 24. April 1934 in Richmond, Virginia, als Shirley MacLean Beaty) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Tänzerin und esoterische Bestseller-Autorin. Sie wurde im Laufe ihrer mehr als 60-jährigen Filmkarriere mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet; so erhielt sie unter anderem 1984 für Zeit der Zärtlichkeit den Oscar als beste Hauptdarstellerin.
Leben und Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Frühes Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Shirley MacLaine ist die Tochter des Musikers Ira Beaty und der Schauspiellehrerin und ehemaligen Schauspielerin Kathlyn MacLean sowie die ältere Schwester des Schauspielers Warren Beatty. Sie nahm bereits im Alter von drei Jahren Ballettunterricht an der Washington School of Ballet und trat mit vier Jahren vor Publikum auf. Sie besuchte die Washington-Lee High School in Arlington, wo sie unter anderem Cheerleaderin eines Baseballteams war. Nach dem Schulabschluss zog sie 1952 nach New York, um als Schauspielerin und Tänzerin am Broadway zu arbeiten. Ihren Geburtsnamen MacLean Beaty änderte sie in MacLaine.
Schauspielkarriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am Beginn ihrer Karriere standen Gelegenheitsjobs, etwa als Model, und kleinere Rollen. Ihre erste bedeutendere Rolle am Broadway hatte sie 1954 in dem Musical The Pajama Game als Zweitbesetzung und späterer Ersatz der seinerzeit bekannteren Schauspielerin und Tänzerin Carol Haney. Entdeckt wurde Shirley MacLaine von dem Regisseur und Produzenten Hal B. Wallis, der sie mit einem Fünfjahresvertrag für das Filmstudio Paramount ausstattete.
Ihr Filmdebüt gab Shirley MacLaine 1955 in der Komödie Immer Ärger mit Harry von Alfred Hitchcock, für die sie im selben Jahr einen Golden Globe als beste Nachwuchsdarstellerin gewann. Sie verkörperte dabei, bei den Dreharbeiten 20 Jahre alt, in der weiblichen Hauptrolle die glücklich verwitwete Mutter eines etwa sechsjährigen Sohnes. In der Folgezeit wurde MacLaine zunächst überwiegend in Komödien besetzt, so etwa in Maler und Mädchen an der Seite von Jerry Lewis und Dean Martin. In dem mit dem Oscar als Bester Film ausgezeichneten, dreistündigen Abenteuerfilm In 80 Tagen um die Welt übernahm sie die weibliche Hauptrolle der Prinzessin.
Viele ihrer bekanntesten und wichtigsten Filmrollen hatte sie Ende der 1950er- und in der ersten Hälfte der 1960er-Jahre. Mit Vincente Minnellis Melodram Verdammt sind sie alle gelang es ihr 1958 als Filmpartnerin von Frank Sinatra, auch als dramatische Schauspielerin auf sich aufmerksam zu machen. In dem Filmklassiker Das Appartement von Billy Wilder spielte sie 1960 eine junge Frau, die eine unglückliche Affäre mit einem verheirateten Vorgesetzten eingeht und sich beinahe umbringt. Im darauffolgenden Jahr spielte sie in dem Drama Infam neben Audrey Hepburn eine angedeutet lesbische Lehrerin. In Billy Wilders Komödie Das Mädchen Irma la Douce verkörperte sie die Titelfigur einer Pariser Prostituierten, wobei wie bereits bei Das Appartement Jack Lemmon ihr Filmpartner war. Für Verdammt sind sie alle, Das Appartement und Das Mädchen Irma la Douce war sie jeweils für den Oscar nominiert.

Die meist kurzhaarige MacLaine verkörperte und prägte mit Aussehen und Ausstrahlung, Verhalten und Stil ein modernes, aber zugleich verletzliches und selbstbewusstes Frauenbild, das sich im Hollywood der 1950er-Jahre sowohl von sexualisierten „Sexbomben“ als auch vom braven „Mädchen von nebenan“ abhob. MacLaine pflegte enge Freundschaften mit den Mitgliedern des Rat Pack um Frank Sinatra, Sammy Davis junior und Dean Martin. Sie verbrachte viel Zeit mit ihnen in Las Vegas und absolvierte gelegentlich gemeinsame Auftritte. Sie wird daher oft auch selbst zum Rat Pack oder zumindest zu dessen erweitertem Kreis gezählt.[1] Sie kann neben Angie Dickinson auch als letzte Überlebende aus dem Rat Pack bzw. dessen erweitertem Kreis gelten. In dem Rat-Pack-Film Frankie und seine Spießgesellen übernahm sie 1960 einen Cameo-Auftritt.
MacLaine zeichnet sich in ihren Rollen durch große Vielseitigkeit aus. Ihre Bandbreite reicht von sehr tragischen bis hin zu sehr komischen Rollen. In der Komödie Siebenmal lockt das Weib von 1967 konnte sie diese Vielseitigkeit in gleich sieben Rollen unter Beweis stellen. 1970 verkörperte sie in Don Siegels Western Ein Fressen für die Geier an der Seite von Clint Eastwood eine Nonne. In den 1970er- und 1980er-Jahren veröffentlichte sie erste Bücher und machte selbst einen Film: The Other Half of the Sky: A China Memoir, einen Dokumentarfilm über die Volksrepublik China, den sie zusammen mit der Filmemacherin Claudia Weill drehte. 1975 war der Film für den Oscar nominiert.
1977 fuhr sie für ihre Darstellung einer ehemaligen Tänzerin im mittleren Alter in Am Wendepunkt erneut eine Oscar-Nominierung ein. Zwei Jahre später war sie unter der Regie von Hal Ashby in dessen zivilisationskritischer Komödie Willkommen Mr. Chance in der weiblichen Hauptrolle als Gattin eines schwerreichen, sterbenden Mannes zu sehen. 1983 wurde sie für ihre Leistung im Mutter-Tochter-Drama Zeit der Zärtlichkeit, in dem sie an der Seite von Debra Winger und Jack Nicholson spielte, im fünften Anlauf mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.
Nach fünfjähriger Abstinenz kehrte sie 1988 mit dem Film Madame Sousatzka auf die Kinoleinwand zurück. 1989 spielte sie in dem Filmdrama Magnolien aus Stahl neben Sally Field, Dolly Parton, Olympia Dukakis, Daryl Hannah und Julia Roberts eine der Hauptrollen. Der Film lief 1990 außerhalb des Wettbewerbs auf der Berlinale. 1996 erschien Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter, eine weniger erfolgreiche Fortsetzung von Zeit der Zärtlichkeit, mit ihr in den Kinos. 2005 war die inzwischen 71-jährige MacLaine in einem Remake der Fernsehserie Verliebt in eine Hexe zu sehen. Im selben Jahr übernahm sie eine Rolle in dem Film Wo die Liebe hinfällt …, in dem eine junge Frau (Jennifer Aniston) feststellt, dass ihre Familie das Vorbild für den Film Die Reifeprüfung lieferte. MacLaine spielte die Frau, die mit dem Nachbarsjungen eine Affäre hat und damit das Vorbild für die Figur der Mrs. Robinson gab.

Für ihre Rolle in dem Film In den Schuhen meiner Schwester mit Cameron Diaz und Toni Collette war MacLaine 2006 bei den Golden Globes als beste Nebendarstellerin nominiert. Eine weitere Golden-Globe- sowie eine Emmy- und eine Screen-Actors-Guild-Award-Nominierung brachte ihr 2009 die Darstellung der gealterten Coco Chanel in Christian Duguays gleichnamigem Fernsehfilm ein. 2012 war sie in mehreren Folgen der britischen Serie Downton Abbey zu sehen, im darauffolgenden Jahr spielte sie die Mutter von Ben Stillers Hauptfigur in der Tragikomödie Das erstaunliche Leben des Walter Mitty. 2017 übernahm MacLaine eine Hauptrolle in der Filmkomödie Zu guter Letzt an der Seite von Amanda Seyfried.
Ihre deutsche Synchronstimme stammt in den meisten Filmen von Renate Danz, 2003 übernahm diese Aufgabe Judy Winter.
Privates
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 17. September 1954 heirateten Shirley MacLaine und der Produzent Steve Parker. Am 1. September 1956 kam ihre Tochter Stephanie Sachiko (Sachi) zur Welt. Die Ehe wurde 1982 geschieden.[2] Von 1962 bis 1964 hatten Shirley MacLaine und Robert Mitchum eine intensive Liebesbeziehung, die endete, als er zu Frau und Kindern zurückkehrte.
MacLaine gilt politisch als linksliberal. Sie engagierte sich gegen den Vietnamkrieg und unterstützte mehrfach Politiker der Demokraten im Wahlkampf, unter anderem Robert F. Kennedy.
Betätigung als Autorin, Rezeption und Kontroversen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1970 hat MacLaine als Autorin über ein Dutzend Bücher geschrieben, überwiegend zu autobiografischen und spirituellen Themen. Einige ihrer Bücher wurden zu Bestsellern und auch ins Deutsche übersetzt.
In vielen ihrer Bücher schreibt MacLaine über ihre spirituelle und esoterische Weltanschauung, ihre angeblichen Erfahrungen aus früheren Leben sowie ihre angeblichen Kontakte mit Außerirdischen. Auf Lesungen berichtet sie außerdem von UFOs und verbreitet Verschwörungstheorien.[3][4] Darüber hinaus bekennt sie sich zum Ramtha-Kult von JZ Knight.
Der deutsche Komiker Hape Kerkeling begab sich im Jahr 2001, beeinflusst durch die Lektüre von MacLaines Buch Der Jakobsweg: eine spirituelle Reise, auch auf eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Das Buch sowie ein Wanderführer waren auf der Wallfahrt seine einzige Lektüre. Er berichtete darüber in seinem 2006 erschienenen Reisebericht und späteren Bestseller Ich bin dann mal weg – Meine Reise auf dem Jakobsweg.
Im Jahr 2015 erntete Shirley MacLaine öffentliche Kritik für mehrere Passagen in ihrem 2015 erschienenen Buch Was wäre …. Insbesondere eine Stelle über den Holocaust erregte Anstoß: „Was wäre, wenn die meisten Holocaust-Opfer ihr Karma aus früheren Zeiten ausgleichen würden, als sie römische Soldaten waren, die Christen töteten, die Kreuzfahrer, die Millionen im Namen des Christentums ermordeten, Soldaten von Hannibal oder diejenigen, die mit Alexander durch den Nahen Osten stürmten? […] Die Energie des Tötens ist endlos und wird sowohl vom Mörder als auch von der Mörderin erlebt.“ Weiterhin wurde eine Passage, in der sie sich fragt, ob Stephen Hawking sich unterbewusst selbst an ALS erkranken lassen habe, von Behindertenverbänden kritisiert.[5][6]
Filmografie (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1955: Immer Ärger mit Harry (The Trouble with Harry)
- 1955: Maler und Mädchen (Artists And Models)
- 1956: In 80 Tagen um die Welt (Around the World in 80 Days)
- 1958: Die Heiratsvermittlerin (The Matchmaker)
- 1958: Hitzewelle (Hot Spell)
- 1958: In Colorado ist der Teufel los (The Sheepman)
- 1958: Verdammt sind sie alle (Some Came Running)
- 1959: Immer die verflixten Frauen (Ask Any Girl)
- 1959: Viele sind berufen (Career)
- 1960: Can-Can
- 1960: Das Appartement (The Apartment)
- 1960: Frankie und seine Spießgesellen (Ocean’s Eleven)
- 1961: Alles in einer Nacht (All In A Night’s Work)
- 1961: Der Fehltritt (Two Loves)
- 1961: Infam (The Children’s Hour)
- 1962: Meine Geisha (My Geisha)
- 1962: Spiel zu zweit (Two for the Seesaw)
- 1963: Das Mädchen Irma la Douce (Irma La Douce)
- 1964: Immer mit einem anderen (What a Way to Go!)
- 1964: Der gelbe Rolls-Royce (The Yellow Rolls-Royce)
- 1965: Eine zuviel im Harem (Please Come Home)
- 1966: Das Mädchen aus der Cherry-Bar (Gambit)
- 1967: Siebenmal lockt das Weib (Woman Times Seven)
- 1968: Sweet Charity
- 1968: Hausfreunde sind auch Menschen (The Bliss of Mrs. Blossom)
- 1970: Ein Fressen für die Geier (Two Mules for Sister Sara)
- 1971: Verzweifelte Menschen (Desperate Characters)
- 1972: The Possession of Joel Delaney
- 1975: The Other Half of the Sky: A China Memoir (Dokumentarfilm, Produktion, Konzept, Kommentar & Co-Regie)
- 1976: Circasia (Kurzfilm)
- 1977: Am Wendepunkt (The Turning Point)
- 1979: Willkommen Mr. Chance (Being There)
- 1980: Jahreszeiten einer Ehe (A Change of Seasons)
- 1980: Walzer vor dem Frühstück (Loving Couples)
- 1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms of Endearment)
- 1983: Auf dem Highway ist wieder die Hölle los (Cannonball Run II)
- 1987: Zwischenleben (Out on a Limb)
- 1988: Madame Sousatzka
- 1989: Magnolien aus Stahl (Steel Magnolias)
- 1989: Zeichen und Wunder (Waiting for the Light)
- 1990: Grüße aus Hollywood (Postcards From The Edge)
- 1991: Rendezvous im Jenseits (Defending Your Life)
- 1992: Die Herbstzeitlosen (Used People)
- 1993: Walter & Frank – Ein schräges Paar (Wrestling Ernest Hemingway)
- 1994: Tess und ihr Bodyguard (Guarding Tess)
- 1995: The West Side Waltz (Fernsehfilm)
- 1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star)
- 1996: Mrs. Winterbourne
- 1997: A Smile Like Yours – Kein Lächeln wie deins (A Smile Like Yours)
- 1999: Jeanne d’Arc – Die Frau des Jahrtausends (Joan of Arc)
- 2000: Bruno (auch Regie)
- 2001: These Old Broads
- 2002: Salem Witch Trials (Fernsehfilm)
- 2002: Hell on Heels: The Battle of Mary Kay (Fernsehfilm)
- 2003: Carolina – Auf der Suche nach Mr. Perfect (Carolina)
- 2005: Wo die Liebe hinfällt … (Rumor Has It)
- 2005: Verliebt in eine Hexe (Bewitched)
- 2005: In den Schuhen meiner Schwester (In Her Shoes)
- 2007: Closing the Ring – Geheimnis der Vergangenheit (Closing the Ring)
- 2008: Coco Chanel (Fernsehfilm)
- 2009: Anne of Green Gables: A New Beginning (Fernsehfilm)
- 2010: Valentinstag (Valentine’s Day)
- 2011: Bernie – Leichen pflastern seinen Weg (Bernie)
- 2012: Downton Abbey (Fernsehserie, drei Folgen)
- 2013: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (The Secret Life of Walter Mitty)
- 2014: Elsa & Fred
- 2014: Glee (Fernsehserie, zwei Folgen)
- 2016: Wild Oats (Fernsehfilm)
- 2016: Himmlische Weihnachten (A Heavenly Christmas) (Fernsehfilm)
- 2017: Zu guter Letzt (The Last Word)
- 2018: Die kleine Meerjungfrau (A Little Mermaid)
- 2019: Noelle
- 2022: Raus aus dem Haus – Living the American Dream (American Dreamer)
- 2022: Only Murders in the Building (Fernsehserie, zwei Folgen)
Bibliografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Don’t Fall Off the Mountain. The Bodley Head, London, Sydney und Toronto, 1970
- Tanz im Licht. Goldmann, München 1985
- Zwischenleben. Goldmann, München 1985
- Out on a Limb. Bantam books, London, 1986
- You Can Get There from Here. Bantam Books, New York, 1986
- Deutsch von Elke vom Scheidt: Schritt für Schritt. Goldmann TB 8807, München 1987, ISBN 3-442-08807-0
- Raupe mit Schmetterlingsflügeln. Eine Autobiographie. Goldmann, München 1988, ISBN 3-442-08949-2
- Zauberspiel. Goldmann Verlag München 1987
- It’s All in the Playing. Bantam Books 1988
- Die Reise nach Innen. Mein Weg zu spirituellem Bewußtsein. Goldmann, München 1989, ISBN 3-442-30546-2
- Going Within. A Guide for Inner Transformation. 1990
- Dance While You Can. Bantam Books, New York u. a., 1991
- Deutsch: Tanze, so lange du kannst. Mein Leben. Goldmann, München 1992, ISBN 3-442-42609-X
- My Lucky Stars – A Hollywood Memoir. Bantam Books, New York 1995
- Deutsch von Uschi Gnade: Glückssterne. Mein Leben. Goldmann, München 1996, ISBN 3-442-30665-5
- The Camino – A Journey of the Spirit. Atria 2001, ISBN 0-7434-0073-9
- Deutsch: Der Jakobsweg – Eine spirituelle Reise. GROA Verlag, Plön 2015, ISBN 978-3-933119-82-7
- Out on a Leash: Exploring the Nature of Reality and Love. Atria 2004, ISBN 978-0-7434-8616-3
- Deutsch: Eine unsterbliche Liebe: Wie mein Hund mich lehrte, mit dem Herzen zu sehen. Goldmann, München 2004, ISBN 978-3-442-45762-5
- Sage-ing While Age-ing. Simon and Schuster, 2007
- Deutsch von Nina Arrowsmith: Weiser, nicht leiser! Der Weg zu neuem Menschsein (mit Nina Arrowsmith). Ullstein, Berlin 2008, ISBN 978-3-548-74477-3
- I’m Over All That and Other Confessions. Atria, 2011, ISBN 978-1-4516-0729-1
- Deutsch von Marion Reuter: Damit bin ich durch und weitere Geständnisse. Börsenmedien, Kulmbach 2011, ISBN 978-3-942888-80-6
Auszeichnungen (Auswahl)
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- 1959: nominiert als beste Hauptdarstellerin für Verdammt sind sie alle
- 1961: nominiert als beste Hauptdarstellerin für Das Appartement
- 1964: nominiert als beste Hauptdarstellerin für Das Mädchen Irma la Douce
- 1976: nominiert für den besten Dokumentarfilm für The Other Half of the Sky: A China Memoir
- 1978: nominiert als beste Hauptdarstellerin für Am Wendepunkt
- 1984: ausgezeichnet als beste Hauptdarstellerin für Zeit der Zärtlichkeit
- 1957: nominiert als beste ausländische Darstellerin für Immer Ärger mit Harry
- 1960: ausgezeichnet als beste ausländische Darstellerin für Immer die verflixten Frauen
- 1961: ausgezeichnet als beste ausländische Darstellerin für Das Appartement
- 1965: nominiert als beste ausländische Darstellerin für Das Mädchen Irma la Douce und Immer mit einem anderen
- 1981: nominiert als beste Hauptdarstellerin für Willkommen, Mr. Chance
- 1985: nominiert als beste Hauptdarstellerin für Zeit der Zärtlichkeit
- 1991: nominiert als beste Hauptdarstellerin für Grüße aus Hollywood und beste Nebendarstellerin für Magnolien aus Stahl
- 1975: nominiert für herausragendes Special – Comedy-Varieté oder Musik für Shirley MacLaine: If They Could See Me Now
- 1976: ausgezeichnet für herausragendes Special – Comedy-Varieté oder Musik für Gypsy in My Soul
- 1977: nominiert für herausragendes Special – Comedy-Varieté oder Musik für The Shirley MacLaine Special: Where Do We Go from Here?
- 1979: nominiert für herausragendes Comedy-Varieté- oder Musiksendung für Shirley MacLaine at the Lido
- 1980: nominiert für herausragende Varieté- oder Musiksendung für Shirley MacLaine … „Every Little Moment“
- 2009: nominiert als beste Hauptdarstellerin in einem Fernsehfilm oder Miniserie für Coco Chanel
- 1955: ausgezeichnet als vielversprechendste Nachwuchsdarstellerin
- 1959: nominiert als beste Hauptdarstellerin – Drama für Verdammt sind sie alle
- 1959: ausgezeichnet mit einem Sonderpreis als vielseitigste Schauspielerin
- 1960: nominiert als beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical für Immer die verflixten Frauen
- 1961: ausgezeichnet als beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical für Das Appartement
- 1962: nominiert als beste Hauptdarstellerin – Drama für Infam
- 1964: ausgezeichnet als beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical für Das Mädchen Irma la Douce
- 1967: nominiert als beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical für Das Mädchen aus der Cherry-Bar
- 1968: nominiert als beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical für Siebenmal lockt das Weib
- 1970: nominiert als beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical für Sweet Charity
- 1980: nominiert als beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical für Willkommen, Mr. Chance
- 1984: ausgezeichnet als beste Hauptdarstellerin – Drama für Zeit der Zärtlichkeit
- 1988: nominiert als beste Hauptdarstellerin – Miniserie oder Fernsehfilm für Out on a Limb
- 1989: ausgezeichnet als beste Hauptdarstellerin – Drama für Madame Sousatzka
- 1991: nominiert als beste Nebendarstellerin in Grüße aus Hollywood
- 1993: nominiert als beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical für Die Herbstzeitlosen
- 1995: nominiert als beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical für Tess und ihr Bodyguard
- 1998: ausgezeichnet mit dem Cecil B. deMille Award für herausragende Beiträge im Bereich der Unterhaltung
- 2003: nominiert als beste Hauptdarstellerin – Miniserie oder Fernsehfilm für Hell on Heels: The Battle of Mary Kay
- 2006: nominiert als beste Nebendarstellerin für In den Schuhen meiner Schwester
- 2009: nominiert als beste Hauptdarstellerin – Miniserie oder Fernsehfilm für Coco Chanel
Internationale Filmfestspiele Berlin
- 1959: ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären als beste Darstellerin für Immer die verflixten Frauen
- 1971: ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären als beste Darstellerin für Verzweifelte Menschen
- 1999: ausgezeichnet mit dem Goldenen Ehrenbär
Sie ist die einzige Frau, die in der Kategorie Beste Darstellerin den Preis zweimal gewinnen konnte.
Internationale Filmfestspiele von Venedig
- 1960: ausgezeichnet mit der Coppa Volpi als beste Darstellerin für Das Appartement
- 1988: ausgezeichnet mit der Coppa Volpi als beste Darstellerin für Madame Sousatzka
Weitere
- 1959: Golden Apple Award als kooperativste Schauspielerin
- 1960: Stern auf dem Hollywood Walk of Fame (1617 Vine Street)
- 1962: Preis des Círculo de Escritores Cinematográficos als beste ausländische Darstellerin für Can-Can
- 1963: Preis der Hasty Pudding Theatricals als Frau des Jahres
- 1964: David di Donatello als beste ausländische Darstellerin für Das Mädchen Irma la Douce
- 1978: Women in Film Crystal Award
- 1983: National Board of Review Award als beste Hauptdarstellerin für Zeit der Zärtlichkeit
- 1983: New York Film Critics Circle Award als beste Hauptdarstellerin für Zeit der Zärtlichkeit
- 1983: Los Angeles Film Critics Association Award als beste Hauptdarstellerin für Zeit der Zärtlichkeit
- 1984: David di Donatello als beste ausländische Darstellerin für Zeit der Zärtlichkeit
- 1993: American Comedy Award für das komödiantische Lebenswerk
- 1997: Goldene Kamera für das Lebenswerk – international
- 1997: Lone Star Film & Television Award als beste Hauptdarstellerin für Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter
- 2005: Preis des Chicago International Film Festival für das Lebenswerk
- 2006: Preis des Palm Springs International Film Festival für das Lebenswerk
- 2012: AFI Life Achievement Award für das Lebenswerk
- 2013: Kennedy-Preis für außergewöhnliche Beiträge zur amerikanischen Kultur
- 2016: Preis der Los Angeles Film Critics Association für das Lebenswerk
- Vier Laurel Awards für Das Mädchen Irma la Douce, Infam, Das Appartement und Can-Can
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Literatur von und über Shirley MacLaine im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Offizielle Website (englisch)
- Shirley MacLaine bei IMDb
- Shirley MacLaine in der Internet Broadway Database (englisch)
- Shirley MacLaine in der Deutschen Synchronkartei
- Shirley MacLaine In: Virtual History (englisch)
- Shirley MacLaine bei FemBio
- Porträt: Schwermut, Übermut, Lebensmut von Johannes Binotto in Neue Zürcher Zeitung vom 31. März 2009 (Archivlink)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ The Rat Pack. who2.com, abgerufen am 23. September 2024 (englisch).
- ↑ Eintrag bei filmreference.com (englisch).
- ↑ Ulrich Gaßdorf, Ulrike Cordes: Shirley MacLaine und die Außerirdischen. In: Hamburger Abendblatt, 15. September 2008.
- ↑ Christian Spiller: Atlantis, Aliens und Alternativmedizin. ( vom 15. Dezember 2014 im Internet Archive) In: Berliner Zeitung, 17. September 2008.
- ↑ Shirley MacLaine Criticized for Holocaust Question: Was It Victims’ “Karma”? In: The Hollywood Reporter. 12. Februar 2015, abgerufen am 23. September 2024 (englisch).
- ↑ David Horovitz: Holocaust victims ‘balancing karma’ from past, claims Hollywood actress. jewishnews.co.uk, 13. Februar 2015, abgerufen am 23. September 2024 (englisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | MacLaine, Shirley |
| ALTERNATIVNAMEN | MacLean Beatty, Shirley (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Filmschauspielerin, Tänzerin und Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 24. April 1934 |
| GEBURTSORT | Richmond, Virginia, Vereinigte Staaten |