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Shang-Dynastie

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Gebiet der Shang-Dynastie
Örtlichkeiten der Shang-Dynastie

Die Shang-Dynastie (chinesisch 商朝, Pinyin Shāngcháo) wird traditionell als die zweite Dynastie in der chinesischen Geschichte angesehen. Sie regierte China zwischen dem 18. Jahrhundert v. Chr. bis etwa zum 11. Jahrhundert v. Chr. Sie folgte der in ihrer Existenz umstrittenen Xia-Dynastie und wurde von der Zhou-Dynastie abgelöst. Die Shang-Dynastie ist die erste chinesische Dynastie, die zeitgenössische schriftliche Dokumente hinterlassen hat. Besonders die spätere Periode der Shang-Dynastie, die Yin-Zeit (), ist mittlerweile sehr gut untersucht. Insgesamt sind Namen von 30 Königen aus 17 Generationen überliefert. Alle diese Namen wurden auf den Orakelknochen aus Yinxu wiedergefunden, so dass die meisten Historiker davon ausgehen, dass diese Könige tatsächlich gelebt haben.

Die Shang-Dynastie wurde von einem Stammesführer begründet, der erfolgreich gegen den letzten Xia-Herrscher rebelliert hatte. Seine Hauptstadt hieß Háo und lag vermutlich in der heutigen Shandong-Provinz. Spätere Dokumente sprechen dafür, dass die Shang-Herrscher insgesamt sechsmal ihre Hauptstadt verlagerten. Das letzte Mal von König Pan Geng (盤庚, Pán Gēng) nach Yin (). Da bislang außer von Yin keine Überreste der anderen fünf Hauptstädte gefunden werden konnten, gilt bei manchen Historikern die Geschichte von Pán Gēng weiterhin als ungesichert.

Orakelinschrift auf Schildkrötenpanzer

Die Yin-Zeit gilt als der Höhepunkt der Shang-Dynastie, so dass diese gelegentlich auch die Yin-Dynastie genannt wird.

Der letzte König der Shang-Dynastie Dì Xīn (帝辛, auch bekannt unter dem Namen Zhòu,  / ) galt als besonders verschwenderisch und sadistisch. Er nahm sich das Leben, als in einer Entscheidungsschlacht seine Armee zu den Rebellen überlief. Der Name Zhòu gilt bis heute in China als Synonym für Tyrannei und Gewaltherrschaft.

Nach dem Untergang der Shang-Dynastie schworen die Angehörigen des Königshauses den neuen Zhōu-Königen () die Treue und nahmen den Familiennamen Yin an, der dadurch begründet wurde. Sie wurden Vasallen der Zhōu-Könige und dienten ihnen als Minister in hohen Ämtern. Nach späteren Berichten, sowohl chinesischer als auch koreanischer Herkunft, siedelte sich ein Yin-Prinz mit seiner Gefolgschaft in der Nähe des heutigen Pjöngjang an und gründete dort den ersten koreanischen Staat. Aus einem Ableger des Yin-Clans entstand die Familie Kong (孔), welcher der chinesische Philosoph und Weisheitslehrer Konfuzius entstammte und die heute in der 75. Generation weiterbesteht.

Die Reste der Stadt Yin

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Yinxu, die Reste der Hauptstadt der späteren Shang-Dynastie, wurden Anfang des 20. Jahrhunderts in der Nähe der Stadt Anyang in der Provinz Henan entdeckt. Neben Fundamenten von Palästen und Tempeln wurden dort unter anderem elf Königsgräber gefunden. Über zehntausend Artefakte aus Bronze, Jade, Stein, Knochen und Keramik wurden bislang ausgegraben. Dazu kommen noch mehr als 20.000 Orakelknochen, die Einblicke in Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion, Geographie, Astronomie, Kalender, Kunst und Medizin jener Zeit gewähren. Die Reste der Stadt Yin sind die wichtigste archäologische Entdeckung in der Shang-Forschung.

Das Herrschaftsgebiet der Shang erstreckte sich von der Küste des Ostchinesischen Meeres bis zur Westgrenze der heutigen Shaanxi-Provinz, nach Süden bis an den Jangtsekiang und nach Norden bis zur heutigen Liaoning-Provinz. Damit umfasste es den mittleren und unteren Lauf des Gelben Flusses und Teile des Yangtsekiang-Laufs.

Die Könige der Shang-Dynastie genossen nicht nur die höchste weltliche Macht, sondern auch die höchste geistliche Autorität. Die ausgegrabenen Königsgräber sind reich an Beigaben, so dass man davon ausgehen kann, dass die Menschen an ein Leben nach dem Tod glaubten. Mit den Königen wurden auch Hunderte von Sklaven begraben; diese sollten wahrscheinlich den toten Königen nach ihrem Leben weiterdienen.

Die Beamtenschaft wurde in weltliche Verwaltungsbeamte und geistliche Beamte unterteilt. Geistliche Beamte waren zum Beispiel für Opferungen und Orakel zuständig. Belegt ist auch, dass der schamanistische Wuismus sehr verbreitet war und zur Religion der Shang gehörte. Die ersten schriftlichen Dokumente waren Orakelknochen, die vor allem dem Befragen einer göttlichen Urteilsinstanz dienten. Verehrt wurden Geister wie auch Ahnen.

Frauen genossen anscheinend eine hohe Stellung in der Gesellschaft. So stammten viele Orakelknochen von ranghohen Edelfrauen. Eine dieser Edelfrauen war die Heerführerin Fu Hao, Frau des Königs Wu Ding.

An allen Ausgrabungsorten in Yin wurden Überreste von Waffen gefunden. Die Orakelknochen berichten von Auseinandersetzungen mit den Nomaden aus dem Norden und Westen.

Verbrechen wurden mit Gefängnis oder körperlichen Strafen geahndet.

Houmuwu Ding, hergestellt während der Shang-Dynastie, ist das schwerste Bronze-Artefakt, das in China bisher gefunden wurde
Weingefäß aus Bronze aus der Shang-Dynastie

Die Landwirtschaft stellte den wichtigsten Wirtschaftszweig dar. Sie wurde großflächig und organisiert betrieben. Nachweisbar ist das Brauen von alkoholhaltigen Getränken mit Getreide. Ebenfalls nachweisbar ist die Nutzung von Seide.

Mit angrenzenden Völkern und Stämmen bestand intensiver Handel. Ein gutes Straßennetz begünstigte den Verkehr und die Entstehung von ersten Städten.

Aus der Shang-Zeit sind die ersten Vorformen der chinesischen Schrift überliefert. Viele der auf den Orakelknochen gefundenen Schriftzeichen haben bis heute (wenn auch in abgewandelter Schreibweise) überlebt. Außer in Yin wurden Orakelknochen auch in anderen Gebieten entlang des Gelben Flusses gefunden. Auch der Pinsel, mit dem chinesische Zeichen geschrieben werden, wurde in dieser Zeit erfunden.

Ausgegrabene Figuren stellten Musiker und Tänzer dar.

Die Shang-Dynastie benutzte Kriegsgefangene zu „exzessiven Menschenopferung“ und zur Zwangsarbeit. Die massenweise Menschenopferung war „zentraler Bestandteil der politischen Selbstdarstellung im China der Bronzezeit […] Adlige und Vasallen baten den König um die Erlaubnis für Menschenopfer, die dieser gewährte, wenn ein Orakel günstige Bedingungen versprach. Mal wurden 30 Menschen für die eine Gottheit, mal zehn für eine andere geopfert. Starb der König, brachte man mehrere hundert Menschen um“.[1] Insgesamt sind Menschenopfer in den Bestattungen von Yinxu jedoch selten und finden sich nur in 18 von 939 Gräbern, meist 1–3 Personen, seltener bis zu zwölf. Nur in den Königsgräbern finden sich mehr Opfer.[2] Teilweise wurden sie kopflos bestattet.[3]

In der Hauptstadt der Shang-Dynastie, Yinxu, wurden seit den 1930er Jahren zahlreiche Gräber aus der Zeit n zwischen ca. 1250 und 1046 BCE aufgedeckt[4]. Insgesamt sind Menschenopfer in den Bestattungen von Yinxu selten und finden sich nur in 18 von 939 Gräbern, meist eine bis drei Personen, seltener bis zu zwölf. Nur in den Königsgräbern befinden sich mehr Opfer.[2] Basierend auf Texten von Orakelknochen nimmt Hu Houxuan 13.052 Menschenopfer an, dazu kommen weitere 1.145 Berichte über Menschenopfer, in denen keine Zahl angegeben wird[5]. Christina Cheung von der kanadischen Simon Fraser University und Kollegen zeigten durch Isotopenuntersuchungen an ausgegrabenen Menschenknochen, dass es sich um seinerzeit lange internierte Kriegsgefangene handelte, die für Menschenopfern vorgehalten wurden.[1][6] In Wuguan cun North wurden in 191 Opfergruben mindestens 1.458 Menschenopfer nachgewiesen, meist Männer zwischen 15 und 35 Jahren[7]. Die meisten Menschenopfer sind in der Regierungszeit von Wu Ding nachgewiesen, die Zahl ging unter seinen Nachfolgern zurück; unter Di Yi und Di Xin war die Zahl am geringsten[8].

Wissenschaft und Technik

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Die frühesten chinesischen Eisenwerkzeuge wurden in Yin gefunden. Sehr raffinierte Bronzebehälter und Werkzeuge wurden hergestellt. Zudem wurden Gefäße aus weißer Keramik ausgegraben.

Auf den Orakelknochen sind Aufzeichnungen über Kometen gefunden worden. Es wurden auch Bewegungen des Planeten Mars identifiziert. Anmerkungen zu Krankheiten wurden ebenfalls gefunden.

Herrscher der Shang-Dynastie

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Der Herrscher der Shang-Dynastie wurde während seiner Regierungszeit zum König und erst nach seinem Tod zum Kaiser berufen.

Reihenfolge Regierungsdauer * Regierungs-zeitraum (traditionell) * Regierungs-zeitraum (XSZ-CP) * Thronname aus Shiji und Orakelknochen Vorname ** Thronname in Pinyin Anmerkung
1 29 1778–1742 ~1600 Tāng (汤) und Táng (唐), Dà Yǐ (大乙) Lǚ (履) Tāng (汤) Shi Guis Sohn, rebellierte erfolgreich gegen den letzten Xia-König Jie
2 1741 太丁/大丁 Yǐ Diē (以跌) Dà Dīng und Tài Dīng Sohn von Da Yi (d. h. Tāng)
3 2 1741–1734 卜丙 oder 外丙 Bǔ Bǐng oder Wài Bǐng Da Dings jüngerer Bruder
4 4 1734–1730 仲壬 Zhòng Rén Bu Bings jüngerer Bruder
5 33 1753–1720 大甲 oder 太甲 Dà Jiǎ Da Dings Sohn
6 29 1720–1691 沃丁 Wò Dīng Da Jias Sohn
7 25 1691–1666 大庚 oder 太庚 Dà Gēng Wo Dings jüngerer Bruder
8 36 1666–1649 小甲 Xiǎo Jiǎ Da Gengs Sohn
9 75 1637–1562 大戊 oder 太戊 Dà Wù Xiao Jias jüngerer Bruder
10 12 1649–1637 雍己 Yōng Jǐ Da Wus jüngerer Bruder
11 11 1562–1549 中丁 Zhōng Dīng Da Wus jüngerer Bruder
12 15 1549–1534 卜壬 Bǔ Rén Zhong Dings Sohn
13 9 1534–1526 河亶甲 oder 戔甲 Hé Dǎn Jiǎ Zhong Dings Sohn
14 19 1526–1507 且乙 oder 祖乙 Qiě Yǐ He Dan Jias jüngerer Bruder
15 16 1507–1491 且辛 oder 祖辛 Qiě Xīn Qie Yis Sohn
16 20 1491–1466 羌甲 oder 沃甲 Qiāng Jiǎ Qie Xins jüngerer Bruder
17 32 1466–1434 且丁 oder 祖丁 Qiě Dīng Qie Xins Sohn
18 29 1434–1409 南庚 Nán Gēng Qiang Jias Sohn
19 7 1409–1402 象甲 oder 阳甲 Xiàng Jiǎ Qie Dings Sohn
20 28 1402–1374 ~1300 盘庚 Pán Gēng Xiang Jias jüngerer Bruder. Pán Gēng gründete die Hauptstadt Yin. Für einige Historiker gilt die Geschichte der Shang-Dynastie ab hier als gesichert.
21 21 1374–1353 小辛 Xiǎo Xīn Pan Gengs jüngerer Bruder
22 21 1353–1325 小乙 Xiǎo Yǐ Xiao Xins jüngerer Bruder
23 59 1325–1266 1250–1191 武丁 Wǔ Dīng Xiao Xins Sohn. Wu Ding ist der erste König, der auf Orakelknochen überliefert wurde. Laut Chronologischem Projekt Xia–Shang–Zhou soll die Geschichte der Shang-Dynastie ab hier als gesichert gelten.
24 59 1266–1259 - 且己 Qiě Jǐ Wu Dings Sohn
25 7 1259–1226 1191–1147 且庚 oder 祖庚 Qiě Gēng Qie Jis jüngerer Bruder
26 33 1226 且甲 oder 祖甲 Qiě Jiǎ Qie Gengs jüngerer Bruder
27 6 1226–1220 廩辛 Lǐn Xīn Qie Jias Sohn
28 6 1220–1199 康丁 Kāng Dīng Qie Xins jüngerer Bruder
29 4 1199–1195 1147–1112 武乙 Wǔ Yǐ Kang Dings Sohn
30 3 1195–1192 1112–1101 文丁 oder 太丁 Wén Dīng oder Tài Dīng Wu Yis Sohn
31 37 1192–1155 1101–1075 帝乙 Dì Yǐ Wen Dings Sohn
32 33 1155–1122 1075–1046 帝辛 Dì Xīn Di Yis Sohn, auch chinesisch , Pinyin Zhòu (chinesisch 商纣王 – „Zhòu-König der Shang-Dynastie“) genannt

*Alle Jahresangaben stammen aus Dokumenten, die erst viel später entstanden sind; deswegen sind sie historisch nicht gesichert und werden vielfach anders angegeben, wenn überhaupt. Die absolute chronologische Einordnung wird hier angegeben einerseits anhand der historischen Tradition nach Liu Xin sowie in einer nicht vervollständigten Spalte anhand der ermittelten Angaben des Chronologischen Projekts Xia–Shang–Zhou
** Diese Namen sind womöglich nicht die eigentlichen Namen der Könige. Sie scheinen eine Art postum verliehene Ehrennamen zu sein.

  • David N. Keightley: Sources of Shang History: The Oracle-Bone Inscriptions of Bronze Age China. University of California Press, Berkeley (CA) 1985, ISBN 0-520-05455-5.
  • David N. Keightley: The Ancestral Landscape: Time, Space, and Community in Late Shang China (ca. 1200–1045 B.C.). (China Research Monograph 53, Institute of East Asian Studies). University of California Press, Berkeley (CA) 2000, ISBN 1-55729-070-9.
  • Michael Loewe, Edward L. Shaughnessy (Hrsg.): The Cambridge History of Ancient China. Cambridge University Press, Cambridge 1999, ISBN 1-139-05370-1 (eingeschränkte Vorschau).
  • Robert L. Thorp: China in the Early Bronze Age: Shang Civilization (Encounters with Asia). University of Pennsylvania Press, Philadelphia (PA) 2005, ISBN 0-8122-3910-5.
Commons: Shang-Dynastie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. a b Jan Dönges: Shang-Dynastie: Menschenopfer auf Vorrat. In: Spektrum.de. Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH, 19. Juni 2017, abgerufen am 20. Juni 2017.
  2. a b Christina Cheung, Zhichun Jing, Jigen Tang, Darlene A. Weston, Michael P. Richards, Diets, social roles, and geographical origins of sacrificial victims at the royal cemetery at Yinxu, Shang China: New evidence from stable carbon, nitrogen, and sulfur isotope analysis. Journal of Anthropological Archaeology Band 48, 2017, S. 28 (doi:10.1016/j.jaa.2017.05.006).
  3. Christina Cheung, Zhichun Jing, Jigen Tang, Darlene A. Weston, Michael P. Richards, Diets, social roles, and geographical origins of sacrificial victims at the royal cemetery at Yinxu, Shang China: New evidence from stable carbon, nitrogen, and sulfur isotope analysis. Journal of Anthropological Archaeology Band 48, 2017, S. 43 (doi:10.1016/j.jaa.2017.05.006).
  4. Christina Cheung, Zhichun Jing, Jigen Tang, Darlene A. Weston, Michael P. Richards, Diets, social roles, and geographical origins of sacrificial victims at the royal cemetery at Yinxu, Shang China: New evidence from stable carbon, nitrogen, and sulfur isotope analysis. Journal of Anthropological Archaeology Band 48, 2017, S. 29 (doi:10.1016/j.jaa.2017.05.006).
  5. David N. Keightley, Working for His Majesty, Research Notes on Labor Mobilization in Late Shang China (ca. 1200–1045B.C.), as seen in the Oracle-Bone Inscriptions, with particular Attention to HandicraftIndustries, Agriculture, Warfare, Hunting, Construction, and the Shang's Legacies. Institute of East Asian Studies, University of California, Berkeley 2012, 69, Stable URL: https://www.jstor.org/stable/jj.7762630.9
  6. Christina Cheung, Zhichun Jing, Jigen Tang, Darlene A. Weston, Michael P. Richards, Diets, social roles, and geographical origins of sacrificial victims at the royal cemetery at Yinxu, Shang China: New evidence from stable carbon, nitrogen, and sulfur isotope analysis. Journal of Anthropological Archaeology. Band 48, 2017, S. 28–45 (doi:10.1016/j.jaa.2017.05.006).
  7. David N. Keightley, Working for His Majesty, Research Notes on Labor Mobilization in Late Shang China (ca. 1200–1045B.C.), as seen in the Oracle-Bone Inscriptions, with particular Attention to HandicraftIndustries, Agriculture, Warfare, Hunting, Construction, and the Shang's Legacies. Institute of East Asian Studies, University of California, Berkeley 2012, 70
  8. David N. Keightley, Working for His Majesty, Research Notes on Labor Mobilization in Late Shang China (ca. 1200–1045B.C.), as seen in the Oracle-Bone Inscriptions, with particular Attention to HandicraftIndustries, Agriculture, Warfare, Hunting, Construction, and the Shang's Legacies. Institute of East Asian Studies, University of California, Berkeley 2012, 70