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Sengbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Sengbach
Unterer Sengbach am Parkplatz Glüder

Unterer Sengbach am Parkplatz Glüder

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2736732
Lage Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Wupper Rhein Nordsee
Quelle In Wermelskirchen
51° 8′ 0″ N,  12′ 1″ O
Quellhöhe 277 m ü. NN[1]
Mündung Bei Solingen-Glüder in die WupperKoordinaten: 51° 8′ 0″ N,  7′ 11″ O
51° 8′ 0″ N,  7′ 11″ O
Mündungshöhe 82 m ü. NN[1]
Höhenunterschied 195 m
Sohlgefälle 26 
Länge 7,4 km[2]
Einzugsgebiet 14,333 km²[3]
Großstädte Solingen
Mittelstädte Wermelskirchen
Zuläufe und Bauwerke
Sengbach
Legende
Wermelskirchen
Wermelskirchen
Fuchskauler Siefen
Bundesautobahn 1
Ostringhauser Bach
Paulssiefen
Froschsiefen
Molchsiefen
Lurchsiefen
Unkensiefen
Solingen
Solingen
Oberwinkelhausener Bach
Schnittbänker Bach
Mertenskamper Delle
Mertenskamper Siefen
Mertenskamper Bach
Hasselsiefen
Sengsiefen
Unterwinkelhausener Bach
Vorsperre Sengbach
Rothlanddelle
Zeilingberger Siefen
Ellinghauser Bach
Brucher Bach
Sengbachtalsperre
Neufelder Bach
Höhrather Bach
Hölverscheider Bach
Burgbracher Bach
Kirchbracher Bach
Sperrmauerbach
Brachener Bach
Hammersbach
Wupper

Der Sengbach ist ein linker Nebenfluss der Wupper in Nordrhein-Westfalen. Er entspringt bei Wermelskirchen im Rheinisch-Bergischen Kreis, quert rasch die Grenze zu Solingen, wird in der Sengbachtalsperre gestaut und mündet bei Glüder in die Wupper.

Die Gewässergüte beträgt I-II.[4]

Quelle und Verlauf

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Der Sengbach entspringt in einem Waldgebiet auf Wermelskirchener Stadtgebiet östlich der Anschlussstelle Wermelskirchen an der Bundesautobahn 1 und westlich der Bundesstraße 51. Er verläuft zunächst in südwestlicher, dann in westlicher Richtung und quert die Bundesautobahn 1. Südlich von Oberwinkelhausen passiert er die Stadtgrenze zu Solingen. Südlich und westlich von Höhrath wird das Wasser aus dem Sengbach in der Sengbachtalsperre aufgestaut. Von der Sperrmauer bei Strohnerhöh fließt der Sengbach in nördliche bzw. nordwestliche Richtung und mündet schließlich bei Glüder, im Bereich der Wupperbrücke Balkhauser Weg, linksseitig in die Wupper.[5] Die Gesamtlänge des Flusses wird mit 7429 m angegeben.

Der Sengbach verfügt über zahlreiche Zu- und Nebenflüsse, die in den amtlichen Gewässerkarten verzeichnet sind:[6]

  • Fuchskauler Siefen (rechts)
  • Ostringhauser Bach (rechts)
  • Paulssiefen (links)
  • Froschsiefen (links)
  • Molchsiefen (rechts)
  • Lurchsiefen (rechts)
  • Unkensiefen (rechts)
  • Oberwinkelhausener Bach (rechts)
  • Schnittbänker Bach (rechts)
  • Mertenskamper Delle (links)
  • Mertenskamper Siefen (links)
  • Mertenskamper Bach (rechts)
  • Hasselsiefen (rechts)
  • Sengsiefen (links)
  • Unterwinkelhausener Bach (rechts)
  • Rothlanddelle (rechts)
  • Zeilingberger Siefen (rechts)
  • Ellinghauser Bach (links)
  • Brucher Bach (links)
  • Neufelder Bach (rechts)
  • Höhrather Bach (rechts)
  • Hölverscheider Bach (links)
  • Burgbracher Bach (links)
  • Kirchbracher Bach (links)
  • Sperrmauerbach (links)
  • Brachener Bach (links)
  • Hammersbach (links)
Oberlauf es Sengbach im Naturschutzgebiet Sengbachtal

Große Teile des Flusses sind als Schutzgebiete ausgewiesen. Im Oberlauf des Sengbach handelt es sich dabei um das Naturschutzgebiet Sengbachtal auf Wermelskirchener Stadtgebiet, das die Kennung GL-044 hat. Es grenzt unmittelbar an das auf Solinger Stadtgebiet befindliche Naturschutzgebiet Oberes Sengbachtal an, das die Kennung SG-007 hat. Der Unterlauf des Flusses ist durch das Naturschutzgebiet Aue des unteren Sengbachtals geschützt, das unter der Kennung SG-008 im Solinger Landschaftsplan ausgewiesen ist.[7]

Zusätzlich unterliegt das Wassereinzugsgebiet der Sengbachtalsperre einem besonderen Schutz, da es sich um eine Trinkwassertalsperre handelt (Wasserschutzgebietsverordnung Sengbachtalsperre).[8]

Commons: Sengbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. 1 2 Deutsche Grundkarte 1:5000
  2. FlussGebietsGeoinformationsSystem des Wupperverbandes
  3. Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
  4. https://www.uvo.nrw.de/
  5. Flussverlauf anhand der amtlichen Gewässerkarte
  6. Stadt Solingen: Gewässerkarte. In: solingen.de. Abgerufen am 22. Februar 2026.
  7. Landschaftsplan der Stadt Solingen, Textteil. In: solingen.de. 3. Juni 2005, abgerufen am 22. Februar 2026.
  8. Ordnungsbehördliche Verordnung zur Festsetzung des Wasserschutzgebietes für die Gewässer im Einzugsgebiet der Sengbachtalsperre der Stadtwerke Solingen GmbH (Wasserschutzgebietsverordnung Sengbachtalsperre). Regierungsbezirk Köln, 31. August 2016, abgerufen am 22. Februar 2026.