Semliki
| Semliki | ||
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Der Semliki im westlichen Riftast des Grabenbruchs südwestlich des Albertsees | ||
| Daten | ||
| Lage | und Grenze zu | |
| Flusssystem | Nil | |
| Abfluss über | Albert-Nil → Bahr al-Dschabal → Weißer Nil → Nil → Mittelmeer | |
| Ursprung | bei Kyavinyonge in der Mitte des westlichen (kongolesischen) Teils des Eduardsee-Nordufers 0° 8′ 22″ S, 29° 36′ 3″ O | |
| Quellhöhe | 920 m | |
| Mündung | an der kongolesisch-ugandischen Grenze als Delta in den Albertsee; südlicher Arm:Koordinaten: 1° 12′ 21″ N, 30° 29′ 44″ O 1° 12′ 21″ N, 30° 29′ 44″ O | |
| Mündungshöhe | 622 m | |
| Höhenunterschied | 298 m | |
| Sohlgefälle | 1,3 ‰ | |
| Länge | 230 km | |
| Einzugsgebiet | etwa 35.000 km²[1] | |
| Abfluss am Pegel Bweramule[2] AEo: 8000 km² |
MNQ 1940–1978 MQ 1940–1978 Mq 1940–1978 MHQ 1940–1978 |
113 m³/s 149 m³/s 18,6 l/(s km²) 168 m³/s |
| Rechte Nebenflüsse | Butawu | |
| Mittelstädte | Beni | |
Der Verlauf der Flüsse im Südwesten Ugandas (der Semliki linke Mitte) | ||
Der 230 km lange Semliki ist der einzige Abfluss des ostafrikanischen Eduardsees und einer der Zuflüsse des Albertsees.
Verlauf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Semliki entfließt dem Eduardsee an seinem Nordwestufer, das sich auf dem Gebiet der Demokratischen Republik Kongo befindet, und bildet weiter nördlich die Grenze von Uganda zur DR Kongo. Der Semliki fließt auf dieser Landesgrenze östlich und parallel zur langgestreckten Zentralafrikanischen Schwelle und innerhalb des Ostafrikanischen Grabenbruchs in Richtung Norden. In diesem westlichen Ast des Ostafrikanischen Grabenbruchs befindet sich eine langgestreckte Seenkette die durch Flüsse miteinander verbunden ist. Der Semliki verbindet den Eduardsee mit dem Albertsee. Gesäumt wird das Tal im Westen durch die Zentralafrikanische Schwelle, im Osten durch eine Kette von Vulkangebirgen und das Ruwenzori-Gebirge. Zuflüsse sind der Malaku von der Zentralafrikanischen Schwelle und die Flüsse Butago, Bussirubi sowie einige weitere aus dem Ruwenzori. Am Fluss befindet sich zudem die Stadt Beni am Ufer der DR Kongo.
Hydrometrie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Durchflussmenge des Flusses wurde 38 Jahre lang (1940–1978) am Pegel Bweramule in m³/s gemessen.[2]
| Der monatliche mittlere Abfluss des Semliki bei der Station Bweramule in m³/s (1940-1978)[2] |
|---|
180 160 140 120 100 80 60 40 20 0 139 Jan. 113 Feb. 126 März 140 Apr. 160 Mai 143 Juni 151 Juli 161 Aug. 158 Sep. 163 Okt. 168 Nov. 162 Dez. |

