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Secret Obsession

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Film
Titel Secret Obsession
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2019
Länge 97 Minuten
Altersempfehlung ab 12[1]
Stab
Regie Peter Sullivan
Drehbuch Peter Sullivan,
Kraig Wenman
Produktion Jeffrey Schenck,
Barry Barnholtz
Musik Jim Dooley
Kamera Eitan Almagor
Schnitt Randy Carter
Besetzung

Secret Obsession ist ein US-amerikanischer Psychothriller aus dem Jahr 2019, der von Peter Sullivan gedreht und von Sullivan und Kraig Wenman geschrieben wurde. Es wurde am 18. Juli 2019 von Netflix veröffentlicht.

Jennifer wacht im Krankenhaus auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Ihr Ehemann Russell ist an ihrer Seite. Während Russell sich um sie kümmert, um Jennifer in ihr früheres Leben zurückzuholen, untersucht Detective Page den nach wie vor merkwürdigen Fall. Mit der Zeit kehren Jennifers Erinnerungen zurück und enthüllen, dass der vermeintliche Ehemann nicht wirklich ihr Ehemann ist.

Wesentliche Aufnahmen entstanden in Pomona und Malibu.[2][3][4]

Die Netflix-Premiere Secret Obsession erhielt überwiegend negative Besprechungen. Rotten Tomatoes wies eine Zustimmungsrate von unter 30 % aus. Das Critics’ Consensus fasst zusammen, der Film sei "weitgehend formelhaft und dumm", biete allenfalls "einige Thrills und ungewollte Lacher".[5]

Einzelkritiken bemängelten vor allem Klischees und Vorhersehbarkeit. Linda Holmes (NPR) charakterisierte den Film ironisch als "ziemlich schlecht", aber "fröhlich trashig", für manche als Hate-Watch geeignet.[6] Polygon kritisierte die unglaubwürdige Prämisse und den Mangel an Spannung in der Inszenierung.[7] In einem Kommentar der Guardian-Kulturredaktion wurde Secret Obsession exemplarisch als "billiger, käseartiger, hölzerner Pulp" im Lifetime-Stil abqualifiziert.[8] Auch populäre Entertainment-Seiten rieten eher ab: Decider nannte den Film "ziemlich absurd" (Rubrik "Stream It or Skip It?") und sah kaum originelle Momente.[9]

Deutschsprachige Reviews (u. a. Thrill & Kill, Blu-ray-Rezensionen) sprachen von einem durchschnittlichen bis schwachen Thriller, der sich auf gängige TV-Muster stütze.[10] Trotz der verhaltenen bis negativen Kritik verzeichnete der Film kurz nach Veröffentlichung hohe Abrufzahlen: TIME referierte Netflix-Angaben, wonach 40 Mio. Accounts den Titel in den ersten vier Wochen starteten.[11] Die Guardian-Auswertung der Netflix-Toplisten hob denselben Befund (trotz "shoddy" Qualität) hervor. Diese Diskrepanz zwischen Reichweite und kritischer Wertung wurde in Rückblicken wiederholt thematisiert.[12]

Einzelnachweise

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  1. Secret Obsession bei Netflix, abgerufen am 20. Juli 2025.
  2. Charles Trapunski: Interview: Secret Obsession's Brenda Song. In: BriefTake. 17. Juli 2019, abgerufen am 18. Juli 2019.
  3. Dan Ringey: Last night we wrapped the Netflix movie. Thank you everyone for your hard work! In: Instagram. 22. November 2018, abgerufen am 19. Juli 2019.
  4. Brenda Song on Broadening her Career with New Netflix Thriller „Secret Obsession“. In: YouTube. 18. Juli 2019, abgerufen am 18. Juli 2019.
  5. Secret Obsession (2019) | Rotten Tomatoes. Abgerufen am 15. November 2025 (englisch).
  6. Linda Holmes: 'Secret Obsession': Six Unforgettable Lessons From Netflix's Imperiled Amnesiac. 27. Juli 2019, abgerufen am 15. November 2025 (englisch).
  7. Karen Han: Netflix’s Secret Obsession asks: How hard is it to pretend to be someone’s spouse? 18. Juli 2019, abgerufen am 15. November 2025 (englisch).
  8. Stuart Heritage: Why does Netflix keep making so many cheap TV movies? In: The Guardian. 10. Juli 2019, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 15. November 2025]).
  9. 'Secret Obsession' Netflix Review: Stream It or Skip It? 18. Juli 2019, abgerufen am 15. November 2025 (amerikanisches Englisch).
  10. Mick: Review: SECRET OBSESSION (2019). 22. Juli 2019, abgerufen am 15. November 2025.
  11. These Are the Most Popular Netflix Shows and Movies—According to Netflix. In: Time.
  12. Benjamin Lee: What can we learn from Netflix's all-time top 10 movies? In: The Guardian. 20. Juli 2020, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 15. November 2025]).