Schism Tracker als repräsentativer ScreamTracker-Klon/-Nachfolger: Benutzeroberfläche ausschließlich aus Text-Zeichen generiert, wie in den 1980er und 1990er Jahren üblich war für Tracker oben: allgemeine Musikstückeigenschaften Mitte: Befehlsliste für die Kanäle (entlang der Zeile) und den Zeitverlauf (entlang der Spalten), der weiße Balkencursor markiert den aktuellen Zeitpunkt Mitte-unten: Kanalliste mit Samples links-unten: aktuelle Lautstärke pro Kanal rechts-unten: Stereoseparierung pro Kanal (Panning)
Der Tracker wurde in C und Assembler als Programmiersprachen für den PC mit DOS als Betriebssystem entwickelt. Die 1990 veröffentlichte Version 2.2 war die erste, die Popularität erlangte.[4] Das TrackerformatSTM, das mit dem Screamtracker v2.2 entwickelt wurde, unterstützte nur vier Kanäle wie das vorbildgebende MOD-Format. Spätere Versionen erweiterten die Fähigkeiten des Trackerformats, welches nun mit der DateiendungS3M gekennzeichnet wurde. Die letzte veröffentlichte Version des Scream Trackers war 3.21 von 1994.[1]
Der Scream Tracker setzte lediglich einen 80386SX nebst VGA-Grafikkarte und natürlich eine Soundkarte für die Verwendung voraus.
Ab dem Scream Tracker 3.0 wurden bis zu 100 8-Bit-Samples, 32Kanäle/Tracks, 100Pattern und 256Reihenfolgepositionen bei der Komponierung und in dem Trackerformat S3M unterstützt. Außerdem konnte der Tracker neun FM-Synthese-Kanäle auf Soundkarten mit dem OPL2/3/4-Chipsätzen handhaben, und – unüblich damals – digitale Kanäle und FM-Instrumente gleichzeitig verwenden. Jedoch wurde die FM-Synthese-Fähigkeit selten durch Tracker-Musiker genutzt.
↑Martin Walker:PC Music Freeware Roundup.In:Sound on Sound.Juli 2004,abgerufen am 29.Mai 2010(englisch):„When PCs first came of age for music making in the mid '90s, ScreamTracker was one of the first music software packages to appear with sample support,...“
↑Andrew Leonard:Mod love.In:Salon.com.Salon Media Group,29.April 1999,abgerufen am 17.Mai 2010(englisch).