Insgesamt zehn Spielzeiten war Brooks als Backup Point Guard – nur 7 seiner 680 Spiele in der regulären Saison bestritt er von Anfang an – in der NBA aktiv. Auf die Sixers folgten die Minnesota Timberwolves (1990–1992), Houston Rockets (1992–1995), Dallas Mavericks (1995–1996), New York Knicks (1996–1997) und die Cleveland Cavaliers (1997–1998). Bei einer durchschnittlichen Einsatzzeit von 13,6 Minuten gelangen ihm während seiner NBA-Karriere im Schnitt 4,9 Punkte und 2,4 Assists. Sechsmal erreichte er mit seinen Teams die Play-offs. Größter Erfolg war der Gewinn der Meisterschaft mit den Rockets in der Saison 1993/94, allerdings kam Brooks nur in 5 der 23 Playoffspiele zum Einsatz.[2]
Brooks als Headcoach der Washington Wizards (2016)
In der Saison 2000/01 war Brooks Spieler und zugleich Co-Trainer der Los Angeles Stars in der ABA. In der folgenden Saison wirkte er in der ABA als Cheftrainer bei den Southern California Surf und führte das Team zu einem Saisonergebnis von 23 Siegen bei 14 Niederlagen.
Nach Stationen als Co-Trainer bei den Denver Nuggets (2003–2006) und Sacramento Kings (2006–2007) wurde Brooks 2007 Co-Trainer von P. J. Carlesimo bei den Seattle SuperSonics. In die Saison 2008/09 startete das frisch nach Oklahoma City umgezogene Franchise mit nur einem Sieg aus 13 Spielen, sodass Trainer Carlesimo gefeuert wurde. Brooks übernahm als Interimstrainer[3] und führte die Thunder, die zwischenzeitlich sogar eine Bilanz von 3 zu 29 aufwiesen,[4] mit 22 Siegen gegenüber 47 Niederlagen noch zu einer Saisonbilanz von 23 zu 59.[5]
In der folgenden Spielzeit, der ersten vollen Saison unter seiner Leitung, erreichte die Mannschaft mit 50 Siegen bei 32 Niederlagen den achten Platz der Western Conference und damit den Einzug in die Play-offs. Die Steigerung um 27 Siege im Vergleich zur Vorsaison war die achtbeste derartige Leistungssteigerung in der Geschichte der NBA.[6] Aus dem im Vorjahr noch weit abgeschlagenen Team einen Playoffteilnehmer geformt zu haben, brachte Brooks die Auszeichnung als Trainer des Jahres ein.[7] Das Aus in den Play-offs kam in der ersten Runde gegen die Los Angeles Lakers, wo Oklahoma City dem späteren Meister mit 2:4 unterlag.[8]
Die Saison 2010/11 beendeten die Oklahoma City Thunder mit einer Bilanz von 55 zu 27 auf dem vierten Platz der Western Conference. In den Playoffs setzte sich das Team 4:1 gegen die Denver Nuggets und 4:3 gegen die Memphis Grizzlies durch, bevor es im Conference-Finale mit 1:4 gegen den späteren Meister Dallas Mavericks ausschied.[9]
In der Saison 2011/12 wurde Brooks als Trainer der zu diesem Zeitpunkt die Western Conference anführenden Oklahoma City Thunder für das NBA All-Star Game 2012 zum Trainer der West-Auswahl berufen.[10]
Nachdem die Thunder in der Spielzeit Saison 2014/15 die Playoffs verpassten, wurde Brooks nach Saisonende von seinen Aufgaben als Head Coach entbunden und durch Billy Donovan ersetzt.
Zur Saison 2016/17 wurde Brooks neuer Headcoach der Washington Wizards, die sich zuvor von ihrem bisherigen Headcoach Randy Wittman getrennt hatten. Bei dem Team aus der Hauptstadt erhielt Brooks einen Vertrag bis 2021. Am 16. Juni 2021 gaben die Wizards bekannt, dass man sich mit Brooks nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen konnte.[11]