Bei Schnackenwerth befindet sich eine heute kaum noch sichtbare Viereckschanze mit Keramikfunden aus der späten Latènezeit; es ist die nördlichste Viereckschanze in Bayern.
Schnackenwerth wurde am 5. Februar 1015 erstmals urkundlich erwähnt.[4] Historische Namen sind „Werede“, „Werda“ und „Weritha“, die vom althochdeutschen werid (Insel, erhöhtes Land) abgeleitet werden.[5]
Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Werneck eingegliedert.
Das Ortsbild wird geprägt von der Pfarrkirche St. Andreas mit dem gut erhaltenen Gaden (ein einräumiges Haus) und dem Friedhof mit Kreuzweg und Friedhofskreuz. Daneben gibt es eine Feldkapelle mit einem Schmerzensweg und eine Lourdesgrotte.
Weitere denkmalgeschützte Objekte sind der Gasthof und mehrere Bildstöcke.
Das Dorf ist von der Landwirtschaft geprägt, viele Einwohner sind als Pendler in der Schweinfurter Industrie tätig.[5]
Die Staatsstraße 2246, die Fortsetzung der Bundesstraße 19, führt westlich durch den Ort, von dort ist die gut einen Kilometer südlich des Ortes gelegene Bundesautobahn 70 über die Anschlussstelle Werneck (AS 3) erreichbar.
Schnackenwerth ist an das Radwegenetz des Marktes Werneck angeschlossen.[5]