Schleinz
| Schleinz (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Schleinz | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Wiener Neustadt (WB), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Wiener Neustadt | |
| Pol. Gemeinde | Walpersbach | |
| Koordinaten | 47° 43′ 11″ N, 16° 15′ 14″ O | |
| Höhe | 374 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 167 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 2,9 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 06680 | |
| Katastralgemeindenummer | 23431 | |
Die Kapelle und das Feuerwehrhaus | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Schleinz ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Walpersbach im Bezirk Wiener Neustadt in Niederösterreich mit 167 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025)[1].
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das östlich von Walpersbach gelegene Dorf, das von der Landesstraße L148 durchquert wird, erstreckt sich rechts der Leitha und am Schloss Schleinz vorbei fast bis zum Sulzriegel (495 m ü. A.) hinauf. Zur Ortschaft zählt auch die Streusiedlung Kuhwald im Südosten. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 60 Adressen.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 15 Häusern genannt, das nach Walpersbach eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Seebenstein besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde vom Magistrat Wr. Neustadt ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Seebenstein, Wr. Neustadt und Frohsdorf.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Schleinz drei Gastwirte, ein Holzhändler, zwei Schuster und einige Landwirte ansässig.[4]
Sehenswertes
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Schloss Schleinz, ein 1770 errichtetes, klassizistische Schloss
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Carl Rudolf Huber (1839–1896), Maler und Grafiker, wurde in Schleinz geboren
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 375.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Schleinz in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 234 (Schleinz in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 442
