St. Lorenz (Oberösterreich)
St. Lorenz | ||||
|---|---|---|---|---|
| Wappen | Österreichkarte | |||
| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Land: | ||||
| Politischer Bezirk: | Vöcklabruck | |||
| Kfz-Kennzeichen: | VB | |||
| Fläche: | 23,40 km² | |||
| Koordinaten: | 47° 49′ N, 13° 21′ O | |||
| Höhe: | 490 m ü. A. | |||
| Einwohner: | 2.648 (1. Jän. 2025) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 113 Einw. pro km² | |||
| Postleitzahl: | 5310 | |||
| Vorwahl: | 06232 | |||
| Gemeindekennziffer: | 4 17 35 | |||
| NUTS-Region | AT315 | |||
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Wredeplatz 2 5310 Mondsee | |||
| Website: | ||||
| Politik | ||||
| Bürgermeister: | Andreas Hammerl (ÖVP) | |||
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2021) (25 Mitglieder) |
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| Lage von St. Lorenz im Bezirk Vöcklabruck | ||||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||||
| St. Lorenz: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 799 | |||
| 1880 | 843 | |||
| 1890 | 869 | |||
| 1900 | 797 | |||
| 1910 | 898 | |||
| 1923 | 965 | |||
| 1934 | 970 | |||
| 1939 | 1.056 | |||
| 1951 | 1.532 | |||
| 1961 | 1.419 | |||
| 1971 | 1.455 | |||
| 1981 | 1.588 | |||
| 1991 | 1.822 | |||
| 2001 | 2.008 | |||
| 2011 | 2.336 | |||
| 2021 | 2.522 | |||
| 2025 | 2.648 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria | ||||
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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- Die Filialkirche St. Lorenz (Standort) wurde als einziges Objekt der Gemeinde St. Lorenz vom Bundesdenkmalamt unter Schutz gestellt. Der einschiffige Barockbau mit Doppelturmfassade und kreuzförmigem Grundriss wurde in den Jahren 1726 bis 1730 erbaut.
- Die Wistaudermühle (Standort) mit einer danebenstehenden Kapelle ist ein Denkmal der bäuerlichen Kultur im Salzkammergut. Die Mühle mit oberschlächtigem Wasserrad wurde 1856 von Jakob Wesenauer, dem damaligen Besitzer des Wistauderhofs, erbaut und war bis in die 1970er Jahre in Betrieb. Seit der Renovierung 2003–2004 kann die Mühle besichtigt werden.
- Kulturgut Höribach (Kunstgalerie und Musikveranstaltungen)
Tourismus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die Drachenwand ist ein beliebtes Ausflugsziel. Von St. Lorenz führt ein „Normalweg“ (sehr steil, einige Leitertreppen und Drahtseilversicherungen) und ein 2008 errichteter Klettersteig (Schwierigkeit C/D) auf den Gipfel.
- Golfclub am Mondsee
- Badeanlage St. Lorenz
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Öffentliche Einrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- In Scharfling befindet sich das Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde zugehörig zum Bundesamt für Wasserwirtschaft [4]
Politik
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Die drei Nachbargemeinden von Mondsee – Innerschwand, St. Lorenz und Tiefgraben – haben ein gemeinsames Gemeindeamt im „Rathaus“ am Wredeplatz in Mondsee (ähnlich einer deutschen Verwaltungsgemeinschaft). Der Gemeinderat hat 25 Mitglieder.
- Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2003 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 18 ÖVP, 6 SPÖ und 1 FPÖ.
- Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2009 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 18 ÖVP, 4 SPÖ und 3 FPÖ.
- Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2015 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 13 ÖVP, 7 FPÖ, 4 GRÜNE und 1 FW.
- Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 16 ÖVP, 6 GRÜNE und 3 FPÖ.[5]
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Blasonierung: „Gespalten von Gold und Rot mit einem aufgerichteten, einen Rost pfahlweise haltenden Drachen in gewechselten Farben.“
Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb-Schwarz.
Das Gemeindewappen wurde 1984 verliehen. Der Drache steht für die Drachenwand, an deren Fuß St. Lorenz liegt, und den Drachen, der dort der Sage nach gehaust haben soll. Der Rost als Attribut des heiligen Laurentius verweist auf den Kirchenpatron und Namensgeber des Ortes.[8]
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Söhne und Töchter der Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jakob Ebner (* 1942), Germanist, Schulbuchautor und Lexikograph
Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Paul Kalisch (1855–1946), deutscher Opernsänger
- Leo Reiffenstein (1856–1924), Genre- und Landschaftsmaler
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Naturraumkartierung Oberösterreich. Landschaftserhebung Gemeinde St. Lorenz. Endbericht. Gutachten Naturschutzabteilung Oberösterreich. 2004, S. 1–137 (zobodat.at [PDF]).
- Walter Kunze: Mondsee – Oberösterreich. Verlag St. Peter, Salzburg 1999.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Karte im Digitalen Oberösterreichischen Raum-Informations-System (DORIS)
- 41735 – St. Lorenz. Gemeindedaten der Statistik Austria
- Weitere Infos über die Gemeinde St. Lorenz (Oberösterreich) auf dem Geo-Infosystem des Bundeslandes Oberösterreich.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Johann Offenberger: Die „Pfahlbauten“ der Salzkammergutseen. In: Dietmar Straub: Das Mondseeland. Ausstellungskatalog, in Kommission beim Oberösterreichischen Landesverlag, S. 295–357, Linz 1981. ISBN 978-3-85214-306-4 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
- ↑ Rudolf Kronenbitter: Die Entdeckung von Schwarzindien. In: Schwarzindien.at. Rudolf Kronenbitter, abgerufen am 6. Dezember 2019.
- ↑ Bundesamt für Wasserwirtschaft
- ↑ Wahlen Oberösterreich 2021. In: orf.at. Abgerufen am 15. März 2024.
- ↑ nachrichten.at: Nach Anzeige wegen Amtsmissbrauch und Untreue tritt VP-Ortschef zurück
- ↑ ooe.orf.at: Neuer Bürgermeister in St. Lorenz
- ↑ Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 7. Nachtrag (1984–1987). In: Oberösterreichische Heimatblätter. Heft 4, 1988, S. 239 f (ooegeschichte.at [PDF; 7,2 MB]).

