Sandra Boser

Sandra Deniese Boser, geborene Rieger (* 20. Juni 1976 in Spaichingen) ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen). Sie ist seit 2011 Abgeordnete des Landtags von Baden-Württemberg. Von 2021 bis 2026 war sie Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Kultus, Jugend und Sport.
Ausbildung und Beruf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sandra Boser studierte nach ihrem Abitur am Wirtschaftsgymnasium Hausach Betriebswirtschaft an der Berufsakademie in Mannheim mit Abschluss als Diplom-Betriebswirtin (BA) und arbeitete von 1998 bis 2008 bei der SV SparkassenVersicherung in Mannheim und Stuttgart. Von 2010 bis 2011 war sie Mitarbeiterin im Abgeordnetenbüro des damaligen Bundestagsabgeordneten und späteren Landwirtschaftsministers Alexander Bonde.
Politische Tätigkeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 2007 ist Sandra Boser Mitglied der Grünen. Sie war Mitglied des Vorstandes im Kreisverband Ortenau von Bündnis 90/Die Grünen. Seit 2011 sitzt sie im Landtag von Baden-Württemberg. Dort war sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der Grünen.
Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016 gewann Boser mit 30,65 Prozent der Stimmen das Direktmandat im Wahlkreis Lahr.[1] Bei der folgenden Landtagswahl 2021 steigerte sie ihren Stimmenanteil auf 33,1 Prozent und holte erneut das Direktmandat im selben Wahlkreis.[2] Bei ihrer Landtagswahl 2026 musste sie allerdings mit 22,3 % das Mandat an ihre Konkurrentin Marion Gentges (CDU) abgeben, die mit 38,8 % den Wahlkreis gewann. Boser zog jedoch über die Landesliste in den Landtag ein.[3]
Von Mai 2021 bis Mai 2026 war sie im Kabinett Kretschmann III Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Kultus, Jugend und Sport.
Boser war bis 2021 Vorsitzende des Kuratoriums der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), Mitglied des Beirats des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg zur Förderung der politischen Bildung, Mitglied des Verwaltungsrats[4] des Südwestrundfunks, sowie Mitglied des Aufsichtsrats der Staatsbrauerei Rothaus.[5]
Familie und Privates
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Manfred Dürbeck: Sandra Boser nimmt der CDU das Direktmandat ab. In: Badische Zeitung. 13. März 2016, abgerufen am 26. Dezember 2018.
- ↑ Christian Kramberg, Mark Alexander: Sandra Boser (Grüne) holt erneut das Direktmandat im Wahlkreis Lahr. In: Badische Zeitung. 14. März 2021, abgerufen am 15. März 2021.
- ↑ Konstantin Görlich & dpa: Ergebnisse der Landtagswahl 2026 im Wahlkreis Lahr. In: Badische Zeitung. 8. März 2026, abgerufen am 9. März 2026.
- ↑ Vgl. auch Konstituierende Sitzung des Rundfunkrats des Südwestrundfunks am Freitag, 25. September 2020.
- ↑ Landtag Baden Württemberg – Sandra Boser, GRÜNE. Abgerufen am 1. März 2021.
- ↑ Juliana Eiland-Jung: Erst zuhören, dann vorlesen. In: Badische Zeitung. 20. November 2018, abgerufen am 26. Dezember 2018.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Boser, Sandra |
| ALTERNATIVNAMEN | Boser, Sandra Deniese (vollständiger Name); Rieger, Sandra Deniese (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen), MdL |
| GEBURTSDATUM | 20. Juni 1976 |
| GEBURTSORT | Spaichingen |