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Sanddamm

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Sanddamm
Koordinaten: 53° 32′ N,  8′ OKoordinaten: 53° 32′ 2″ N,  7′ 32″ O
Fläche: 9,24 km²[1]
Eingemeindung: 1. Oktober 1949
Eingemeindet nach: Hönau-Lindorf und Iselersheim
Postleitzahl: 27432
Vorwahl: 04766
Sanddamm (Niedersachsen)
Sanddamm (Niedersachsen)
Lage von Sanddamm in Niedersachsen

Sanddamm war von 1929 bis 1949 eine Gemeinde im damaligen Landkreis Bremervörde. Das ehemalige Gemeindegebiet gehört heute zur Stadt Bremervörde im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen.

Die Gemeinde Sanddamm umfasste die vier Straßendörfer Hönau, Iselersheim, Lindorf und Neuendamm, die alle nördlich der Kernstadt von Bremervörde an der Landstraße nach Lamstedt liegen.

Die vier Gemeinden Hönau, Iselersheim, Lindorf und Neuendamm gehörten seit 1885 zum Kreis Bremervörde in der preußischen Provinz Hannover. Am 1. April 1929 wurden die vier Gemeinden zur neuen Gemeinde Sanddamm zusammengeschlossen.[2] Der Name bezog sich auf den von Bremervörde nach Lamstedt führenden ungepflasterten Damm, der immer wieder übersandet wurde um ihn passierbar zu halten.

Am 1. Oktober 1949 wurde die Gemeinde Sanddamm in zwei Gemeinden aufgeteilt:[3]

  • Hönau-Lindorf, bestehend aus den Dörfern Hönau und Lindorf
  • Iselersheim, bestehend aus den Dörfern Iselersheim und Neuendamm

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurden die beiden Gemeinden Hönau-Lindorf und Isleringshausen am 1. März 1974 in die Stadt Bremervörde eingegliedert.[4] Diese gehört seit dem 1. August 1977 zum Landkreis Rotenburg (Wümme).

Einwohnerentwicklung

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Jahr Einwohner Quelle
1933602[5]
1939605[5]
1946958[6]

Einzelnachweise

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  1. Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen 1933
  2. Amtsblatt der Regierung Stade 1929, S. 39
  3. Verzeichnis der Namen- und Grenzänderungen deutscher Gemeinden 1.1.1943–13.9.1950, S. 35
  4. Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974
  5. 1 2 Michael Rademacher: Bremervoerde. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  6. Volkszählung 1946