Sandbeckerbruch
Sandbeckerbruch Stadt Osterholz-Scharmbeck | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 14′ N, 8° 47′ O | |
| Fläche: | 40,4 ha[1] | |
| Eingemeindung: | 24. Mai 1927 | |
| Postleitzahl: | 27711 | |
| Vorwahl: | 04791 | |
Lage von Sandbeckerbruch in Niedersachsen | ||
Sandbeckerbruch ist ein Ortsteil der Stadt Osterholz-Scharmbeck im Landkreis Osterholz in Niedersachsen. Die Gemeinde Bargten war eine der fünf Gemeinden, aus denen 1927 Osterholz-Scharmbeck gebildet wurde.


Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die alte Gemeindegrenze zwischen Scharmbeck und Sandbeckerbruch verlief im Uhrzeigersinn entlang des heutigen Straßenzugs Wesermünder Straße, Burgweg, Vor dem Sandbeck, Mühlenkampstraße und Beckstraße. Im Norden umfasste das Gemeindegebiet die heutigen Neubausiedlung An der Lieth und das unter Naturschutz stehende Niederungsgebiet Sandbecker Bruch.[2] Der Scharmbecker Bach durchquert das ehemalige Gemeindegebiet von Nordwesten nach Südosten.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort Sandbeckerbruch entwickelte sich rund um das im Mittelalter entstandene Gut Sandbeck im Amt Osterholz des Kurfürstentums Hannover.[3] Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Osterholz im Departement der Wesermündung.[4] 1814 fiel Sandbeckerbruch an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Osterholz. 1867 fiel die Gemeinde Sandbeckerbruch mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort ab 1885 zum Kreis Osterholz. Am 24. Mai 1927 wurde aus den beiden Flecken Osterholz und Scharmbeck sowie den drei Landgemeinden Ahrensfelde, Bargten und Sandbeckerbruch der neue Flecken Osterholz-Scharmbeck gebildet.[5]
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1845 | 141 | [6] |
| 1871 | 113 | [7] |
| 1885 | 149 | [8] |
| 1895 | 121 | [1] |
| 1910 | 145 | [9] |
Baudenkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Gut Sandbeck mit seiner großen großen Scheune, weiteren Nebengebäuden und der umliegenden Graftanlage sowie das sogenannte Sandbecker Witwenhaus an der Beckstraße 34 stehen unter Denkmalschutz.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Volkszählung 1895
- ↑ Das ehemalige Gemeindegebiet entspricht der heutigen Flur 40 der Gemarkung Osterholz Scharmbeck, siehe Denkmalatlas Niedersachsen sowie Gemeindegrenzenkarte 1915
- ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777, S. 10 (google.de).
- ↑ Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 105 (google.de).
- ↑ Gesetz über die Vereinigung des Fleckens Osterholz und der Landgemeinden Ahrensfelde, Bargten und Sandbeckerbruch mit dem Flecken Scharmbeck vom 24. Mai 1927, Preußische Gesetzsammlung 1927, Nr. 18
- ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 138 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1885
- ↑ Der Kreis Osterholz im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.
