Mit seinem ersten Partner im Erwachsenenbereich Jakob Windisch gewann der gebürtige Modenesi die 1* Turniere in Budapest, Tel Aviv und Cervia. Außerdem erreichten die beiden italienischen Beachvolleyballspieler 2019 das Halbfinale der U22-Europameisterschaft in Antalya in der Türkei.
Auch bei der World Beach Pro Tour 2023 waren Cottafava/Nicolai aktiv, mit unterschiedlichen Erfolgen. Bei der Europameisterschaft 2023 in Wien unterlagen sie im Spiel um Platz drei gegen die Ukrainer Serhij Popow und Eduard Resnik. Bei den Elite16-Turnieren in Hamburg und in João Pessoa standen Cottafava/Nicolai im Finale, das sie jeweils gegen die Schweden Åhman/Hellvig verloren. Bei der Weltmeisterschaft in Tlaxcala erreichten sie den neunten Platz. Das World Beach Pro Tour Finale in Doha beendeten die beiden auf dem geteilten fünften Rang. In der folgenden Saison gelangen ihnen Viertelfinalteilnahmen bei den Elite16–Events in Doha und Ostrava sowie der Einzug in die Vorschlussrunde in Gstaad. Bei den Olympischen Spielen in Paris wurden sie Gruppenzweite, verloren jedoch in der ersten Hauptrunde gegen Partain / Benesh und belegten so den geteilten neunten Rang. Für Cottafava war es die erste Teilnahme an Olympischen Spielen. Sowohl bei den Europameisterschaften als auch beim Elite16 in Hamburg standen die Italiener im Halbfinale. Danach startete Cottafava bei der letzten Etappe der Landesmeisterschaften seines Heimatlandes und gewann an der Seite des Franzosen Rémi Bassereau zwar dieses Event. Der Titel ging jedoch an die im Endspiel unterlegenen Daniele Lupo und Ivan Zaytsev, die zuvor mehr Punkte gesammelt hatten. Bei den World Tour Finals in Doha trat der Italiener noch einmal mit seinem Standardpartner an, konnte jedoch mit ihm kein Spiel gewinnen. Danach beendete Nicolai seine Karriere, wird aber weiterhin als Technischer Direktor der Männernationalmannschaft in engen Kontakt mit Cottafava bleiben.[3]
Der hatte 2021 schon einmal mit seinem neuen Partner Gianluca Dal Corso ein Turnier bestritten und war mit ihm beim Ein-Stern-Event in Sofia Dritter geworden. Das Duo erkämpfte 2025 einen geteilten neunten Rang beim Challenge in Yucatan, wurde bei den anschließenden Elite16 dreimal Dreizehnter, bevor beim Futures in Messina die erste Finalteilnahme gelang. Bei der EM in Düsseldorf bildeten Cottafava und Alex Ranghieri ein Beachpaar, blieben jedoch satz- und sieglos. Beim Challenge in Veracruz spielten Dal Corso und Cottafava wieder zusammen und erreichte ihren wertvollsten Erfolg bis zu diesem Zeitpunkt. Nach dem dritten Platz im Pool und den Siegen in den folgenden drei Runden gegen Portugiesen, Ukrainer und Schweizer belegten sie im Endklassement den vierten Rang. Zwei Wochen später erreichten sie beim Challenge im philippinischen Nuvali Platz fünf.