Die Samson AG ist ein 1907 von Hermann Sandvoss gegründeter Hersteller von Stellventiltechnik. Samson produziert Ventile, Regler ohne Hilfsenergie, Antriebe, Anbaugeräte, Signalumformer, Regler und Automationssysteme, Sensoren und Thermostate und Digitale Lösungen. Einsatzbereiche sind unter anderem Chemieanlagen, Kraftwerke, Fernwärmeverteilung, Lebensmittelerzeugung und Gebäudeautomation. Das Unternehmen zählt weltweit zu den führenden Anbietern bei Regelarmaturen in der Chemischen Industrie.[4]
1975 wurde das Unternehmen von Samson Apparatebau AG in Samson AG umfirmiert.[5]
Die Samson AG beschäftigte weltweit etwa 4500Mitarbeiter in circa 60Tochtergesellschaften mit Vertretungen in 66Ländern.[6] Stammsitz des Unternehmens ist seit 1916 Frankfurt am Main.[7] Auf dem 150.000Quadratmeter großen Firmengelände arbeiten circa 2000Mitarbeiter.[6] Dort wurde im November 2017 ein Forschungs- und Entwicklungsprüfzentrum in Betrieb genommen.[7] Im März 2021 gab der Industriekonzern überraschend bekannt, den Stammsitz des Unternehmens nach mehr als 100Jahren von Frankfurt in die benachbarte Stadt Offenbach zu verlagern. Der Vorstandsvorsitzende begründete die Entscheidung damit, dass sich die Anforderungen an eine hochmoderne Produktion auf dem aktuell 13Hektar großen Gelände nicht zukunftsfähig abbilden ließen.[8] Die neuen Produktionsanlagen sollen auf dem ehemaligen Alessa-Gelände in Offenbach entstehen.[9]
Weitere Produktionsstandorte befinden sich in China, Frankreich, Italien, Indien, Russland, Spanien Türkei und der USA.[2]
Im September 2019 wurde ein Joint Venture mit der Firma Krohne Messtechnik umgesetzt: Focus-On;[10] Sitz des Joint Ventures ist Dordrecht in den Niederlanden. Das erste Produkt ist ein Regelventil, das KI nutzt und Sensoren zur Messung von Durchfluss, Druck und Temperatur enthält.[11]
Werk Samson AG in Frankfurt am Main Ostend
Samson kaufte 2021 ein Grundstück in Offenbach am Main mit dem Ziel, dort eine neue Fabrik für 2.000 Beschäftigte zu bauen.[12]
Seit Oktober 2025 wird die Elektronik vollständig in Offenbach produziert.[13]