SFN Vechta
| SFN Vechta | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Name | Sport-Club Sportfreunde Niedersachsen Vechta e. V. | ||||||||
| Vereinsfarben | schwarz-weiß-grün | ||||||||
| Gründung | 22. April 1921 | ||||||||
| Vereinssitz | Vechta, Niedersachsen | ||||||||
| Mitglieder | 1.696[1] | ||||||||
| Abteilungen | sieben | ||||||||
| Vorsitzender | Boris Radau | ||||||||
| Website | sfn-vechta.de | ||||||||
| Saison | Spielklasse | Platz | Sp | S | U | V | Tore | Diff. | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2013/14 | Oberliga Nordsee | 1 | 26 | 25 | 0 | 1 | 884:635 | +249 | 50:2 |
| 2014/15 | 3. Liga Nord | 13. | 26 | 5 | 1 | 20 | 649:771 | −122 | 11:41 |
| 2015/16 | Oberliga Nordsee | 1. | 26 | 23 | 1 | 2 | 751:525 | +226 | 47:5 |
| 2016/17 | 3. Liga Nord | 6. | 22 | 9 | 5 | 8 | 548:556 | -8 | 23:21 |
| 2017/18 | 3. Liga West | 10. | 22 | 6 | 2 | 14 | 587:609 | -22 | 14:30 |
| 2018/19 | Oberliga Nordsee | 1. | 26 | 23 | 0 | 3 | 807:587 | +220 | 46:6 |
| 2019/20 | 3. Liga West | 9. | 14 | 6 | 1 | 7 | 344:356 | -12 | 13:15 |
| 2020/21 | 3. Liga Nord-West | Saison annulliert | |||||||
| 2021/22 | 3. Liga Staffel A | 7. | 20 | 7 | 4 | 9 | 526:539 | -13 | 18:22 |
| 2022/23 | 3. Liga Staffel Nord | 5. | 20 | 11 | 1 | 8 | 605:538 | +67 | 23:17 |
| 2023/24 | 3. Liga Staffel N/W | 10. | 22 | 6 | 4 | 12 | 659:675 | −16 | 16:28 |
| 2024/25 | RL-Niedersachsen | 1. | |||||||
| 2025/26 | 3. Liga Staffel Nord | 11. | 22 | 6 | 1 | 15 | 686:731 | −45 | 13:31 |
Frauen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Handballerinnen von SFN Vechta stiegen im Jahre 1986 in die viertklassige Oberliga Nordsee auf und wurden auf Anhieb Vizemeister hinter Werder Bremen. Vier Jahre später wurde die Mannschaft Meister, stieg aber aus unbekannten Gründen nicht auf.[4] 1992 stiegen das Team wieder auf der Oberliga ab.[5] Es dauerte bis 2007, bis die Vechtaerinnen den Wiederaufstieg schafften und auf Anhieb Vizemeister wurden, dieses Mal hinter der HSG Hude/Falkenburg.[6] Ein Jahr später wurde die Mannschaft erneut Vizemeister, dieses Mal hinter dem VfL Stade.[7] Ebenfalls in der Saison 2009/10 qualifizierten sich die Vechtaerinnen erstmals für den DHB-Pokal der Frauen. In der ersten Runde unterlag die Mannschaft dem Regionalligisten TV Walsum-Aldenrade aus Duisburg mit 19:30.[8] In den Jahren 2014[9], 2016[10] und 2019[11] wurde die Mannschaft jeweils Meister der Oberliga Nordsee und stieg jeweils die Mannschaft in die 3. Liga auf. Dem ersten Aufstieg folgte der direkte Wiederabstieg, während die Mannschaft nach dem zweiten Aufstieg nach zwei Jahren wieder den Gang in die Oberliga antreten musste. Erst nach dem Aufstieg im Jahre 2019 konnten sich die Vechtaerinnen in der 3. Liga etablieren. 2024 stieg die Mannschaft dann doch in die Regionalliga Niedersachsen ab, schaffte aber den direkten Wiederaufstieg.
Männer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die erste Männermannschaft stieg im Jahre 1983 in die Oberliga Nordsee auf.[12] Nach vielen Jahren im Mittelfeld wurde die Mannschaft in der Saison 1990/91 zurückgezogen.[13] Die Mannschaft stieg 2022 in die Landesliga und zwei Jahre später in die Verbandsliga auf.[14]
Halle
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Heimspielstätte war bis zum Ende der Saison 2016/17 die Sporthalle im Schulzentrum Nord am Lattweg in Vechta. Mit Beginn der Saison 2017/18 wechselte die Handballabteilung des SFN mit einem Großteil ihres Trainingsbetriebs und dem gesamten Punktspielbetrieb von der sog. „Halle Nord“ in die sog. „Sporthalle West“ der Christophorusschule an die Straße Vechtaer Marsch.
Fußball
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| SFN Fußball | |
| Name | SFN Fußball |
| Spielstätte | Stadion am Bergkeller |
| Plätze | 5000 |
| Cheftrainer | Michael Stolte |
| Liga | Landesliga Weser-Ems |
| 2024/25 | 11. Platz |
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Fußballer der Sportfreunde gehörten 1949 zu den Gründungsmitgliedern der Amateurliga Oldenburg/Hunte, aus der sie vier Jahre später absteigen mussten. 1955 gelang der Wiederaufstieg, bevor die Mannschaft 1960 den Meistertitel feiern konnte. In der Aufstiegsrunde scheiterten die Vechtaer jedoch an Stern Emden und Sparta Nordhorn. Nach dem Scheitern zerfiel die Erfolgsmannschaft und vier Jahre später ging es hinunter in die Bezirksliga Oldenburg/Huntegau. 1973 folgte der Abstieg in die Bezirksklasse, dem 1977 der Wiederaufstieg folgte. Gleich in der Aufstiegssaison wurden die Sportfreunde Vizemeister hinter Rot-Weiß Damme.[15] 1979 gelang der Mannschaft der Aufstieg in die Bezirksoberliga Weser/Ems, wo die Sportfreunde auf Anhieb Dritte wurden. 1984 ging es jedoch wieder runter in die Bezirksliga, bevor die Mannschaft 1995 nach einer Ligareform hinunter in die Bezirksklasse mussten.
Vier Jahre später gelang der Wiederaufstieg, bevor die frühen 2000er Jahre einen sportlichen Absturz brachten. Mit nur einem Punkt mussten die Sportfreunde 2001 in die Bezirksklasse absteigen, wo die Mannschaft in der folgenden Saison in die Kreisliga durchgereicht wurde. In der Saison 2005/06 kehrten die Sportfreunde noch einmal in die Bezirksliga zurück, bevor die Mannschaft im 2008 mit dem Abstieg in die 1. Kreisklasse ihren sportlichen Tiefpunkt erreichte. Nach dem direkten Wiederaufstieg in der Saison 2009/10 als Meister der 1. Kreisklasse Vechta mussten die Sportfreunde fünf Jahre später in der Saison 2013/14 als Tabellenletzter mit nur drei Punkten Rückstand auf den rettenden 14. Tabellenplatz und einem für einen Absteiger guten Torverhältnis von 44:50 erneut in die 1. Kreisklasse Vechta absteigen.[16] In der Folgesaison 2014/15 gelang in überlegener Manier mit 142:21 Toren und 81 Punkten erneut die Meisterschaft in der 1. Kreisklasse Vechta und die damit verbundene unmittelbare Rückkehr in die Kreisliga Vechta.
Zur Saison 2015/16 konnten die Sportfreunde den früheren Profi Paul Jaschke als Trainer gewinnen, der die Sportfreunde nach einer erfolgreichen Hinrunde als Aufsteiger auf den dritten Platz führte. In der Saison 2016/2017 schaffte die erste Mannschaft den zweiten Platz und konnte sich für das Entscheidungsspiel um den Aufstieg qualifizieren. Dieses gewann sie 1:0 gegen den Vizemeister der Kreisliga Cloppenburg, den SV Molbergen, auf neutralem Platz des TuS Emstekerfeld und stieg zur Saison 2017/18 nach elf Jahren auf Kreisebene wieder in die Bezirksliga Weser-Ems 4 auf. Im Sommer 2024 folgte dann der Aufstieg in die Landesliga Weser-Ems.
Stadion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Heimspielstätte ist das Stadion am Bergkeller, welches 5000 Zuschauern Platz bietet. Es wird auf Naturrasen gespielt.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Stadtverwaltung Vechta - Verwaltungsberichte (Verwaltungsbericht 2020, Seite 43). In: Stadt Vechta. Abgerufen am 24. Oktober 2022.
- 1 2 Jubiläumsbroschüre des SFN Vechta zum 90-jährigen Bestehen
- 1 2 Jubiläumsbroschüre des SFN Vechta zum 50-jährigen Bestehen
- ↑ Sven Webers: Oberliga Nordsee Frauen 1985–1990. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.
- ↑ Sven Webers: Oberliga Nordsee Frauen 1990–1995. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.
- ↑ Sven Webers: Oberliga Nordsee 2007/08 Frauen. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.
- ↑ Sven Webers: Oberliga Nordsee 2008/09 Frauen. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.
- ↑ Sven Webers: DHB-Pokal Frauen 2009/10. Bundesligainfo.de, abgerufen am 4. Februar 2015.
- ↑ Sven Webers: Oberliga Nordsee 2013/14 Frauen. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.
- ↑ Sven Webers: Oberliga Nordsee 2015/16 Frauen. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.
- ↑ Sven Webers: Oberliga Nordsee 2018/19 Frauen. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.
- ↑ Sven Webers: Oberliga Nordsee 1983/84. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.
- ↑ Sven Webers: Oberliga Nordsee 1990/91. Bundesligainfo.de, abgerufen am 25. April 2026.
- ↑ SFN Vechta. Handball.net, abgerufen am 25. April 2026.
- ↑ Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken: Fußball in Niedersachsen 1964-1979. S. 117, 169, 182, abgerufen am 5. Februar 2015.
- ↑ Chronik Fußball. SFN Vechta, abgerufen am 9. Oktober 2022.