Runavík
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Hafen von Runavík | |||
| Basisdaten | |||
| Staat: | Dänemark | ||
| Autonomes Gebiet: | |||
| Einwohner: | 3.756 (2011) | ||
| Fläche: | 37,7 km² (2011) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 100 Einwohner je km² | ||
| Sitz der Verwaltung: | Runavík | ||
| Postleitzahl: | FO-620 | ||
| Bürgermeister: | Tórbjørn Jacobsen | ||
| Website: | www.runavik.fo | ||
Runavík [] ist ein Ort der Färöer im Süden der Insel Eysturoy. Nach ihm ist die gleichnamige Kommune benannt, die ein regionales Ballungszentrum bildet: den über 10 Kilometer langen Siedlungsraum am Ostufer des Fjords Skálafjørður. Der Ort wurde 1916 gegründet, erhielt seinen Namen aber erst 1938.
Politik
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Die Kommune Runavík hat 3756 Einwohner (2011) und umfasst neben dem eigentlichen Verwaltungssitz Saltangará die Orte Æðuvík, Glyvrar, Lamba, Rituvík, Skipanes, Søldarfjørður und Lambareiði. Am 1. Januar 2005 wurden folgende Kommunen mit der Runavíkar kommuna zusammengelegt: Elduvík, Skála und Oyndarfjørður. Seit 1. Januar 2009 ist Funningur, bis dahin eigenständig als Kommune Funningur, ebenfalls Teil der Kommune Runavík. Die Gemarkungszahl Markatal von Runavík lautet 57.
Städtepartnerschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Runavík listet vier Partnerstädte auf:[1]
| Stadt | Land |
|---|---|
| Egilsstaðir | |
| Hjørring | |
| Ísafjörður | |
| Uummannaq | |
Kultur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Hafen liegt die historische Schaluppe Høganæs, die von einem örtlichen Verein für die Nachwelt restauriert wurde. Hier werden gelegentlich Abende mit Volksmusik arrangiert. Sehenswert ist ebenfalls die alte Wassermühle am Bach im Ortskern, um die herum ein kleiner Park angelegt wurde.
Der größte örtliche Sportverein trägt den Namen NSÍ (Nes Sóknar Ídráttarfelag, „Sportverein der Gemeinde Nes“). Er ist heute vor allem für seine Fußballmannschaft bekannt, welche die Färöische Fußballmeisterschaft 2007 sowie mehrfach den Färöischen Fußballpokal gewann und auch auf internationaler Ebene in Erscheinung tritt.
Die Ruderer sind seit 1997 im Kappróðrarfelagið NSÍ organisiert,[2] und die Handballer gründeten im gleichen Jahr den Hondbóltsfelagið Tjaldur.
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Runavík hat einen wichtigen Fischereihafen und hochmoderne Betriebe zur Lachsverarbeitung für den Export. Daneben gibt es kleinere Fabriken und Baufirmen. Der Ort hat eine Filiale der Eik Banki, eine Touristinformation, zwei Hotels, vier Restaurants und einen Campingplatz, der das ganze Jahr geöffnet ist. In der Hauptstraße Heiðavegur befindet sich neben zahlreichen Geschäften eine der vier Apotheken der Färöer.
Verkehrsverbindungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es gibt derzeit von Montag bis Freitag morgens eine Busverbindung nach Tórshavn und nachmittags eine Verbindung von Tórshavn nach Runavík.[3]
Am 19. Dezember 2020 wurde der 11 Kilometer lange unterseeische Eysturoyartunnilin eröffnet, der Runavík mit Strendur und dem unweit der Hauptstadt Tórshavn auf der Hauptinsel Streymoy gelegenen Hvítanes verbindet.[4]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ RUNAVIK.FO – Kommunan – Vinarbýir. Archiviert vom am 24. September 2015; abgerufen am 10. August 2015. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Kappróðrarfelagið NSÍ. Róđrarsamband Fǿroya (RSF), 18. Februar 2026. Auf RSF.fo, abgerufen am 30. August 2026 (färöisch).
- ↑ 401 Toftir – Tórshavn (Express Bus). Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 17. Mai 2018; abgerufen am 5. Juni 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Tunnel mit Unterwasser-Kreisverkehr auf Färöer-Inseln eröffnet. In: SWI swissinfo. Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft, 19. Dezember 2020, abgerufen am 30. August 2026.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Runavík auf der Site der Touristeninformation (englisch)
- Faroeislands.dk: Runavík (englisch)