Rongellen
| Rongellen | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | ||||||||||
| Kanton: | ||||||||||
| Region: | Viamala | |||||||||
| BFS-Nr.: | 3711 | |||||||||
| Postleitzahl: | 7430 | |||||||||
| Koordinaten: | 752636 / 170322 | |||||||||
| Höhe: | 1003 m ü. M. | |||||||||
| Höhenbereich: | 744–1968 m ü. M.[1] | |||||||||
| Fläche: | 2,02 km²[2] | |||||||||
| Einwohner: | 59 (31. Dezember 2024)[3] | |||||||||
| Einwohnerdichte: | 29 Einw. pro km² | |||||||||
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 8,5 % (31. Dezember 2024)[4] | |||||||||
| Website: | www.rongellen.ch | |||||||||
das Wappensymbol von Rongellen Die Brücke über die Viamala, das Wappensymbol von Rongellen | ||||||||||
| Lage der Gemeinde | ||||||||||
| Blasonierung: «In Gold (Gelb) eine gestürzte blaue Spitze, belegt mit einer silbernen Bogenbrücke» | |
|
Heraldische Darstellung der von Brücken überspannten Viamala bzw. der Viamalaschlucht. |
Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | 1780 | 1850 | 1900 | 1950 | 1980 | 1990 | 2000[5] | 2005 | 2016 | 2020 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 75 | 63 | 49 | 71 | 32 | 48 | 53 | 44 | 61 | 56 |
Sprachen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeindebewohner sprechen seit der Besiedlung im Mittelalter deutsch. Ob sie von zugewanderten Walsern abstammen, ist ungeklärt. Bis zu Beginn des Ersten Weltkriegs gab es immer wieder romanischsprachige Zuwanderer aus den umliegenden Gemeinden (Anteil 1900 22 %, 1910 17 %). Heute umfasst dieser Personenkreis nur noch einzelne Personen, wie folgende Tabelle zeigt:
| Sprachen | Volkszählung 1980 | Volkszählung 1990 | Volkszählung 2000 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | |
| Deutsch | 28 | 87,50 % | 45 | 93,75 % | 47 | 88,68 % |
| Rätoromanisch | 3 | 9,38 % | 1 | 2,08 % | 5 | 9,43 % |
| Einwohner | 32 | 100 % | 48 | 100 % | 53 | 100 % |
Behördensprache ist Deutsch.
Herkunft und Nationalität
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von den Ende 2005 44 Bewohnern waren 41 Schweizer Staatsangehörige.
Besonderes
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Rongellen ist seit einigen Jahren (ca. 1999) die Gemeinde mit dem tiefsten Steuerfuss in Graubünden. Er beträgt 30 % der einfachen Kantonssteuer.[6]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jürg Simonett: Rongellen. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 5. Januar 2012.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Webauftritt der Gemeinde Rongellen
- Rongellen auf der Plattform ETHorama
- Rongellen (Fotos) auf viamala.ch
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
- ↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
- 1 2 3 4 5
Jürg Simonett: Rongellen. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Diese Abschnitte basieren weitgehend auf dem Eintrag im Historischen Lexikon der Schweiz (HLS), der gemäss den Nutzungshinweisen des HLS unter der Lizenz Creative Commons – Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0) steht. - ↑ Gemeindesteuerfüsse ( des vom 23. Dezember 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Website des Amts für Wirtschaft und Tourismus Graubünden, abgerufen am 15. Februar 2012.


