Erste internationale Erfahrungen sammelte Rogail Joseph bei den U20-Weltmeisterschaften 2018 in Tampere, bei denen sie in 61,68s in der ersten Runde des 400-Meter-Hürdenlaufs ausschied. Im Jahr darauf siegte sie bei den Juniorenafrikameisterschaften in Abidjan mit neuem Meisterschaftsrekord von 57,37s über 400 Meter Hürden, sowie in 13,97s auch im 100-Meter-Hürdenlauf. Anschließend wurde sie bei der Sommer-Universiade in Neapel in 59,07s Achte und belegte mit der südafrikanischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:35,97min Rang sieben. 2023 wurde sie bei den World University Games in Chengdu im Vorlauf über 400 Meter Hürden disqualifiziert und belegte mit der Staffel in 3:35,47min den vierten Platz. Im Jahr darauf belegte sie bei den Afrikaspielen in Accra in 3:18,54min den vierten Platz in der Mixed-Staffel und siegte mit neuer Bestleistung von 55,39s über 400 Meter Hürden. Im Juni siegte sie in 55,71s bei den Afrikameisterschaften in Douala, ehe sie im August bei den Olympischen Sommerspielen in Paris mit 54,12s im Halbfinale ausschied. 2025 schied sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 56,20s im Vorlauf aus. Im Jahr darauf sicherte sie der Mixed-Staffel über 4-mal 400 Meter bei den World Athletics Relays in Gaborone einen Startplatz bei den Weltmeisterschaften 2027 in Peking. Kurz darauf verteidigte sie bei den Afrikameisterschaften in Accra in 54,74s ihren Titel über 400 m Hürden.
2026 wurde Joseph südafrikanische Meisterin im 400-Meter-Hürdenlauf.