Rockersbach
Rockersbach Gemeinde Reischach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 48° 18′ N, 12° 42′ O |
| Höhe: | 430 m ü. NHN |
| Einwohner: | 42 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 84571 |
| Vorwahl: | 08670 |
Rockersbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Reischach im oberbayerischen Landkreis Altötting.
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Weiler liegt ca. 2,5 km westnordwestlich von Reischach. Neben dem Kernort verteilen sich die insgesamt acht Anwesen (Stand 2020) verstreut auf der Flur. Im Norden befindet sich eine Kiesgrube. Der namensgebende Rockersbach entwässert das Gebiet über den Reischachbach in den Inn.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kurz vor dem Jahr 1151 lässt ein Chadalhoh von Ruotkozzispach (= Rockersbach) sieben Hörige an die Kirche von Salzburg übergeben. Der Ortsname geht vermutlich auf den Ortsgründer Ruodgozz (Ruotkozz) zurück, der hier mit seinen Leuten „am Bach“ siedelte.
Bis zur Gemeindegebietsreform war der Ort Rockersbach nach seiner Gemeindezugehörigkeit aufgeteilt zwischen den benachbarten Gemeinden Arbing und Eggen.[2][3] Während der zu Eggen gehörende Teil von Rockersbach bereits mit der Auflösung jener Gemeinde zum 1. Januar 1967 nach Reischach eingemeindet wurde, wurde der zu Arbing gehörende Teil erst mit der Auflösung jener Gemeinde zum 1. Juli 1971 in Reischach eingegliedert.[4]
Sehenswertes
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stand 2020 sind in Rockersbach zwei Baudenkmäler eingetragen.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die Ortsteile auf der Gemeinde-Website
- Rockersbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 64 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 20 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 24 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 39–40, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat – Landkreis Altötting; Fußnoten 14, 15 und 20).