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Riley Seger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Riley Seger
Nation Kanada Kanada
Geburtstag 21. April 1997 (29 Jahre)
Geburtsort North Vancouver, Kanada
Größe 176[1] cm
Gewicht 80 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G, Riesenslalom
Verein Whistler Mountain Ski Club
Status zurückgetreten
Karriereende April 2026
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 27. Oktober 2019
 Gesamtweltcup 96. (2022/23)
 Super-G-Weltcup 29. (2022/23)
 

Riley Seger (* 21. April 1997 in North Vancouver, British Columbia) ist ein ehemaliger kanadischer Skirennläufer. Er startete in den Disziplinen Abfahrt, Super-G und Riesenslalom. Sein älterer Bruder Brodie ist ebenfalls als Skirennläufer aktiv.

Riley Seger bestritt im Alter von 16 Jahren in Panorama seine ersten FIS-Rennen. Ein Jahr später gab er in Lake Louise sein Debüt im Nor-Am Cup. Im selben Winter gewann er in Nakiska einen kanadischen Jugendmeistertitel in seiner späteren Paradedisziplin Super-G. Nach stetig verbesserten Nor-Am-Resultaten nahm er 2017 an den Juniorenweltmeisterschaften in Åre teil, wo er die Ränge 13 und 41 in Super-G und Abfahrt belegte. In der folgenden Saison fuhr er im Nor-Am Cup mehrfach unter die besten zehn. Bei den Juniorenweltmeisterschaften in Davos startete er in allen fünf Einzeldisziplinen, konnte sich aber bis auf Abfahrtsrang 20 nirgends klassieren. Nachdem er 2020 im Riesenslalom seinen ersten Staatsmeistertitel gewonnen hatte, etablierte er sich in den kommenden Wintern im Nor-Am Cup. 2021/22 feierte er im Super-G von Panorama und im Riesenslalom von Sugarloaf seine ersten beiden Siege und belegte in der Gesamtwertung Platz zwei. Die Super-G-Disziplinenwertung entschied er für sich, in der Riesenslalomwertung wurde er ebenfalls Zweiter. Ein dritter Einzelsieg gelang ihm im Februar 2024 im Super-G auf dem Whiteface Mountain.

Am 27. Oktober 2019 gab Seger im Riesenslalom auf dem Rettenbachferner sein Weltcup-Debüt. Anfang Dezember 2021 fuhr er mit Platz 22 im Super-G von Beaver Creek erstmals in die Punkteränge. Im Winter 2022/23 konnte er sich im Riesenslalom weiter nicht für zweite Durchgänge qualifizieren, schaffte im Super-G aber viermal eine Platzierung unter den besten 30. Nachdem ihm mit Rang 15 in Bormio bereits ein Achtungserfolg gelungen war, fuhr er gegen Saisonende als Zehnter in Aspen ein Spitzenresultat ein. Daran konnte er in den Folgewintern nicht mehr anknüpfen. Kurz nach Ende der Saison 2025/26 erklärte Seger seinen Rücktritt.[2]

Riley und Brodies Vater Mark leidet an Amyotropher Lateralsklerose (ALS). Nachdem Riley beim Vancouver-Marathon 2019 fast 9000 US-Dollar an Spenden für die ALS Society of British Columbia gesammelt hatte, wurde er im Jahr danach mit dem Leader of Tomorrow Award geehrt. Sein Bruder machte später ebenfalls auf die Krankheit aufmerksam.[3][4]

Olympische Spiele

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Weltmeisterschaften

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  • 1 Platzierung unter den besten zehn

Weltcupwertungen

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Saison Gesamt Super-G
Platz Punkte Platz Punkte
2021/22135.944.9
2022/2396.5229.52
2023/24143.455.4
2024/25124.1649.16
2025/26113.2934.29
DatumOrtLandDisziplin
13. Dezember 2021PanoramaKanadaSuper-G
26. März 2022SugarloafUSARiesenslalom
23. Februar 2024WhitefaceUSASuper-G
13. März 2025SugarloafUSASuper-G
  • 4 Platzierungen unter den besten zehn

Juniorenweltmeisterschaften

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  • Åre 2017: 13. Super-G, 41. Abfahrt, DNF Riesenslalom, DSQ Alpine Kombination
  • Davos 2018: 20. Abfahrt, DNF Super-G, DNF Riesenslalom, DNF Slalom, DNF Alpine Kombination

Weitere Erfolge

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  • 1 kanadischer Meistertitel (Riesenslalom 2020)
  • 2 kanadische Vizemeistertitel (Riesenslalom 2023, Super-G 2023)
  • 16 Siege in FIS-Rennen

Einzelnachweise

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  1. Riley Seger. Eurosport, abgerufen am 30. November 2024.
  2. Ein überraschender Ski-Rücktritt mit 28 Jahren. sport.news.bz, 6. April 2026, abgerufen am 11. April 2026.
  3. North Van resident receives award for making a difference in the fight against ALS. North Shore News, 13. Juni 2020, abgerufen am 1. Dezember 2024 (englisch).
  4. Andy Prest: North Vancouver Olympian Brodie Seger honoured for ALS advocacy. North Shore News, 21. April 2022, abgerufen am 1. Dezember 2024 (englisch).