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Richard Appora

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Bertrand Guy Richard Appora-Ngalanibé OP (* 3. April 1972 in Bangui) ist ein zentralafrikanischer römisch-katholischer Ordensgeistlicher und Bischof von Bambari.

Richard Appora trat der Ordensgemeinschaft der Dominikaner bei und legte am 1997 die erste Profess ab.[1] Er studierte Philosophie und Katholische Theologie in der Zentralafrikanischen Republik und an der Université Catholique de l’Afrique de l’Ouest (UCAO) in Abidjan in der Elfenbeinküste sowie an der Université Catholique du Congo (UCC) in Kinshasa in der Demokratische Republik Kongo. 2001 legte er die ewige Profess ab und am 1. November 2004 empfing er das Sakrament der Priesterweihe.[2]

Nach der Priesterweihe war Appora zunächst als Hochschulseelsorger und als Pfarrvikar der Hochschulpfarrei Saint Thomas d’Aquin in Douala in Kamerun tätig. Daneben erwarb er 2006 nach weiterführenden Studien an der Université Catholique de l’Afrique Centrale (UCAC) in Yaoundé ein Lizenziat im Fach Moraltheologie. Von 2006 bis 2010 war er Studienverantwortlicher im zentralafrikanischen Vikariat der Dominikaner. Zudem lehrte er von 2007 bis 2008 Fundamentalmoral an der École Cathédrale de Théologie in Douala. Von 2008 bis 2012 lehrte Appora am Priesterseminar in Brazzaville und wirkte als Hochschulseelsorger in Brazzaville und als Ausbilder am internationalen Noviziat seiner Ordensgemeinschaft. Parallel zu diesen Aufgaben absolvierte er von 2008 bis 2010 weitere Studien an der Université Libre du Congo in Brazzaville und erlangte ein Diplom im Fach Zivilrecht. Außerdem studierte er von 2010 bis 2011 Rechtswissenschaft an der Université Catholique de l’Afrique de l’Ouest in Abidjan. Ab 2012 fungierte Appora als Superior der Dominikaner-Kommunität in Bangui und lehrte am Priesterseminar St. Marc in Bangui. Zudem war er ab 2013 Spiritual am Priesterseminar St. Marc und am propädeutischen Seminar in Bangui sowie ab 2014 Präsident der Konferenz der höheren Ordensoberen in der Zentralafrikanischen Republik.[2]

Papst Franziskus ernannte ihn am 10. Dezember 2016 zum Koadjutorbischof von Bambari.[2] Der Erzbischof von Bangui, Dieudonné Kardinal Nzapalainga CSSp, spendete ihm am 25. März 2017 in der Kathedrale Notre-Dame de l’Immaculée Conception in Bangui die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren der emeritierte Bischof von Metz, Pierre Raffin OP, und der Bischof von Alindao, Cyr-Nestor Yapaupa.

Am 28. April 2017 wurde Appora in Nachfolge des verstorbenen Edouard Mathos Bischof von Bambari. Seit dem 12. Januar 2025 fungiert Appora zudem als Präsident der Zentralafrikanischen Bischofskonferenz (CECA).[3] Zuvor war er ab dem 18. Januar 2019 deren Vizepräsident. Außerdem ist er seit dem 3. Oktober 2019 Präsident der Plateforme des Confessions Religieuses de la Ouaka, einer interreligiösen Friedensinitiative.

Einzelnachweise

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  1. Fr Richard Appora, OP has been nominated as the Coadjutor Bishop of Bambari, CAR. In: op.org. 11. Dezember 2016, abgerufen am 31. Mai 2026 (englisch).
  2. 1 2 3 Nomina del Coadiutore di Bambari (Repubblica Centrafricana). In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 10. Dezember 2016, abgerufen am 10. Dezember 2016 (italienisch).
  3. Max Dominique Ayissi, Aristide Basse: À Bambari, Monseigneur Richard Appora, op fustige la superficialité. In: ebugnti.wordpress.com. 23. September 2025, abgerufen am 31. Mai 2026 (französisch).
VorgängerAmtNachfolger
Edouard MathosBischof von Bambari
seit 2017