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Rhino Linux

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rhino Linux
Entwickler Martin Wimpress
Lizenz(en) Open Source (u. a. GNU GPL)
Akt. Version 2025.4[1] vom 15. Dezember 2025
Kernel monolithisch
Abstammung GNU/Linux
↳ Debian GNU/Linux
↳ Ubuntu
↳ Rhino Linux
Architektur(en) x86-64, ARM64
Sonstiges Rolling Release
rhinolinux.org

Rhino Linux ist eine Ubuntu-basierte Linux-Distribution, die nach dem Rolling-Release-Prinzip kontinuierlich Paketaktualisierungen ausliefert. Sie setzt standardmäßig auf den Xfce-Desktop und bietet mit Pacstall eine Möglichkeit, mit der Nutzer eigene Skripte zur Softwareinstallation austauschen können.

Das Projekt wurde von Martin Wimpress, dem Abteilungsleiter Ubuntu Desktop bei Canonical gegründet. Zunächst als Skript, dass die Paketquellen auf den Entwicklungszweig von Ubuntu umstellte und unter dem Titel Rolling Rhino veröffentlicht wurde. 2022 erschien es als Rolling Rhino Remix und im August 2023 folgte die erste Version von Rhino Linux.[2] Mit Version 2025.1 wurde die Übersetzung der Paketverwaltung verbessert und mit Chaotic Pacstall Prebuilt Repository fertige Debianpakete aus den von Nutzern erstellten Paketskripten angeboten.[3]

Die grafische Installation wird mittels Calamares orchestriert. Der Xfce-basierte Desktop verwendet ein vertikal orientiertes Plank-Panel. Mittels Lightpad lassen sich alle Applikationen in einem Gitter ausrichten. Mit Pacstall orientiert man sich konzeptionell am Arch User Repository. Eine eigene Paketverwaltung namens rhino-pkg arbeitet mit Debian-, Snap und Flatpak-Paketen.[4] Mit der App Hello Rhino werden Neueinsteigern Anleitungen und weiterführende Weblinks präsentiert.[5]

Für Erik Bärwaldt von LinuxUser hebe sich Rhino Linux deutlich von anderen Ubuntu-Derivaten ab. Es böte eine moderne Oberfläche und viele Einsatzmöglichkeiten durch die Unterstützung mehrere Paketformate. Er bemängelte die unvollständige deutsche Lokalisierung.[4] Sven Bauduin von PC Games Hardware ordnete die Distribution aufgrund des ressourcenschonenden Standarddesktops zusammen mit aktuellen Versionen von Mesa 3D und Wayland sowie aktuellen Grafikkartentreibern als für Computerspielerechner gut geeignet ein.[5]

Einzelnachweise

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  1. Rhino Linux Team: Rhino Linux 2025.4, and what to expect from us in 2026. 15. Dezember 2025 (englisch, abgerufen am 18. Dezember 2025).
  2. Ferdinand Thommes: Rhino Linux 2023.3 freigegeben. In: LinuxNews.de. 2. Oktober 2023, abgerufen am 8. Februar 2026.
  3. Tim Schürmann: Rhino Linux 2025.1 bietet dynamische Workspaces. In: Linux-Magazin. 21. Januar 2025, abgerufen am 8. Februar 2026.
  4. a b Erik Bärwaldt: Ubuntu als Rolling-Release-System mit speziellem Desktop. In: LinuxUser 03/2024. 8. August 2025, abgerufen am 8. Februar 2026.
  5. a b Sven Bauduin: Rhino Linux: Ubuntu wird zum Rolling Release für Spieler. In: PC Games Hardware. 6. Juli 2025, abgerufen am 8. Februar 2026.