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Reichenhag

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Reichenhag (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Reichenhag
Reichenhag (Österreich)
Reichenhag (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Pölten (PL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk St. Pölten
Pol. Gemeinde Pyhra
Koordinaten 48° 10′ 10″ N, 15° 42′ 56″ OKoordinaten: 48° 10′ 10″ N, 15° 42′ 56″ Of1
Höhe 280 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 101 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 1,77 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05784
Katastralgemeindenummer 19561
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
101

BW

Reichenhag ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Pyhra im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit 101 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]

Das von der Landesstraße L5088 über eine Nebenstraße erreichbare Dorf befindet sich im Nordosten des Gemeindegebietes und entwässert in die Perschling. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 34 Adressen.[2]

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit elf Häusern genannt, das nach Pyhra eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft St. Pölten besaß die Ortsobrigkeit und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Wald ausgeübt, die auch die Konskription besorgte.[3]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Reichenhag mehrere Landwirte mit Ab-Hof-Verkauf ansässig.[4]

  • Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 2: N–Z. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 116 (Ausgabe 1770; Reichenhaag in der Google-Buchsuche).
  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Wienerwald. 14 von 34 Bänden. 3. Band: Audorf (Murstetten) bis Eitzendorf. Wallishausser, Wien 1836, S. 125 (ReichenhagInternet Archive).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 62, Sektion Böheimkirchen, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,2 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 297.

Einzelnachweise

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  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 174 (Reichenhag in der Google-Buchsuche).
  4. Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 413