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Rehema Chachage

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Rehema Chachage (* 1987 in Daressalam) ist eine tansanische Performance- und Medienkünstlerin.[1]

Chachage studierte bis 2009 Kunst an der Universität Kapstadt und machte im Jahr 2018 ihren Master in zeitgenössischer Kunsttheorie am Goldsmiths.[1] Sie arbeitete an der Akademie der bildenden Künste Wien an ihrer Promotion.[2]

Künstlerisches Werk

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Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter erstellt Chachage ein multimediales „performatives Archiv“ aus Liedern, Geschichten und Ritualen.[2] Ihre Arbeit Mizizi/Nasaba ist eine Verarbeitung des Todes ihres Vaters; darin zeigt sie Fotografien ihres Gesichtes, auf das Texte aus dessen Büchern projiziert wurden.[3] Die Performance Nitakujengea kinyumba na vikuta vya kupitia befasst sich anhand dreier Vorfahrinnen mit den Themen Migration und Zugehörigkeit.[2]

Ausstellungen und Auszeichnungen

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Chachage beteiligte sich im Jahr 2022 gemeinsam mit Valerie Asiimwe Amani und dem Kollektiv PARA am Leipziger Grassi-Museum an Berge Versetzen; die Klanginstallation Avoid/Devoid setzt sich mit den Folgen kolonialer Gewalt auseinander.[4] Im Jahr 2025 kuratierte sie die Ausstellung AMANI kukita | kung’oa in Stade mit und zeigte dort eine Videoinstallation.[5] Für Nitakujengea kinyumba na vikuta vya kupitia erhielt sie H13 Niederösterreich Preis für Performance (2023).[2] Sie erhielt zudem den Henrike Grohs Art Award (2026) des Goethe-Instituts.[6]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Rehema Chachage. In: Zeitz MOCAA. Abgerufen am 25. Oktober 2026 (englisch).
  2. 1 2 3 4 H13 Preis an Performancekünstlerin Chachage. In: ORF. 31. August 2023, abgerufen am 25. Oktober 2026.
  3. ↑ Rosalie van Deursen: Rehema Chachage. The intimacy and harshness of African women’s rituals. In: Africanah.org. Abgerufen am 25. Oktober 2026 (englisch).
  4. ↑ Dan Hicks: Unmasking a History of Colonial Violence in a German Museum. In: Hyperallergic. 28. März 2022, abgerufen am 25. Oktober 2026 (englisch).
  5. ↑ Anping Richter: Schätze aus Tansania in Stade. In: Stader Tageblatt. 15. Februar 2025, abgerufen am 25. Oktober 2026.
  6. ↑ Echoes of Memory and Quiet Revolutions. In: ART AFRICA Magazine. 30. April 2026, abgerufen am 25. Oktober 2026 (englisch).