Kastell Regulbium
| Kastell Reculver | |||
|---|---|---|---|
| Alternativname | Regulbium, Regulbio | ||
| Limes | Britannien | ||
| Abschnitt | Litus saxonicum | ||
| Datierung (Belegung) | A) tiberisch/neronisch, 1. Jahrhundert B) severisch, frühes 3. bis 5. Jahrhundert n. Chr. | ||
| Typ | A) Kohortenkastell, B) Flottenstation? | ||
| Einheit | * Cohors I Baetasiorum, * Classis Britannica ? | ||
| Größe | ca. 3,6 ha | ||
| Bauweise | A) Holz-Erde-Kastell, B) Steinkastell | ||
| Erhaltungszustand | oberirdisch sichtbar | ||
| Ort | Herne Bay/Reculver | ||
| Geographische Lage | 51° 22′ 45,6″ N, 1° 11′ 59,5″ O | ||
| Vorhergehend | Kastell Othona nordwestlich | ||
| Anschließend | Kastell Rutupiae südöstlich | ||
| Zeitstellung | Truppenname | Bemerkung | Abbildung |
|---|---|---|---|
| 4. bis 5. Jahrhundert n. Chr. | Cohors prima Baetasiorum (die erste Kohorte der Baetasii) | Die Besatzungstruppe, die das Kastell wahrscheinlich auch erbaut hat, ist für diesen Standort nur aus der Notitia Dignitatum und von Ziegelstempeln bekannt. Laut der ND versah in der Spätantike diese Kohorte – die unter dem Kommando eines Tribunen stand und der Armee des Comes litoris Saxonici per Britanniam angehörte den Wachtdienst in Regulbium.[51] Vermutlich war sie schon seit der frühen Kaiserzeit in Britannien stationiert.[52] Es handelte sich um eine cohors peditata quingenaria, d. h. eine Infanterieeinheit mit einer nominellen Mannschaftsstärke von 500 Mann. Ihre Angehörigen wurden ursprünglich aus dem niedergermanischen Stamm der Baetasii – der die Gebiete zwischen den Mündungen von Maas und Rhein besiedelte – rekrutiert. Verwaltungsmittelpunkt ihres Territoriums war das Legionslager Novaesium, heute die Stadt Neuss in Deutschland. Außer für Regulbium konnte die Einheit auch anhand von Inschriften[53] in den Stützpunkten Maryport, Alauna, an der Westküste von Cumbria, am Hadrianswall (spätes 2. Jahrhundert) und in Bar Hill am Antoninuswall aus der Zeit der zweiten Okkupation des Walles nachgewiesen werden (unter Septimius Severus).[54][55][18][19] | |
| 3. bis 5. Jahrhundert n. Chr. | Classis Britannica | Wahrscheinlich waren hier auch Marinesoldaten und Mannschaften der Kanalflotte stationiert, die wohl als Küstenwache eingesetzt wurden und Piraten und Plünderer von den friesischen Inseln und der Nordsee abwehren sollten. Insgesamt konnten in Reculver sechs, mit der Buchstabenfolge CIB gestempelte Dachziegel geborgen werden. |
Hafen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Lage der Kaianlagen ist bis dato unbekannt geblieben. Überreste konnten nicht gefunden werden. Man nimmt an, dass sich der Hafen an der Ost- oder Südseite des Kastells befunden hat.[14][56][57][58][59]
Zivilsiedlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Rund um das Kastell konnten auch Spuren einer Zivilsiedlung nachgewiesen werden. Das Lagerdorf (vicus) lag an der Nord- und Westseite des Lagers. Das Areal wurde zum größten vom Meer weggespült. Es dürfte sich um eine größere Siedlung gehandelt haben, deren verbautes Areal mehrere Hektar Land bedeckte.[60][61] 1936 beobachtete R. F. Jessup ein römisches Gebäude mit einem Hypocaustum und einem gepflasterten Boden, das nördlich des Kastells stand.[11] Dieses Gebäude wurde im 17./18. Jahrhunderts auch von John Battely beschrieben.[62] Vermutlich die Reste eines extramuralen Badehauses, das in der Frühzeit des Kastells entstanden war.[63] Battely berichtete auch von „mehreren Zisternen“, zwischen 3,0 und 3,7 m² groß mit Eichenplanken verschalt und am Boden mit Lehm versiegelt. Seiner Meinung nach dienten sie zur Speicherung von Regenwasser. In einer ähnlichen Zisterne fand man eine römische Strigilis, wie sie in Badehäusern verwendet wurde. Battely vermutete deshalb: „…da so viele [Zisternen] entdeckt worden wäre, dass – zumindest denken wir das – dies beweist, das die ehemaligen Bewohner dieses Ortes sehr zahlreich waren.“[64] Im 20. Jahrhundert wurden insgesamt zwölf dieser römischen Brunnen, zehn davon mit rechteckigen Schächten, westlich des Forts nachgewiesen. Alle waren bis in die harten Sandsteinschichten unter dem weicheren Sandstein der Thanet Beds getrieben worden um den Grundwasserspiegel zu erreichen.[63][65][66] Die römischen Fundschichten des Vicus erstrecken sich bis zu 340 m westlich des Kastells und datierten aus der Zeit zwischen 170 und 360, was ungefähr mit der Nutzungsdauer des Kastells übereinstimmt.[63]
Kinderskelette
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Lagerbereich wurden die Überreste von zehn Kinderleichen entdeckt, alle noch im Säuglingsalter verstorben. Fünf der Skelette wurden in Gebäudefundamenten oder deren Mauern gefunden, zusammen mit Münzen aus der Zeit von 270–360 n. Chr.[43][67][68][69] Man nahm an, dass man noch weitere derartige Funde in den Gebäuden im südwestlichen Bereich des Forts machen würde, wenn dort zukünftig weitere Ausgraben durchgeführt werden.[70][71][72] Die Babys wurden vermutlich dort im Zuge eines Opferrituals begraben. Es ist heute nicht mehr feststellbar, ob sie bereits tot waren – evtl. handelte es sich sogar um Totgeburten – als sie dort bestattet wurden, ob sie noch lebend begraben oder für das Opferritual umgebracht wurden.[73][74][75]
Hinweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die über 24.000 Kleinfunde aus dem Kastellbereich und seiner Umgebung werden im Herne Bay Museum und in Dover Castle aufbewahrt. Das Kastellgelände steht unter dem Schutz des English Heritage.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Robin G. Collingwood: The Archaeology of Roman Britain. Methuen, London 1930,
- Alec Detsicas: Peoples of Roman Britain/The Cantiaci. A. Sutton, Gloucester 1983,
- Nick Fields: Rome’s Saxon Shore Coastal Defences of Roman Britain AD 250–500. Osprey Books, Dezember 2006 (Fortress 56),
- James Ingram: The Saxon Chronicle, AD 1 to AD 1154. In: Rhys (Ernest) Everyman’s Library, 1912,
- David E. Johnston (Hrsg.): The Saxon Shore. The Council for British Archaeology, 1977 (Research Report Nr. 18),
- Anthony David Mills: Oxford Dictionary of English Place-Names. Oxford University Press, 1998,
- Brian J. Philp: Report on the Excavations of Roman Reculver, with main contributions by Richard Reece, Joanna Bird, Kay Hartley. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005,
- Brian J. Philp: The Reculver Inscription. Kent Archaeological Review 1969, Nr. 17,
- Brian J. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 98, 102, 192–193.
- Brian J. Philp: The Roman Fort at Reculver Excavations 1968 -- Interim Report. In: Kent Archaeological Review. Nr. 15, 1969 (britisches Englisch, moon-demon.co.uk [abgerufen am 21. Januar 2011]).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Regulbium auf "Roman Britain"
- Reculver Saxon Shore fort auf Historic England
- Luftaufnahme des Kastellareals
- Rekonstruktion des Kastells
- Rekonstruktion des Kommandogebäudes
- Karte des Wantsum Kanals in römischer Zeit
- Reculver Towers and Roman Fort. English Heritage.
- Reculver Visitor Centre and Country Park. Kent Wildlife Trust.
- Regulbium. English Heritage.
- Regulbium auf Castles|Forts|Battles
Einzelnachweise und Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ B. Cunliffe: CBA-Report Nr. 18, 1977, S. 1.
- ↑ A.Mills 1998.
- ↑ Anno Domini DCCLXXXIV: Ego Ealmundus Rex Cantiæ do tibi, Wihtrede, honorabili Abbati, tuæque familiæ degenti in loco qui dicitur Raculfcester, terram 12 aratorum quæ dicitur Sildunk. Ich Ealmund, König der Cantiaci, übereigne Wihtrede, dem höchst ehrenwerten Abt, und seiner Familie aus dem Ort Raculfcester, 12 Hufen des Landes, dass Sildunk genannt wird.
- ↑ 669: in diesem Jahr gab König Egbert einem Prediger, Bass, Raculf um hier ein Kloster aufzubauen. 690: in diesem Jahr starb Erzbischof Theodor, der 22 Winter lang Bischof war, er wurde in der Stadt Cantwanbyrig (Canterbury) begraben. Bertwald, der vorher Abt von Raculf war, folgte ihm an den Kalenden des Juli nach.
- ↑ E. Ekwall: The Concise Oxford Dictionary of English Place-Names. 4. Ausflage. Oxford University Press, Oxford 1960, ISBN 978-0-19-869103-7, S. 383.
- ↑ A. D. Mills: A Dictionary of English Place-Names. Oxford University Press, Oxford 1998, ISBN 978-0-19-280074-9, S. 285.
- ↑ J. Glover: The Place Names of Kent. Batsford, 1976, ISBN 978-0-7134-3069-1, S. 155.
- ↑ R. F. Jessup: Reculver in Antiquity. Heft 10. Ausgabe 38 (1936). ISSN 0003-598X, S. 190.
- ↑ Es gibt noch viele weitere altenglische Formen dieses Namens.
- ↑ E. Ekwall: The Concise Oxford Dictionary of English Place-Names. 4. Ausflage. Oxford University Press, Oxford 1960, ISBN 978-0-19-869103-7, S. 92, Tafel XXVII.
- 1 2 R. F. Jessup: Reculver in Antiquity. Heft 10. Ausgabe 38 (1936). ISSN 0003-598X, S. 188.
- ↑ S. Bagshaw: History, Gazetteer & Directory of Kent. Band II. Bagshaw, 1847, OCLC 505035666, S. 224 (englisch, oclc.org [abgerufen am 25. September 2015]).
- ↑ R. F. Jessup: Reculver in Antiquity. Heft 10. Ausgabe 38 (1936). ISSN 0003-598X, S. 190–191.
- 1 2 B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 3.
- ↑ Arch.Cant. LXXIII, 1959, S. 96.
- ↑ Barry Cunliffe, CBA Res.Report 1977, S. 3.
- 1 2 B. Philp, 1968, S. 4.
- 1 2 J. Cotterill: Saxon raiding and the role of the Late Roman coastal forts of Britain in Britannia. Heft 24 (1993). ISSN 1753-5352, S. 227–239.
- 1 2 B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 227–228.
- ↑ Angelsächsische Chronik zum Jahr 669 Online im Project Gutenberg (englisch)
- ↑ S 8. In: www.anglo-saxons.net. Abgerufen am 1. April 2025 (englisch).
- ↑ Census 2001 ( vom 18. Mai 2014 im Internet Archive) (2001). Office for National Statistics.
- ↑ Philp 1969, S. 18 f.
- ↑ B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 14.
- ↑ T. Wilmott: Richborough and Reculver. English Heritage, London 2012, ISBN 978-1-84802-073-3, S. 20.
- ↑ B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 15, 32–36.
- ↑ B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 14, 204.
- ↑ Bausteine aus dem Fort wurden vermutlich in der mittelalterlichen Siedlung Reculver ebenso wie für die Kirche dort verwendet. Sie werden auch für den mittelalterlichen Ford Palace, der dem Erzbischof von Canterbury gehörte, etwa 4,2 km südwestlich von Reculver, und für das Davis Gate (oder Barbakanentor) in Sandwich Anfang des 16. Jahrhunderts verwendet worden sein. Und es gibt Aufzeichnungen für ihre häufige Verwendung in der Allerheiligenkirche in Birchington-on-Sea bis mindestens 1584.
- ↑ Helen Clarke u. a. (Hrsg.): Sandwich: The 'Completest Medieval Town in England' . Oxbow, 2010, ISBN 978-1-84217-400-5, S. 159.
- ↑ J. P. Barrett: A History of the Ville of Birchington. 3. Auflage. Michaels Bookshop, 2005 (1893). ISBN 1-905477-16-3, S. 32–32.
- ↑ B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 14–15.
- ↑ S. Harris: Richborough and Reculver. English Heritage, London 2001, ISBN 978-1-85074-765-9, S. 33.
- ↑ B. Cunliffe, CBA Res. Report, 1977, S. 3.
- ↑ AE 1962, 258.
- ↑ B. Philp 1996.
- ↑ B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 54–59, 60–63, 73–80.
- ↑ Eine Rekonstruktion des Forts ist in Richborough and Reculver von T. Wilmott illustriert.
- ↑ T. Wilmott: Richborough and Reculver. English Heritage, London 2012, ISBN 978-1-84802-073-3, S. 23.
- ↑ B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 92–95.
- ↑ B.Philp, 1968, S. 4.
- ↑ I. Richmond, in: Antiquaries Journal. Volume XLI, 1961, S. 224.
- ↑ B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 206–218.
- 1 2 B. Philp: The Roman fort at Reculver excavations 1968 – Interim Report. In: Kent Archaeological Review. Nr. 15, 1969, ISSN 0023-0014, S. 7–11 (britisches Englisch, archive.org).
- 1 2 B. Philp: The Reculver inscription. In: Kent Archaeological Review. Nr. 17, 1969, ISSN 0023-0014, S. 18 (britisches Englisch, archive.org [abgerufen am 25. September 2015]).
- ↑ PastScape: Regulbium. English Heritage, 2007, abgerufen am 25. September 2015 (britisches Englisch).
- ↑ Das Fahnenheiligtum mit der Querhalle, unter Aulus Triarius Rufinus, consul(ar) […] Fortunatus […] hat dies gestiftet.
- ↑ R. P. Harper, in: Anatolian Studies XIV, 1964, S. 163.
- ↑ R. S. O. Tomlin, R. P. Wright, M. W. C. Hassall: Roman inscriptions in Britain. Band 3: Inscriptions on stone, found or notified between 1 January 1955 and 31 December 2006. Oxbow Books, Oxford 2009, ISBN 978-1-84217-368-8, Nr. 3027.
- ↑ I. A. Richmond: A New Building-Inscription from the Saxon-Shore Fort at Reculver, Kent in The Antiquaries Journal. Heft 41 (3–4), S. 224–228.
- ↑ B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 212.
- ↑ Notitia Dignitatum XXVIII.18; Tribunus cohortis primae Baetasiorum, Regulbio "Der Tribun der ersten Kohorte der Baetasianer in Regulbio."
- ↑ M. W. C. Hassall: The hist. Background a. milit. units of the SK, CBA Res. Report 1977, S. 9.
- ↑ Roman inscriptions in Britain 830, 837 f., 842 f.
- ↑ David Breeze und Brian Dobson, 1969–70, Fund eines Altarsteins bei Old Kilpatrick, in: Britannia 1, 1970, S. 310 f.
- ↑ B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 224–225.
- ↑ S. Harris: Richborough and Reculver. English Heritage, London 2001, ISBN 978-1-85074-765-9, S. 32.
- ↑ Die Beweise belegen, dass [der größte Teil des sächsischen Küstenforts] etwa 225–290 errichtet wurde und das bedeutet, dass das System etwa 60 Jahre, bevor historische Aufzeichnungen germanische Überfälle erwähnen, erdacht wurde. Diese Diskrepanz kann man nicht erklären, wenn man das Fort als extra dafür errichtetes Verteidigungssystem begreift, aber eine Erklärung kann liefern, dass es sich um eine Reihe staatlicher Verschiffungszentren gehandelt hat. Saxon raiding and the role of the Late Roman coastal forts of Britain von J. Cotterill und The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent von B. Philp stellen eine direkte Verbindung zwischen der Cohors I Baetasiorum und der Classis Britannica in Regulbium her und dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass sich beide das Fort geteilt haben.
- ↑ J. Cotterill: Saxon raiding and the role of the Late Roman coastal forts of Britain in Britannia. Heft 24 (1993). ISSN 1753-5352, S. 238.
- ↑ B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 229.
- ↑ B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 95–97.
- ↑ B. Philp: Excavations at eht Visitors Centre, Reculver, Kent 2008–9 in Kent Archaeological Review. Heft 178 (2009). ISSN 0023-0014, S. 174.
- ↑ J. Duncombe: The Antiquities of Richborough and Reculver Abridged from the Latin of Mr. Archdeacon Battely. Hrsg.: Johnson. 1774, OCLC 752514968, S. 56–57 (britisches Englisch, google.co.uk [abgerufen am 25. September 2015]).
- 1 2 3 B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 96.
- ↑ J. Duncombe: The Antiquities of Richborough and Reculver Abridged from the Latin of Mr. Archdeacon Battely. Hrsg.: Johnson. 1774, OCLC 752514968, S. 57–60, 116 (britisches Englisch, google.co.uk [abgerufen am 25. September 2015]).
- ↑ B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 95–96.
- ↑ Drei weibliche Skelette wurden in römischen Brunnen gefunden, komplett mit ihrem Schmuck: „[Es] scheint klar, dass diese weiblichen Skelette nicht aus rituellen Bestattungen stammen und es sich auch nicht um Unfallopfer handelt. Es ist wahrscheinlich, dass die drei Frauen Gewaltopfer waren und ihre Körper (…) in diese (…) Brunnen geworfen und nie geborgen wurden.“
- ↑ B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 75–77, 86–87, 225.
- ↑ B. Philp: Ritual burials at Reculver. In: Kent Archaeological Review. Nr. 6, 1966, ISSN 0023-0014, S. 7 (britisches Englisch, archive.org [abgerufen am 25. September 2015]).
- ↑ R. Merrifield: The Archaeology of Ritual and Magic. Batsford, 1987, ISBN 978-0-7134-4870-2, S. 50–57.
- ↑ Drei Kinderskelette in den Gebäuden des südwestlichen Bereiches des Forts wurden zufällig in nur zwei kritischen Schnitten, die durch die Gebäudewände gemacht wurden, gefunden und mindestens statistisch ist davon auszugehen, dass weitere in den viel längeren, noch nicht untersuchten Wänden zu finden sein werden. Zwei der drei Leichen sieht man in The Excavation or the Roman Fort at Reculver, Kent von B. Philp, Tafel XXXVIII.
- ↑ B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 86.
- ↑ B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X. Tafel XXXVIII.
- ↑ B. Philp: The Excavation of the Roman Fort at Reculver, Kent. Kent Archaeological Rescue Unit, 2005, ISBN 0-947831-24-X, S. 225.
- ↑ R. Merrifield: The Archaeology of Ritual and Magic. Batsford, 1987, ISBN 978-0-7134-4870-2, S. 51.
- ↑ „Die Römer verurteilten offiziell Menschenopfer (…) Menschenleben waren an der Grenze billig und römische Hilfstruppen konnten so barbarisch sein wie die, die sie bekämpften (…) Selbst in den zivilisiertesten Teilen des römischen Britannien scheinen die Behörden gelegentlich gegenüber Kinderopferungen blind gewesen zu sein, was natürlich heimlich geschah.“ aus: The Archaeology of Ritual and Magic von R. Merrifield.











