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Reeserward

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Reeserward
Stadt Rees
Koordinaten: 51° 47′ N,  21′ OKoordinaten: 51° 46′ 36″ N,  20′ 41″ O
Fläche: 5,8 km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 46459
Vorwahl: 02851
Reeserward (Nordrhein-Westfalen)
Reeserward (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Reeserward in Nordrhein-Westfalen
Frühere Lage (bis 1969) von Reeserward im Amt Rees-Land
Reeserward

Reeserward ist ein Ortsteil der Stadt Rees im Kreis Kleve in Nordrhein-Westfalen. Bis 1969 war Reeserward eine eigenständige Gemeinde im damaligen Kreis Rees.

Reeserward liegt von der Reeser Kernstadt aus gesehen stromabwärts am rechten Rheinufer. Der aus einer alten Bauerschaft hervorgegangene Ortsteil ist eine landwirtschaftlich geprägte Streusiedlung und nur sehr dünn besiedelt. Die ehemalige Gemeinde Reeserward besaß eine Fläche von 5,8 km².[1] Nachbardörfer sind Esserden und Grietherbusch. Nahegelegene Naturgebiete sind Grietherorter Altrhein und Bienener Altrhein. Am anderen Ufer liegt Kalkar-Hönnepel.

Seit dem 19. Jahrhundert bildete Reeserward eine Landgemeinde in der Bürgermeisterei Rees-Land (seit 1928 Amt Rees-Land) im Kreis Rees im Regierungsbezirk Düsseldorf.[2] Im Zweiten Weltkrieg fand im März 1945 in Höhe Reeserward eine der Rheinüberquerungen der alliierten Streitkräfte im Rahmen der Operation Plunder statt.[3] Am 1. Juli 1969 wurde Reeserward durch das Gesetz zur Neugliederung von Gemeinden des Landkreises Rees in die Stadt Rees eingegliedert.

Einwohnerentwicklung

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Jahr Einwohner Quelle
183288[4]
186192[2]
187192[5]
188594[6]
191090[7]
192597[1]
193974[8]

Ein Träger des örtlichen Brauchtums ist die St.-Irmgardis-Schützenbruderschaft Esserden–Reeserward–Speldrop.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Gemeindelexikon Rheinprovinz 1930. In: wiki.genealogy.net. Abgerufen am 27. März 2025.
  2. 1 2 Otto von Mülmann: Statistik des Regierungs-Bezirkes Düsseldorf. 1865, abgerufen am 5. Mai 2019.
  3. Operation Plunder and Varsity: The British and Canadian Rhine Crossing (engl.)
  4. Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf. 1836, abgerufen am 5. Mai 2019 (Digitalisat).
  5. Volkszählung 1871
  6. Gemeindelexikon für die Rheinprovinz 1885
  7. Landkreis Rees. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. April 2023.
  8. Michael Rademacher: Rees. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.