Raze
| Raze | |||||||||
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| Staat | |||||||||
| Region | Bourgogne-Franche-Comté | ||||||||
| Département (Nr.) | Haute-Saône (70) | ||||||||
| Arrondissement | Vesoul | ||||||||
| Kanton | Scey-sur-Saône- et-Saint-Albin | ||||||||
| Gemeindeverband | Combes | ||||||||
| Koordinaten | 47° 35′ N, 6° 1′ O | ||||||||
| Höhe | 217–260 m | ||||||||
| Fläche | 10,02 km² | ||||||||
| Einwohner | 381 (1. Januar 2023) | ||||||||
| Bevölkerungsdichte | 38 Einw./km² | ||||||||
| Postleitzahl | 70000 | ||||||||
| INSEE-Code | 70439 | ||||||||
Mairie Raze | |||||||||
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2011 | 2018 | |
| Einwohner | 264 | 242 | 232 | 320 | 351 | 354 | 340 | 355 | |
| Quellen: Cassini und INSEE | |||||||||
Mit 318 Einwohnern (2006) gehört Raze zu den kleinen Gemeinden des Départements Haute-Saône. Nachdem die Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts deutlich abgenommen hatte (1881 wurden noch 405 Personen gezählt), wurde besonders während der 1980er Jahre wieder ein Bevölkerungswachstum verzeichnet. Seit 1999 ist jedoch wieder ein rückläufiger Trend zu beobachten.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Kirche Saint-Christophe wurde 1785 eingeweiht. Sie besitzt Statuen des heiligen Christophorus (16. Jahrhundert), der heiligen Anna und der Maria (beide 17. Jahrhundert). Eine weitere Christophorusstatue aus dem 16. Jahrhundert befindet sich im Pfarrhaus. Die ehemalige Kirche von 1683 wurde zu einem Wohngebäude umgebaut. Der Ortskern ist geprägt durch verschiedene Häuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die den traditionellen Stil der Haute-Saône zeigen. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen das Château des Roux aus dem 18. Jahrhundert, das Taubenhaus des ehemaligen Schlosses und das Fontaine-Lavoir von 1828, das einst als Brunnen, Waschhaus und Viehtränke diente.
- Kirche Saint-Christophe
- Ehemaliges Waschhaus
- Kapelle Raze
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Raze war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch die Landwirtschaft (Ackerbau, Obstbau und Viehzucht) geprägtes Dorf. Heute gibt es einige Betriebe des lokalen Kleingewerbes. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf zu einer Wohngemeinde gewandelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die in der Agglomeration Vesoul ihrer Arbeit nachgehen.
Die Ortschaft liegt abseits der größeren Durchgangsachsen an einer Departementsstraße, die von Vesoul nach Fresne-Saint-Mamès führt. Weitere Straßenverbindungen bestehen mit Traves, Aroz und Rosey.
