Rantenberg
| Rantenberg (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Rantenberg | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Melk (ME), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Melk | |
| Pol. Gemeinde | Emmersdorf an der Donau | |
| Koordinaten | 48° 14′ 35″ N, 15° 18′ 43″ O | |
| Höhe | 352 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 36 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 76,08 ha (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04176 | |
| Katastralgemeindenummer | 14189 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Rantenberg ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Emmersdorf an der Donau im Bezirk Melk in Niederösterreich mit 36 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1970 war Rantenberg eine eigenständige Gemeinde.[2]
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das westlich von Emmersdorf gelegene Dorf befindet sich nördlich des Dachberges (383 m ü. A.) und der Dachberg-Warte. Es ist von der Landesstraße L7155 über eine Abzweigung erreichbar. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft, zu der auch der Haidhof gehört, 15 Adressen.[3]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit zwölf Häusern genannt, das nach Emmersdorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Emmersdorf besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Leiben und Emmersdorf.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Rantenberg ein Müller und ein Zimmermeister ansässig.[5]
Mit 1. Jänner 1971 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Rantenberg und Goßam nach Emmersdorf an der Donau eingemeindet.[2]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 2: N–Z. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 108 (Ausgabe 1770; Rantenberg in der Google-Buchsuche).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 60, Sektion Melk, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,9 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 196.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- 1 2 Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 40. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3 MB; Inhalt PDF); abgerufen am 23. Mai 2026. (LGBL. NÖ. Nr. 116/1971)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 164 (Rantenberg in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 411
