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Randenbahn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Singen (Hohentwiel)–Beuren-Büßlingen
Streckennummer (DB):4321
Kursbuchstrecke (DB):308e (1944)
304e (1946)
Streckenlänge:14,31 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Maximale Neigung: 25 
Minimaler Radius:220 m
Strecke
von Konstanz
Abzweig geradeaus und von links
von Etzwilen
Bahnhof
0,00 Singen (Hohentwiel) 434 m
Abzweig geradeaus und nach links
nach Basel Bad Bf
Abzweig ehemals geradeaus und nach links
nach Offenburg
Brücke über Wasserlauf (Strecke außer Betrieb)
0,40 Radolfzeller Aach
Brücke (Strecke außer Betrieb)
0,60
Kreuzung geradeaus oben (Strecke geradeaus außer Betrieb)
1,10 Offenburg–Singen (Hohentwiel)
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)
3,30 Twielfeld
Bahnhof (Strecke außer Betrieb)
5,20 Hilzingen 459 m
Bahnhof (Strecke außer Betrieb)
7,40 Riedheim
Brücke (Strecke außer Betrieb)
9,90 Bundesstraße 314
Brücke (Strecke außer Betrieb)
10,00 Wirtschaftsweg
Bahnhof (Strecke außer Betrieb)
10,50 Storzeln
Brücke über Wasserlauf (Strecke außer Betrieb)
12,70 Biberbach
Bahnhof (Strecke außer Betrieb)
13,10 Binningen 492 m
Brücke über Wasserlauf (Strecke außer Betrieb)
13,50 Riedgraben
Kopfbahnhof Streckenende (Strecke außer Betrieb)
14,31 Beuren-Büßlingen 493 m

Die Randenbahn war eine Nebenbahn in Baden-Württemberg. Sie verlief von Singen (Hohentwiel) nach Beuren-Büßlingen. Der Name bezieht sich auf das über 900 Meter hohe Jura-Tafelgebirge Randen.

Planung, Bau und Inbetriebnahme

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Ab den 1850er Jahren wurde eine Bahnstrecke zwischen Singen (Hohentwiel) und Tengen begehrt.[1]

Auf Grundlage eines Gesetzes des Großherzogtums Baden vom 2. September 1908 wurde die Strecke gebaut und am 21. November 1913 durch die Badische Staatsbahn eröffnet, allerdings aus Kostengründen[1] nur bis Beuren am Ried.

Verkehrsentwicklung und Stilllegung

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Die Strecke wurde im Personenverkehr und im Güterverkehr zunächst gut genutzt. Ab November 1951 wurden Uerdinger Schienenbusse eingesetzt. Zwischen 1957 und 1965 war das Güterverkehrsaufkommen war mit circa 7000 bis 9000 beförderten Tonnen pro Jahr stabil auf niedrigem Niveau. 1957 wurden in Hilzingen 185 Güterwagen abgefertigt. Das Personenverkehrsaufkommen ging dagegen im Zeitraum von 1953 bis 1966 von durchschnittlich 493 auf 255 Reisende pro Werktag stark zurück.[1]

Die Deutsche Bundesbahn stellte mit Wirkung zum 25. September 1966 den Betrieb ab Hilzingen ein, zum 21. November des gleichen Jahres legte sie auch das Reststück still.[2]

Rückbau und Relikte

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1967 wurden die Gleise abgebaut. Von der Trasse blieben Spuren im Gelände erkennbar und vereinzelt Brücken erhalten.[1]

Streckenverlauf

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Vom Bahnknotenpunkt Singen im Hegau führte die Bahn im Grenzgebiet zum schweizerischen Kanton Schaffhausen unterhalb von Hohentwiel und Hohenstoffeln bis zu der kleinen Ortschaft Beuren.

  • Peter-Michael Mihailescu, Matthias Michalke: Vergessene Bahnen in Baden-Württemberg. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1985, ISBN 3-8062-0413-6, S. 135.
  • Werner Wocher: Auf den Spurensuche nach der Randenbahn, der ehemaligen Nebenbahn von Singen (Hohentwiel) nach Beuren-Büsslingen : eröffnet am 21.11.1913, letzte Fahrt am 21.11.1966, Demontage der Bahnstrecke 1967. Geschichten und Gschichtle, Sachen und Sächele vom ehemalige Randebähnle. 1. Auflage. Selbstverlag, Langwiesen 2012, ISBN 978-3-033-03542-3 (116 Seiten).
  • Werner Wocher: Auf den Spurensuche nach der Randenbahn, der ehemaligen Nebenbahn von Singen (Hohentwiel) nach Beuren-Büsslingen: eröffnet am 21.11.1913, letzte Fahrt am 21.11.1966, Demontage der Bahnstrecke 1967. Das war 53 Jahre unser Randenbähnle im Hegau. 1. Auflage. Selbstverlag, Langwiesen 2013, ISBN 978-3-033-03542-3.
  • Georg Schwach: Nebenbahn Singen (Hohentwiel) – Beuren-Büßlingen. In: Dieter Fuchs, Hans-Wolfgang Scharf (Hrsg.): Streckenarchiv Deutsche Eisenbahnen. Grundwerk, 12c. EK-Verlag, Freiburg im Breisgau 1996, DNB 947084681, S. 1–42.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 Anja Kurz: Starker Standort Hilzingen: Das kurze Leben der Randenbahn und des Bahnhof Hilzingen. Singener Wochenblatt, 4. Juni 2025, abgerufen am 21. März 2026.
  2. Hans-Wolfgang Scharf: Die Eisenbahn am Hochrhein. Band 1: Von Basel zum Bodensee 1840–1939. EK-Verlag, Freiburg (Breisgau) 1993, ISBN 3-88255-755-9.