Ramingstein
Erscheinungsbild
Ramingstein | ||||
|---|---|---|---|---|
| Wappen | Österreichkarte | |||
| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Land: | ||||
| Politischer Bezirk: | Tamsweg | |||
| Kfz-Kennzeichen: | TA | |||
| Fläche: | 94,15 km² | |||
| Koordinaten: | 47° 5′ N, 13° 50′ O | |||
| Höhe: | 970 m ü. A. | |||
| Einwohner: | 1.060 (1. Jän. 2025) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 11 Einw. pro km² | |||
| Postleitzahlen: | 5591, 8863 | |||
| Vorwahl: | 06475 | |||
| Gemeindekennziffer: | 5 05 06 | |||
| NUTS-Region | AT321 | |||
| UN/LOCODE | AT RAM | |||
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Gemeindeplatz 223 5591 Ramingstein | |||
| Website: | ||||
| Politik | ||||
| Bürgermeister: | Leonhard Kocher (ÖVP) | |||
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2024) (13 Mitglieder) |
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| Lage von Ramingstein im Bezirk Tamsweg | ||||
Burg Finstergrün – das Wahrzeichen Ramingsteins | ||||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||||
| Unternberg | Tamsweg | |
| Thomatal | ||
| Stadl-Predlitz (MU) |
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ramingstein wurde urkundlich erstmals im Jahr 1139 erwähnt.[3]
Vom 15. bis Ende des 18. Jh. blühte in Ramingstein der Bergbau. In Kendlbruck wurde im hinteren Mühlbachtal der Eisenbergbau betrieben und in Ramingstein waren die Abbaustätten für Marmor, Blei und Silber. Im Mittelalter zählte Ramingstein zu den größten Bergbaugebieten in den Alpenländern. Im Jahr 1841 wurde die Gemeinde von einem schrecklichen Waldbrand heimgesucht und erst zu Beginn des 20. Jh. erholte sich Ramingstein langsam von diesem Ereignis.
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Ramingstein: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 1.252 | |||
| 1880 | 1.154 | |||
| 1890 | 1.152 | |||
| 1900 | 1.240 | |||
| 1910 | 1.643 | |||
| 1923 | 1.761 | |||
| 1934 | 1.664 | |||
| 1939 | 1.493 | |||
| 1951 | 1.679 | |||
| 1961 | 1.714 | |||
| 1971 | 1.721 | |||
| 1981 | 1.623 | |||
| 1991 | 1.510 | |||
| 2001 | 1.388 | |||
| 2011 | 1.168 | |||
| 2021 | 1.034 | |||
| 2025 | 1.060 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021 | ||||
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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- Schloss Wintergrün
- Burg Finstergrün
- Katholische Pfarrkirche Ramingstein hl. Achatius
- Wallfahrtskirche Maria Hollenstein im Ortsteil Kendlbruck
- Ehemalige Hochofenanlage Kendlbruck
- Silberbergwerk: Das Silberbergwerk ist heute als Schaubergwerk eingerichtet und gibt einen Einblick in die damalige Bergbaugeschichte. Im Zusammenhang damit ist ein alljährlicher Silbermarkt entstanden, der sich mit der Bergbautradition und damit verbundenen Themen wie Schmuck, Mineralien und Handwerkskunst beschäftigt. Die alten Erzwege sind wieder begehbar, ein historisches Pochwerk kann besichtigt werden.
- Oberschmelzkeusche
- Der Samsonumzug ist ein sehr alter Brauch im Lungau, bei dem eine Riesenfigur umhergetragen wird.
- Jagglerhof: Der 400 Jahre alte Jagglerhof mit seinen drei Bühnen (u. a. eine 500 Personen fassende Naturarena) hat sich zu einem Kunst- und Kulturzentrum über die Grenzen der Region hinaus entwickelt. Internationale Festivals, Theater, Ausstellungen, Symposien und Workshops haben sich hier etabliert und bieten ein attraktives Kulturangebot. Als Dorf der Künstler hat sich Ramingstein in den letzten Jahren österreichweit einen Namen gemacht.
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fremdenverkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Karneralm liegt eingebettet zwischen dem Kleinen Königstuhl, der Klölingscharte, dem Klölingnock und der Mühlhauserhöhe in 1893 m Seehöhe und ist im Sommer ein beliebtes Wandergebiet und im Winter Ausgangspunkt für Schitourengeher.[4]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Straße: Die wichtigste Straße ist die Turracher Straße B95, die entlang der Mur die Gemeinde von Osten nach Westen durchquert.
- Eisenbahn: Die Murtalbahn verbindet Ramingstein alle zwei Stunden mit Unzmarkt.[5]
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeinderat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeindevertretung hat insgesamt 13 Mitglieder.
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Mandate
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Heraldische Beschreibung des Wappens der Gemeinde: „Es zeigt im weiß-rot geteilten Schild einen auf weißem Fels stehenden Raben. Der dargestellte weiße Stein versinnbildlicht den vorkommenden Marmor, der früher abgebaut wurde.“
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ehrenbürger der Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Richard Maier, Bürgermeister von Ramingstein 1974–1991
- Johann Bogensberger, Bürgermeister von Ramingstein 1991–2004
- 2016: Franz Winkler, Bürgermeister von Ramingstein 2004–2014[16]
Söhne und Töchter der Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Wolfgang Windbrechtinger (1922–2011), Architekt
- Sepp Holzer (* 1942), Landwirt und Buchautor
- Marcel Krainer (1907–1985), Generalkonsul von Österreich in Tahiti
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Ramingstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Ramingstein – Reiseführer
- 50506 – Ramingstein. Gemeindedaten der Statistik Austria
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Austrian Map. Abgerufen am 21. Dezember 2023.
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Burg Finstergrün. Salzburg-Portal, abgerufen am 19. August 2021.
- ↑ Salzburger Lungau | Urlaub im Ramingstein. Tourismus Ferienregion Lungau, abgerufen am 21. Dezember 2023.
- ↑ ÖBB. Abgerufen am 21. Dezember 2023.
- 1 2 Land Salzburg - Wahlergebnisse 2009. Abgerufen am 19. August 2021.
- ↑ Land Salzburg - Wahlergebnisse 2014. Abgerufen am 19. August 2021.
- ↑ Land Salzburg - Wahlergebnisse 2019. Abgerufen am 19. August 2021.
- ↑ Land Salzburg - Wahlergebnisse. Abgerufen am 21. März 2024.
- ↑ Johann Bogensberger. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
- ↑ Franz Winkler (Ramingstein). In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
- ↑ Peter Rotschopf (Ramingstein). In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
- ↑ Bürgermeister. Gemeinde Ramingstein, abgerufen am 19. August 2021 (österreichisches Deutsch).
- ↑ Michael Minichberger: Bürgermeister trat zurück, Ramingstein wählt neu. In: Salzburger Nachrichten. 12. April 2022, abgerufen am 13. April 2022.
- ↑ salzburg ORF at red: Ramingstein wählt Vize zum Bürgermeister. 24. Juli 2022, abgerufen am 24. Juli 2022.
- ↑ RegionalMedien Salzburg - Redaktion Lungau: Ehrungen in Ramingstein - Lungau. In: meinbezirk.at. 25. September 2016, abgerufen am 25. Februar 2024.


